Welcome to my world.

Zeit – Tick Tack

Ist es denn zu glauben! Habe ich wirklich zwei Monate hier geschwiegen? Ich fange diesmal gar nicht erst an, mich zu entschuldigen. Stattdessen berichte ich Euch lieber, was mich so sehr in Atem gehalten hat.

Binz – Rügen

Den Anfang machte mein kleiner Geburtstagsurlaub auf Rügen. Ich habe die Zeit sehr genossen und meine neue Kamera erprobt. Wir sind täglich mindestens 10 km gewandert – mit entsprechend vielen Zwischenstopps für Fotos. Langzeitbelichtungen, Möwen im Anflug, Abendstimmungen. Es gab viel zu sehen und viel festzuhalten – und diesmal einfach so zum Spaß. Ja, diese Sache mit dem Urlaub könnte mir gefallen. Vielleicht mach ich das jetzt öfter. So alle 2-3 Jahre. 😀 Ab und an Zeit für sich selbst, für das Zur Ruhe Kommen… das tut wirklich gut und schenkt viel Kraft.

Bispinger Heide

Kurz danach hieß es, im Center Parcs Bispinger Heide den 6. Geburtstag meines Lieblingsneffen (gut, er ist auch mein einziger, aber der Kleine ist für mich der Größte) feiern. Da gab es dann noch mehr Fotomotive: Verliebte Papageien, müde Flamingos, aufmüpfige Gänse… und natürlich mein Lieblingsmodell. Zeit für die Familie. Auch etwas, das man sich von Zeit zu Zeit nehmen sollte. Zeit mit den Menschen verbringen, die unwiderruflich zu einem gehören und die man gar nicht lange genug bei sich haben kann.

Berlin

Dann hatte ich die Freude, ein paar Freunde zu treffen. Vor allem eine von Ihnen habe ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Beinah ein Jahr ist unser letztes Treffen her. Zusammen haben wir Berlin unsicher gemacht und ich muss zugeben, dass auch hier eine gewisse neue Kamera nicht ganz unbeteiligt war (muss sich um eine Art von Sucht handeln). Aber es gab nicht nur etwas fürs Auge. Unsere Füße konnten ein Lied davon Singen – und unsere Mägen zum Glück auch. „Nudeln gehen immer!“ Und Zeit mit seinen Freunden zu verbringen ist eine nicht zu unterschätzende Bereicherung.

Wofür hab ich noch Zeit investiert? In Wettbewerbe. Zugegeben habe ich beide nicht gewonnen, aber den Versuch war es wert. Und auch wenn ich inzwischen wieder x Dinge gefunden habe, die ich beim nächsten Mal besser oder zumindest anders machen werde, gefallen mir meinen ersten beiden kompletten Illustrationen durchaus. Was meint ihr?

TMNT. Out of the Shadows

Das eine war eine Illustration für einen Kanaldeckel als Werbeaktion für den neuen Teenage Mutant Ninja Turtles. Out of the Shadows und das andere war für den Wettbewerb eines Wiener Klosters. Er stand unter dem Motto „Die Macht der Gier“.

 

Bei der Turtle-Illustration ging es darum, den Moment in Szene zu setzen, in dem die Turtles das erste mal aus ihren Schatten, aus der Kanalisation treten und sich gewissermaßen in die Morgensonne, ins Tageslicht wagen. Michelangelo passte da für mich gut. Er ist vielleicht nicht mutig wie Raphael, aber er ist optimistisch und offen gegenüber anderen. Etwas freaky-perfektionistisch sind die Augen in Relation zum Rest geraten. Wenn ihr auf das Bild klickt, seht ihr mehr Bilder dazu – unter anderem ein Close-up zu einem Auge. Darin spiegelt sich die Skyline samt aufgehender Sonne.

Gieromat

Der Gieromat ist schon etwas komplexer: Die Gier ist wie einer dieser Greifautomaten auf Jahrmärkten. Wir stehen davor. Wir wissen, dass wir nicht gewinnen können und doch werfen wir unsere Münzen hinein, weil wir gewinnen wollen, weil wir mehr haben wollen. Die Macht der Gier ist die Faszination an dem, was wir nicht haben und nicht brauchen, aber wollen; sie ist die Bereitschaft, Vertrauen, Freundschaft, Zeit und selbst sein Leben zu opfern auf der Suche nach dem „Mehr“, das satt macht. Die Unendlichkeit der Gier hat viele Gesichter. Der leere Blick der Mitspielerinnen – oder eher Gegenspielerinnen – liegt zusammen mit der Schärfe des Bildes auf dem vorderen Spiel. Dem Spiel um Geld. Selbst der Betrachter ist bereit, einen hohen Einsatz zu riskieren. Die Macht der Gier ist der Fokus auf das Eine, das wir so dringend wollen; der Tunnelblick, der uns alle Warnungen vergessen lässt.

BloodyNight Shoot der Mission

Und am aktuellsten: Es ist noch nicht lange her, da waren wir mit Mission:Change wieder unterwegs. Wieder in Brüssel zur BloodyNightCon Europe. Unsere Zielperson war diesmal Kat Graham und zum ersten Mal in unserer ehrwürdigen Geschichte, haben wir einem Star einen VIP-Agenten-Ausweis überreicht. Kat hat uns lange vor der Con schon unterstützt und half auch während des Events noch kräftig mit. Dennoch mussten wir diesmal wirklich alles geben, um eine angemessene Summe zu sammeln. Leider ist ein weiblicher Star wohl kein so großer Anreiz wie ein männlicher – egal wie passioniert und liebenswürdig sie ist. Uns hat diese Mission trotzdem viel Spaß gemacht. Wir wurden von vielen Seiten unterstützt und konnten so am Ende immerhin $1.450 (50-50) für das UNHCR und ichhelfe.jetzt sammeln (auf unserer Mission:Change-Seite erschien just heute unser Interview mit ichhelfe.jetzt – schaut vorbei). Ein paar Eindrücke vom Wochenende in Brüssel findet ihr durchs Klicken auf das Bild mit Kat und unserem Team. Im Bild Special Agentin Anja (hinten rechts), VIP-Agentin Kat (vorn rechts) und unsere zwei ganz neuen Volunteer-Agents Alex (vorn links) und Janina (hinten links). Das Bild entstand bei unserem Charity-Fotoshoot „BloodyNightShoot“ auf der BloodyNightCon Europe am Samstagabend. Auf dem Weg zu ihrem Dinner crashte Kat unser Fotoset. Dabei entstand diese tolle Erinnerung, die wohl bei keinem von uns eines Fotos bedarf.

Was Brüssel darüber hinaus noch zu bieten hatte? Dank Anjas Glück im Spiel ein Meet&Greet mit Michael Malarkey, den ich in wenigen Wochen auch hier in Berlin singen hören werde. Darüber hinaus ein paar schöne Erinnerungen und Fotos mit tollen Menschen, Worte, die Mut machen, von Nathaniel Buzolic, der mindestens so gerne predigt wie ich. Wir konnten drei von Kats Captains kennenlernen, die alle samt ganz großartige, offenherzige und hilfsbereite Menschen sind. Wir haben, wie bereits angedeutet, zwei neue Volunteers gewonnen und weitere in Aussicht (damit nähern wir uns unserer Vereins-Planung).

Inzwischen steht fest, dass ich auf der Comic Con in Stuttgart zu Gast sein werde und auf denen in Berlin und Dortmund mindestens als Künstler, wenn nicht auch als Autor anwesend sein werde. Auf der Buchmesse in Frankfurt und der Photokina könnt ihr natürlich auch mit mir rechnen. Auch wenn ich noch nicht weiß, in welchem Umfang ich da sein werde. Ich verspreche, es euch rechtzeitig wissen zu lassen. Wie ihr merkt: Mein Jahr ist bereits bestens gefüllt und ich freue mich auf jeden einzelnen Termin, der noch kommt. Dazwischen steht dann noch eine Websitereform für meine Künstler- und meine Autorenseite und vielleicht auch für diesen Blog an – das Bücher schreiben nicht zu vergessen!

Ach ja! Eine Neuigkeit hab ich noch. Seit einer Woche habe ich einen kleinen Nebenjob: Ich kümmere mich nun um die Crowdfunding-Plattform evangelisch-bildungsstark.de. Die Plattform will helle Köpfe unterstützen, die in Schulen und Gemeinden pädagogisch sinnvolle, integrative und christliche Projekte auf die Beine stellen wollen. Sie bringt Ideengeber und Wohltäter zusammen. Ich bin gespannt, ob es mir gelingen wird, diese Plattform wachsen zu lassen. Verdient hat sie es auf alle Fälle!

Es ist viel passiert und mein Flickr-Account ist dementsprechend gut gefüllt worden in letzter Zeit. Jedes Bild in diesem Artikel führt Euch zu meinem jeweiligen Foto-Ordner auf Flickr. Je nach Interesse seid ihr eingeladen, Euch dort umzuschauen. Viel Spaß mit den Erträgen meiner Foto-Sucht und bis bald!

Sincerely

the wingscriber pls sig

Zeit ist Geld! …Zeit mal Pause zu machen

Zeit ist Geld und Geiz ist geil. Da wird man schnell geizig mit seiner Zeit. Aber geizen wir da nicht an der falschen Stelle? Im Bestreben möglichst viel möglichst schnell und effizient zu erledigen, bleiben wirklich wichtige Dinge auf der Strecke. Mir zumindest geht das so. An den wenigen Feiertagen im Jahr – so wie jetzt zu Ostern – haken wir Pflichtbesuche und mit Plattitüden gespickte Anrufe bei Verwandten und Freunden so schnell ab, wie wir sie auf unsere To-Do-Listen geschrieben haben. Wir bestellen lieber Online, als „ewig“ durch Geschäfte zu tingeln und mit Verkäufern zu diskutieren. Wir nutzen unser Navi, um die schnellste Route zu berechnen, statt andere nach dem Weg zu fragen. Werden wir krank, müssen ein paar Tabletten reichen und dann geht es weiter. Keine Zeit zum Anhalten, zum Ausruhen, zum Nachfragen oder Kontakte pflegen. Keine Zeit, keine Zeit!

Da komm ich mir vor, wie Alice im Wunderland, wenn sie dem Hasen begegnet, der nie Zeit hat. Unsere Welt wird täglich etwas schneller. Das hat sein Gutes und ich bin froh, nicht mehr auf Brieftauben oder reitende Kuriere angewiesen zu sein. Es hat aber auch seinen Preis und das ist unsere Zeit. Aber Moment. Irgendwas läuft da schief. Wenn inzwischen alles schneller geht, sollten wir doch eigentlich mehr Zeit haben. Warum wird unser Alltag dann immer hektischer und immer voller? Warum nutzen wir die gewonnene Zeit nicht besser? Nicht mit noch mehr Aufgaben, sondern mit Zeit für uns und Zeit für die, die uns wichtig sind?

happy easter coc s

Ich stelle heute viele Fragen und ich warne Euch, es wird noch schlimmer. Wer also nicht gewillt ist, einmal kritisch hinter seinen Lebensalltag zu blicken, sollte sich besser mit den ersten beiden Absätzen zufrieden geben und dem wünsche ich an dieser Stelle besinnliche Ostertage und Zeit. Allen anderen wünsche ich das auch. Euch aber lade ich ein, noch ein paar Anregungen und Fragen mehr in die nächste Woche mitzunehmen.

Es gibt vier Berufsgruppen, denen ich mich besonders nah fühle und so wende ich nun meine Fragen nach der Zeit und ihrem Wert vor allem auf diese an: Ärzte, Journalisten, Pfarrer und Künstler. Fühlt euch eingeladen, diesem Beispiel folgend Euer Umfeld und auch Euren eigenen Job zu betrachten.

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.“ Von Google war nie die Rede. Dennoch gibt es immer mehr Menschen, die – sollte es ihnen nicht gut gehen – das Internet um Rat fragen. Der Vorteil und Nachteil in einem: Man findet immer das, was man sucht. Das Resultat sind wenig qualifizierte Vorabdiagnosen. Ich bin als Tochter eines klassischen Schulmediziners und Hausarztes aufgewachsen. Ihr wisst schon: Ein Arzt, dem die Patienten vertrauen. Ein Arzt, wie man ihn inzwischen vor allem in Fernsehserien oder Büchern findet, aber nur noch selten in der Realität. Einer, der sich Zeit nimmt, der Geduld hat, der seinem Patienten zuhört, weil er ihn ganz genau kennt und weiß, das ihm das wichtig ist. Zeit. Das wichtigste Medikament in jeder Therapie. Zeit und Zuwendung. Immer häufiger erlebe ich, wie Patienten heute zu Kunden werden, wie sie abgefertigt werden mit Standardlösungen. Es gibt aber keine Standardlösungen in der Medizin. Jeder Mensch ist anders. Das einzige Mittel, das zumindest jedem hilft, ist die Mischung aus Zeit und Zuwendung. Das Gefühl, ernst genommen zu werden und Zeit zu bekommen, um wieder zu genesen. Aber gerade die Zeit scheint auch das zu sein, das den Ärzten fehlt.

Und nicht nur Ärzten. Auch dem Journalismus macht die neue Geschwindigkeit zu schaffen. „Langsame“ Medien wie Tageszeitungen oder Magazine kämpfen ums Überleben. Egal was sie melden oder worüber sie berichten, Facebook und Google haben es stets vorher gewusst. Um noch mithalten zu können wird die fundierte Recherche ersetzt durch die Suche nach möglichst spektakulären Schlagzeilen. Onlinemagazine finanzieren sich über Werbung statt Inhalte. Die Journalisten, die täglich ihr Leben riskieren auf der Suche nach der Wahrheit, werden rar. Die Reporter ohne Grenzen stoßen an ihre Grenzen.

Für Ärzte sollte der Patient im Mittelpunkt stehen und für Journalisten die Wahrheit, die Botschaft, die zu erzählen ist. Zwei Dinge, die auch für einen Geistlichen das Zentrum darstellen sollten. Während meines Studiums wurde mir deutlich, wie schwer es heute ist, Mensch und Botschaft in diesem Zentrum zu halten. Bürokratie, Geldmangel, Wettbewerb und der Wunsch, „in“ zu sein, nehmen viel Platz ein. Dabei ist gerade das „Zeit für seine Mitmenschen Nehmen“ etwas, das den Pfarrer auszeichnen sollte.

Ich nehme an, ich könnte ähnliche Auswirkungen auf jede Berufsgruppe beschreiben. Vor allem in Bereichen, in denen Menschen mit Menschen arbeiten. Auf der Buchmesse vor einer Woche hörte ich mir einen Vortrag für Illustratoren an, die selbstständig arbeiten und davon leben wollen. Einmal mehr begegnete mir eine Grafik: Ein Dreieck, an dessen Spitzen die Worte „Qualität“, „Zeit“ und „Geld“ standen. Die Botschaft hinter diesem Dreieck ist simpel: Es gehen immer nur zwei der drei Spitzen gleichzeitig. Wer Qualität und Schnelligkeit will, muss diese Leistung entsprechend bezahlen. Wer Qualität möchte und nicht viel zahlen kann oder will, muss dafür länger warten. Und wer nicht viel Geld investieren möchte und ebenso wenig Zeit, der darf nicht mit Qualität rechnen. Wendet man dieses Diagramm auf meine Beispielberufe oder einfach auf seinen eigenen Alltag an, dann sieht man gleich, auf welchen zwei Spitzen unsere Gesellschaft heute ruht. Zeit ist Geld und Geiz ist geil. Schnell und billig ist die Devise. Was aber bleibt da auf der Strecke, wenn wir alles vor allem schnell und günstig wollen?

Richtig. Die einsame dritte Spitze des Dreiecks. Aber ich meine nicht nur die Qualität von Produkten. Ich rede auch von der Qualität von Beziehungen und von unserer ganz eigenen Lebensqualität. Wir haben mehr Zeit als früher. Wir sollten sie in Wert und Qualität investieren. Der einzige Zeitdruck, den wir haben sollten, ist der Tod, der einen jeden von uns erwartet, dessen Stunde wir aber nicht kennen und der unserem Leben so Werte und Prioritäten verleiht. Wir müssen uns entscheiden, was wir mit unserem Leben anfangen wollen, wofür wir hier sind. Denn unsere Zeit ist begrenzt durch diese ultimative Deadline.

Wofür also leben wir? Um mehr und schneller im Laufrad zu strampeln? Was wollen wir wirklich? Wofür machen wir das alles? Für unsere Kinder? Für die nächste Generation? Das sind sehr gute Gründe. Wichtige Gründe. In jedem Fall besser, als ziellos in den Tag hinein zu leben. Aber sollte das wirklich alles sein? Wenn jeder nur für das lebt, was noch kommt, wer lebt dann im Jetzt? Wenn jeder nur durch die Gegenwart hetzt, um in Zukunft ein besseres Leben zu haben, wer kann sich dann glücklich schätzen mit dem, was er hat?

In diesem Sinne: Nutzt den morgigen freien Tag (und sollte er für Euch nicht frei sein, dann den nächsten freien Tag), um etwas Zeit in die Qualität Eures Lebens und Eurer Beziehungen zu stecken. Das wünsche ich Euch.

Sincerely

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Funkenflug nach Funkstille

Hallo ihr alle,

zu allererst muss ich mich entschuldigen: Es tut mir leid. Ich habe mich zwei Monate nicht um meinen Blog kümmern können und auch meine Socialmedia-Seiten sträflich vernachlässigt. Es wird besser werden. Versprochen. Dafür habe ich aber auch einige Neuigkeiten für Euch!

logo shortie mittelZum einen – und das hat mich in den letzten Wochen einiges an Zeit gekostet – erstrahlt mein Mission:Change nun in neuem Glanz. Die Website http://mission-change.org hat jetzt einen unserem Agenten-Image angemessenen Look. Noch dazu läuft gerade ein Charity-Projekt. Es dreht sich wie zur RingCon im Oktober und November um Outlander. Diesmal aber unterstützen wir Action for Children und Aktion Kleiner Prinz e.V. Zwei weitere großartige Institutionen, die sich um die Kleinen in unserer Gesellschaft sorgen. Mehr dazu findet ihr auch auf der Mission-Website. An dieser Stelle nur ein kleiner Einblick in all die schönen Dinge, die wir diesmal für unsere Unterstützer im Angebot haben. Wie immer limitiert und exklusiv. Besonders der wunderschöne, handgemachte Kettenanhänger von Anika von Sasse-Stuff.de ist eine Bereicherung für unseren nagelneuen Shop.

BoD Cover Nafishur Praeludium beide zusammen sZum anderen hat mich das Autorendasein stark eingespannt. Ich arbeite gerade an zwei weiteren Büchern für meine tolle Agentur Langenbuch & Weiß und zugleich musste die zweite Auflage von Nafishur Praeludium endlich auf den Buchmarkt – vor allem noch vor der Buchmesse. Das hat nun endlich geklappt und so stelle ich Euch an dieser Stelle meine ersten beiden Bücher in neuem Glanz vor: Nafishur Praeludium: Dariel mit der neuen ISBN 978-3-7392-4901-8 und Nafishur Praeludium: Cara mit der neuen ISBN 978-3-7392-4906-3. ACHTUNG: Die beiden haben jetzt ein etwas anderes Format. Wer Dariel von der ersten Auflage besitzt und eine passende Cara-Version möchte: bei mir liegen noch einige wenige. Dariels für die Cara-Besitzer habe ich allerdings nicht mehr (nur noch zwei nicht mehr verschweißte).

Das schöne ist: Jetzt könnt ihr die beiden in jeder Buchhandlung bestellen – soweit ich weiß auch ohne Versandgebühren. Ich bin sehr gespannt, wie die neuen Exemplare aussehen und wünsche Euch damit viel Freude!

Wer die zwei noch gar nicht kennengelernt hat, dem empfehle ich einen Besuch auf Nafishur.de. Dem Fenster in eine andere Welt innerhalb meiner Autorenseite. Hier findet ihr eine kurze Beschreibung und auch jeweils eine Leseprobe.  Wer mir übrigens auf der Leipziger Buchmesse begegnet, der kann gern Nafishur mitbringen. Ich signiere sie euch so ziemlich überall. Außerdem werde ich wohl die eine oder andere Überraschung dabei haben: Feuerzeuge für Nachwuchshexen (nicht jeder meistert gleich den Feuerball), schicke Kulis, Nafishur-Schlüsselanhänger, vielleicht auch etwas von Caras Secret Tea. Auf jeden Fall aber Leseproben und Lesezeichen. Mich suchen lohnt sich also. Am besten, ihr schaut auch immer mal auf meine Socialmedia-Accounts. Dort werde ich während der Messe so oft wie möglich Bericht erstatten (soweit das WiFi vor Ort das zulässt).

22847545584_ebfdc355e2_oDarüber hinaus stand für mich viel Jahresplanung an. Welche Events werde ich besuchen und als was? Als Agent von Mission:Change? Als Autor? Oder als Künstler? Sobald ich mir sicher bin, werde ich Euch die Termine natürlich mitteilen. Was ich schon recht sicher sagen kann: Buchmessen sind für mich ein Must-Have. Ebenso die Photokina. Und mindestens eine der drei ComicCons in Deutschland sollte auch drin sein. Dafür werde ich natürlich fleißig zeichnen und illustrieren und Euch deshalb auch diesbezüglich in den kommenden Wochen Neuheiten präsentieren können. Außerdem habe ich begonnen, an der Modernisierung meiner anderen Websites zu planen. Nun, wo die Website von Mission:Change so schön ist, möchte ich die anderen natürlich aufholen lassen. Ihr dürft gespannt sein.

Ich freue mich darauf, den einen oder die andere von Euch bald auf der Messe zu treffen!

Sincerely

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Am Anfang war das Wort

Am 4. Advent bin ich Euch einen Gedanken schuldig geblieben, den ich bis Weihnachten nicht wieder aufholen konnte. Deshalb gibt es nun gewissermaßen zum Ersatz einen Neujahrsgedanken, der Euch nach Möglichkeit in und durch das neue Jahr begleiten soll.

Manch einer, der meine kleinen „Sonntagsgedanken“ liest und von meinen Romanen weiß, fragt sich vielleicht, wie man zugleich Theologe und Fantasyautor sein kann. Auf der einen Seite die Bibel und strenge Traditionen. Auf der anderen Seite Vampire, Magie und Drachen.
Gut. Für die, die auch die Grundlagen des Glaubens und der Religion für Fantasy halten, ist die Hürde nicht ganz so groß. Aber eigentlich liegen die zwei Welten gar nicht so weit auseinander.
Sehnsucht nach Unsterblichkeit, der Wunsch, Wunder zu wirken und das Außergewöhnliche zu erleben, zu schaffen… Ungeheuer, gegen die wir kämpfen wie David gegen Goliath – das alles findet sich in Fantasyliteratur, in Religionen und im ganz normalen Alltagsleben. Warum also unterscheiden?happy new year
Eigentlich sind wir alle Zauberer; Magier mit der Macht, die Welt zu verändern – nur durch unseren Willenund die Kraft unserer Worte.
Schwachsinn?
„Es werde Licht … und es ward Licht“ gibt’s nicht?
Wann hast Du das letzte Mal zu einem Menschen gesagt „Ich liebe Dich“? Hat er daraufhin gelächelt? Wann wurdest Du das letzte Mal durch die Worte eines anderen zu Tränen gerührt? Was hat mehr Wirkung auf Dich: eine Tablette oder ein Arzt, der mit fester Stimme sagt „Sie werden wieder gesund“?
Es heißt nicht umsonst „jemanden ein Lächeln ins Gesicht zaubern“ oder… „die Magie des Alltags spüren“ oder… „Es grenzt an ein Wunder, dass…“ – Worte haben eine unglaubliche Macht. In der Öffentlichkeit können Worte noch mehr. Sie können Leben zerstören und Panik auslösen – aber auch heilig sprechen und Euphorie auslösen. Aber für diese Macht braucht es nicht unbedingt die Medien. Für uns persönlich reicht das Wort eines Menschen, der bei uns ist – im Guten wie im Bösen.
Das unangenehme am Wort ist, dass es – ist es einmal ausgesprochen oder niedergeschrieben – nicht wieder zurückzunehmen ist. Es bleibt. komme was da wolle. Und es gibt wohl niemanden, der nicht schon Dinge gesagt oder geschrieben hat, die er danach bereut hat. Auch das ist ein Beweis für die Zauberkraft unserer Worte.
Ich weiß genau, welche Kraft meine Worte haben können. Und doch weiß ich ebenso gut, wie oft ein Wort unbedacht meine Lippen verlässt und Schaden anrichtet. Komisch. Mit Worten, die dem Gegenüber gut tun, fällt es mir irgendwie schwerer. Kennt das jemand? Wie schnell sagt man im Streit die dümmsten Dinge ohne Zögern – beleidigt, verletzt, schlägt verbal um sich. Aber wenn wir jemanden gern haben; wenn uns jemand wirklich am Herzen liegt, wie lange hadern wir mit uns, ehe uns einfällt, diesem Jemand genau das zu sagen? Ein „ich liebe Dich“ oder „ich bin so froh, dass es Dich gibt“ in seiner vollen Bedeutung kommt uns viel schwerer über die Lippen.
Können Worte also die Welt verändern? Ja.
Alles um uns und wir selbst sind Teil der Welt, in der wir leben, und egal was wir tun und sagen – es hat Auswirkungen auf diese Welt. Wir müssen weder berühmt sein noch Journalisten. Gut, solche Menschen werden eher gehört. Aber jeder von uns hat ein Gegenüber. Eine Familie, einen Freund oder wenigstens einen Nachbarn oder Kollegen, Bekannte, deren Leben wir streifen. Habt ihr eine Ahnung, wie viel Macht ein einfaches „Guten Morgen“ gepaart mit einem freundlichen Lächeln haben kann?
Ich habe den Selbsttest gemacht. Berlin ist eine Stadt, in der im Großen und Ganzen „keinen niemanden“ kennt. Zumindest scheint man sich jenseits seiner eigenen Straße selten gut genug zu kennen, um sich auf der Straße zu grüßen. Aus kleineren Dörfern kenne ich es anders. Man grüßt sich auf der Straße. Das hab ich einfach auch mal in Berlin versucht und jeden, der entfernt in meine Richtung geblickt hat, freundlich gegrüßt und gelächelt. Die Reaktionen waren toll und augenblicklich ging es auch mir selbst besser und das Lächeln wurde von Gruß zu Gruß auch in meinem Gesicht breiter: In Sekunden spielt sich ein Feuerwerk an Mimik im Gesicht meines Gegenübers ab: Erst Überraschung über die Anrede; dann Verwirrung – „kenn ich die?“; dann Freude über die unerwartet freundliche Geste; und ab und an: Ein ebenso freudiges Zurückgrüßen. Und in diesem Moment weiß ich: Diesem Menschen geht es jetzt besser als vor unserer Begegnung. Und das obwohl wir uns nicht kennen, wahrscheinlich nicht wieder sehen werden und unsere Begegnung nur wenige Sekunden dauerte. Magie. Ein kurzer Zauberspruch mit einer langfristigen Wirkung! Und so ansteckend! Stellt Euch vor, nur jeder 10te lässt sich anstecken und lächelt und grüßt ebenfalls andere, anstatt grimmig und müde umherzuschauen. Der Gedanke, wie einer allein eine ganze Kette an gut gelaunten Menschen auslösen kann – mit nichts außer einem Lächeln und einem dahingemurmelten Gruß – ist das nicht unglaublich schön?
Es ist leicht. Es tut nicht weh. Es kostet weder Zeit, noch Geld, noch Mühe. Aber vielleicht ist diese kleine Geste ein Schmetterlingschlag, der ein ganzes Leben verändert. Denn es ist erwiesen: Wenn wir gute Laune haben, sind wir Menschen hilfsbereiter, geduldiger, verständnisvoller. Wer also im neuen Jahr auch mal den Selbstversuch starten will, sei herzlich eingeladen, mit etwas Magie die Welt zu verändern!
In diesem Sinne ein frohes neues Jahr 2016 wünsche ich Euch allen! Die Macht sei mit Euch und Eurem Wort und Eurem Lächeln! 😉

Sincerely,

the wingscriber pls sig

Geschenke, Geschenke!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest Euch allen! Ich hoffe sehr, ihr habt eine schöne Zeit zusammen mit Menschen, die Euch lieb und teuer sind. Vielleicht konntet ihr auch dem ein oder anderen ein Leuchten in die Augen zaubern – mit lieben Worten, Geschenken von Herzen oder einfach nur Eurer Anwesenheit.thüringen bei nacht

Ich habe die vergangenen Tage in einem idyllischen, kleinen Örtchen in Südthüringen verbracht – zusammen mit meiner Familie. Es war eine wunderschöne Zeit. Nur zwei Dinge habe ich kläglich vermisst: Schnee und das Internet. Letzteres hat mich zu einem kleinen Zwangsurlaub gezwungen, der wahrscheinlich gerade recht kam und damit mein größtes Weihnachtsgeschenk war. Deshalb kommen meine Advents- und Weihnachtsgedanken jetzt erst nach den großen Feierlichkeiten.

Alljährlich zu Weihnachten gibt es ja zwei Haupt-Fraktionen: Die einen schließen sich der Jagd nach dem größten, schönsten und vor allem teuersten Geschenk an – Hauptsache, die eigenen Geschenke sind nicht weniger wert als die, die man bekommt. Die anderen schauen geringschätzend auf erstere, ziehen die Nasen kraus und sagen „auf die Geschenke kommt es nicht an“. Und so schämen sich alle wegen ihrer Geschenke – für die einen sind sie zu viel, für die anderen zu wenig. Eigentlich ziemlich albern oder? Verlieren wir da nicht etwas entscheidendes aus den Augen? Nein, ich rede jetzt nicht vom Klassiker „Was bedeutet Weihnachten“. Ich rede vom „Was ist ein Geschenk“.
Ein Geschenk ist eine Gabe, die man ohne eine Gegenleistung zu erwarten gibt; eine Gabe, die man ohne etwas zu geben empfängt. Ein Geschenk kann Dankbarkeit oder Wertschätzung zum Ausdruck bringen, Zuneigung und je nach Art des Geschenkes auch Zuversicht. Mit einem Geschenk im eigentlichen Sinne sind viele Gefühle verbunden – auf Seiten des Gebers und des Empfängers. Man hat sich Gedanken gemacht, ein bisschen von sich selbst hineingepackt und hofft nun, dass es so ankommt, wie es gedacht ist. Ein Geschenk ist also wesentlich mehr als ein vom Verkäufer eingepacktes Notpäckchen, um „irgendwas zu haben“. Ein wahres Geschenk gibt beiden Seiten unendlich viel. Sogar ein selbstgestricktes Paar Socken von der Großmutter bekommt in diesem Licht eine ganz andere Farbe: Sie hat lange daran gesessen – länger als sie in jungen Jahren gebraucht hätte. Sie hat nicht nur Geld investiert, sondern auch Zeit und Liebe. Eigentlich ein tolles Geschenk (selbst wenn man die Socken vielleicht maximal im Winter im eigenen Bett anzieht).
Geschenke sind also eigentlich etwas sehr Schönes. Genauso wie sie sind. Wir müssen sie nicht vergleichen. Wir müssen sie nicht verstecken. Ein einziges Geschenk von Herzen kann dutzende anderer aufwiegen. Es kommt nicht auf die Größe oder den Preis an, wenn wir seinen Wert ermitteln wollen. Eigentlich eine beruhigende Nachricht – und eigentlich eine selbstverständliche. Aber irgendwie scheint die Bedeutung eines Geschenkes im Zweifrontengemenge zwischen den Geschenke-Jägern und den Geschenke-Verfluchern untergegangen zu sein. Schade eigentlich.
Ich wünsche jedem da draußen gesegnete Weihnachten und wenigstens ein Geschenk, das von Herzen kommt. Seid Euch versichert: Meine Worte an Euch kommen von Herzen – und auch sie erwarten keine Gegenleistung.

Ein verspätetes Geschenk habe ich in diesem Jahr noch für Euch. Für alle, die meine Bücher bereits besitzen und für alle, die diese Nachricht lesen und mir bis 31.12.2015 eine E-Mail an contact@mary-cronos.de senden, habe ich zu Neujahr einen kleinen Leseleckerbissen aus Nafishur. Ich freue mich auf Post von Euch.

Sincerely,
the wingscriber pls sig

„Wir müssen reden.“

Im Zeitalter der Social Media und des Internets im Allgemeinen, die es uns ermöglichen, innerhalb von Sekunden mit Menschen weltweit in Kontakt zu treten, ist Kommunikation einfacher und schwerer zugleich geworden. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und doch scheinen sie nicht immer ausreichend zu sein. WhatsApp und Co sorgen für den ständigen schriftlichen Austausch, Facebook und seine ähnlich kolorierten Freunde informieren uns über den Gesundheitszustand der Haustiere unserer Freunde und den neuesten Tratsch. Wir teilen Posts, liken Bilder, kommentieren Videobotschaften – und wir verteilen all dies selbst. Die Welt war sicher noch nie so transparent wie heute. Und doch fühlen wir uns oft genug unverstanden. Es ist frustrierend, dass unser – uns nicht immer bekanntes – Gegenüber nicht zu verstehen scheint, was wirklich in uns vorgeht.

Wir versuchen Wege zu finden, die Kluft, die im Web zwischen uns und anderen steht, zu überwinden. Manchmal klappt das. Manchmal nicht. Wir alle analysieren und interpretieren, was uns erreicht. … „Hat mein Freund das jetzt ironisch gemeint? Bahnt sich da ein Krach an? Am besten komm ich ihm zuvor und trenne mich zur Sicherheit von ihm, bevor er auf die Idee kommt. Vielleicht per SMS oder heute eher Messanger. Ich will nicht der getretene Hund sein, der sich am Ende wegtrollt.“

Wir gehen auf Nummer sicher. Selbstschutz wird groß geschrieben. Und automatisch vermuten wir hinter jeder Äußerung einen Haken, eine Falle. Aber diese Einstellung macht nicht glücklich, sondern einsam. Ein gesundes Misstrauen – vor allem im anonymen Web – ist ausgesprochen wichtig. Was aber die Menschen angeht, die wir bereits kennenlernen durften, bei denen sollten wir es mal mit Vertrauen versuchen. Vor allem, wenn sich etwas anbahnt. Ein Streit. Dicke Luft… – Und wir merken sowas meistens schnell, auch wenn es nur eine Textnachricht ist, die uns erreicht: Ein „. . .“ oder einfach nur ein Punkt. Ein fehlender Smily. Zu kurze Sätze. Ironie an der Grenze zum Zynismus… Wenn wir uns mit einem Menschen viel unterhalten, dann werden wir auch zu Analytikern seines Schriftbildes. Wir lernen, Kompromisse in unserer Kommunikation zu finden. Worte allein haben dafür schließlich noch nie ausgereicht und irgendwie müssen unsere Textnachrichten „das Defizit um die nonverbale Kommunikation“ ausgleichen. Um Missverständnissen vorzubeugen, nutzen wir Smilies, um nicht nur die Message zu verbreiten, sondern auch unsere Gefühle, die damit einhergehen.  … „Nimm das bloß nicht zu ernst! xD“ … Und wieder gehen wir damit auf Nummer sicher – ohne sicher sein zu können, dass unsere Botschaft korrekt verstanden wurde.16429848241_2b07440b44_z

Dabei können einige wenige Leitsätze helfen, Streit und dicke Luft zu vermeiden. Solltet Ihr das nächste Mal in einen Streit mit einer Person geraten, die eigentlich durchaus Euer Vertrauen und Eure Freundschaft genießt, dann haltet Euch folgendes vor Augen:
1. Du redest mit einem Menschen, der Dich gern hat. Selbst beim größten Krach darfst Du davon ausgehen, dass Dein Gegenüber keine bösen Absichten hegt.
Wenn man sich unverstanden fühlt und verletzt ist, kann man sich einigeln und sich damit von den Wegen der Kommunikation abwenden – oder man reagiert wütend und schlägt im Wunsch, sich zu verteidigen, um sich. Beides kann das Gegenüber missverstehen. Ersteres als Desinteresse und Zweiteres als Angriff. In Wirklichkeit geschieht beides – je nach Charakter des Menschen – zu dessen eigenem Schutz. Schlägt uns so ein Verhalten im Streit entgegen, sollte es für uns also nicht mehr „Auge um Auge“ heißen, sondern „Was steht meinem Gegenüber da vor Augen?“, „Was belastet meinen Freund so sehr, dass er so reagiert?“
Der Tipp lautet hier also: Geh einen Schritt zurück. Gewinne Abstand. Versuche, den Streit nicht persönlich zu nehmen. Frage Dich, warum Dein Gegenüber wohl so reagiert, wie er oder sie das gerade tut.
Das Resultat: Entweder Du nimmst Deinem Gegenüber den Wind aus den Segeln oder Du selbst regst Dich zumindest nicht mit auf.

2. Wenn wir kommunizieren, verfolgen wir stets ein Ziel. Das passiert oft genug ganz unterbewusst, aber das Ziel ist immer da.
Egal, ob wir nach dem Weg fragen oder unserem Partner den allseits gefürchteten Satz „wir müssen reden“ entgegen schleudern – wir verfolgen damit ein Ziel. Bevor wir ein wichtiges Gespräch beginnen, sollten wir uns deshalb fragen, was wir mit dem Gespräch, das uns bevorsteht, erreichen wollen. Haben wir eigentlich gar kein Interesse mehr am Erhalt der Freundschaft oder Partnerschaft und suchen nur nach einem Grund für eine Trennung? oder geht es darum, Frieden zu schließen und wieder miteinander auszukommen? Wir müssen uns gegenüber ehrlich sein. Mit einem Ziel vor Augen kann es uns gelingen, ein Gespräch konstruktiv am Laufen zu halten.
Der Tipp lautet deshalb: Überlege Dir vorher, weshalb Du ein Gespräch beginnen willst. Und wann immer Du das Gefühl hast, dass das Gespräch eine andere Richtung nimmt, dann erinnere Dich an Dein Ziel und lenke wieder zurück.
Das Resultat: Du bekommst eher eine zufriedenstellende Antwort auf Deine Fragen und Du merkst schnell, ob Dein Gegenüber und Du dieselben Ziele habt.

3. Kommunikation lebt vor allem nonverbal und Smilies sind kein adäquater Ersatz für Mimik, Gestik und Tonlage.
Wir haben wie bereits erwähnt, viele Wege gefunden, Emotionen und Subtext auch in schriftlicher Form zu übermitteln. Wir betonen Dinge durch Schreibung in Großbuchstaben, in Gänsefüßchen oder einer bestimmten Schriftform (kursiv oder fett zum Beispiel); wir geben durch eine immer detailliertere Form der Emoticons Aufschluss über unsere Gefühle, wir nutzen Satzzeichen, um „einen Punkt hinter die Sache zu setzen.“, „das Ende offen zu lassen…“ oder „die Dringlichkeit hervorzuheben!“. Wir demonstrieren Desinteresse oder weniger negativ (man denke an Punkt 1) Zeitmangel durch das Weglassen von Zeichen, das Nutzen von Abkürzungen oder knappe Reaktionen. Dennoch kann all das (wie der letzte Satz zeigt) auch falsch verstanden werden.
Daher mein Tipp: Wenn es brenzlig wird; wenn es wirklich etwas zu klären gibt; dann reichen weder eine Textnachricht noch ein Telefonat. Dann ist die beste aber sicher auch schwerste Lösung ein Besuch, ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Über 50% unserer Kommunikation läuft über unsere Mimik und Gestik; der Rest besteht primär aus Stimme und Tonfall. Manchmal reicht es deshalb sogar, sich nur in die Augen zu sehen und gar nichts zu sagen.
Das Resultat: Ein besseres Verständnis füreinander und die überraschend erfreuliche Botschaft „ich nehme mir Zeit für Dich, weil mir ein Gespräch mit Dir wichtig ist“.

Probiert diese drei „Life-Hacks“ mal aus. Es ist erstaunlich, was man an Ärger vermeiden kann, wenn aus einem Informationsaustausch echte Kommunikation wird – ein sich gegenseitig Mitteilen. Und noch ein letzter Gedanke dazu: Ich bin selbst sehr an die Social Media gebunden und schätze dieses Medium sehr, aber gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit will ich Euch ermutigen, Smartphone, Tablet und Co öfter mal links liegen zu lassen und den Blick zu heben. Ihr wärt erstaunt, wie viele Menschen direkt neben Euch sind und wie gern sie mit Euch reden würden. Ich sah neulich eine Art „pädagogischen Werbespot“ zu diesem Thema. Dort stand am Ende sinngemäß: Sometimes you have to disconnect to find a connection. Manchmal müssen wir unsere Verbindung trennen – offline gehen – um eine andere Verbindung zu finden. Kluge Worte und eine ziemliche Herausforderung, wie ich finde.

In diesem Sinne: Ich hoffe, ihr hattet einen besinnlichen 3. Advent, gute Gespräche mit Euren Lieben und einen guten Start in eine weitere Adventswoche!

Sincerely,

the wingscriber pls sig

Nicht gesucht und doch gefunden.

Es gibt Menschen, die haben sich gesucht und gefunden. Es gibt Dinge, nach denen wir unser Leben lang vergeblich suchen. Und manchmal, wenn wir nicht damit rechnen, dann finden wir ohne gesucht zu haben. Dann trudeln Menschen in unser Leben, die ohne Vorwarnung plötzlich wichtig für uns sind. Das kann sich anfühlen wie ein Wunder oder ein gigantischer Zaubertrick. Plötzlich steht da jemand neben Dir, der Dich versteht und mit dem Du lachen kannst.
Wenn ich mich zu sehr auf einen Job, eine Mission, ein Problem konzentriere, dann hab ich oft die reinsten Scheuklappen auf. Ich sehe nicht, wer da neben mir steht. Wenn ich dann erschöpft anhalte, bin ich oft erstaunt, wer da alles bei mir ist. Erstaunt und sehr dankbar. Es geht ja nicht nur darum, neue Freunde zu finden. Manchmal entdeckt man beim Innehalten und sich Umsehen auch alte Freunde neu. Man sieht, dass man gar nicht so allein ist, wie es sich vielleicht manchmal anfühlt.
Immer öfter lese ich in Facebook und Co „Wer sich nicht bei mir meldet, dem lauf‘ ich nicht mehr hinterher“, „echten Freunden muss man nicht nachlaufen“, „Wenn Du mein wahrer Freund bist, dann teilst Du dieses Herz in deinen Status“, „Mein Leben ist stressig genug auch ohne anstrengende Leute“, „wer mich nicht akzeptiert, wie ich bin, der hat halt Pech“…
Nur ein paar Beispiele. Ich kann den Frust gut verstehen, aus dem heraus ihr solche Sprüche postet. Aber sie machen mich wahnsinnig traurig. Ich gehe dann immer einen Schritt weiter und stelle mir vor, wir hätten alle diese Einstellung. Was würde passieren?
Jeder würde sich um sich selbst drehen, seine Ecken und Kanten scharf feilen und sich einmauern. Wenn Du diese Einstellung hast, dann lebst Du davon, dass sie dein Gegenüber nicht hat.
Dein Leben ist zu stressig, um dich mit den Dramen deiner Freunde abzugeben. Na hoffentlich sehen das Deine Freunde nicht genauso. Du rennst niemandem nach; sollen das doch die anderen bei Dir machen. Du bist Individualist und Dir treu. Sollen sich doch die anderen verbiegen! . . .
FriendshipVersteh mich nicht falsch. Ich rede weder davon, sich den Erwartungen anderer anzupassen, noch davon, es jedem Recht zu machen oder ihm nachzulaufen. Wovon ich rede, das ist Empathie für Dein Gegenüber. Vielleicht meldet sich ein Freund nicht, weil er selbst gerade große Probleme hat. Vielleicht gehen Freunde auf Dich zu, werden aber abgeschreckt von stolz und künstlich zur Mauer gestauten „Individualität“.
Nicht immer und in jedem Fall, aber auf jeden Fall oft genug lohnt es sich, zu investieren. Auch wenn Du ab und an enttäuscht wirst. Ich bin mir sicher, dass Du wenigstens einen Freund hast, für den es sich lohnt, ein paar weniger … „fruchtbare“ Freundschaften zu riskieren. Das ist nicht einfach. Nie. Aber sollte uns das abhalten?
Wer weiß. Du veränderst Dich. Alte Freunde von früher können im Laufe der Zeit verloren gehen, ja. Aber manche stehen plötzlich wieder neben Dir und Du bist froh, dass Du sie hast. Alte Freunde, neue Freunde, Missverständnisse oder Friede Freude Eierkuchen. Ich rede von Deinen Freunden. Freunde! Das sind Menschen, die Dich gern haben.
„Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils“ heißt es vor Gericht. Wie viel eher solltest Du gnädig im Urteil über die Menschen sein, die Du gern hast und die Dich gern haben? Auch wenn Du sauer auf Deine Pappenheimer bist. Sie sind Deine Freunde. Egal was sie getan oder nicht getan, gesagt oder nicht gesagt, gedacht oder nicht gedacht haben – sie haben Dich gern und sie schätzen Dich, sie taten es nicht, weil sie Dich verletzen wollten.
Also hör auf, Mauern zu bauen. Fang wieder an zu laufen – direkt in die Arme Deiner Freunde. Bei wem hast Du Dich lange nicht mehr gemeldet? Wie wär‘s? Ruf doch mal an. Oder schreib. Einen Weihnachtsgruß zum Beispiel. Mal sehen, was passiert. Mir fallen viel zu viele Menschen ein, bei denen ich mich dringend melden muss. Ich nehme diesen zweiten Advent zum Anlass, meine Scheuklappen zur Seite zu schieben und mich umzusehen. Vielleicht reagieren nicht alle, vielleicht nur wenige. Na und? Es tut nicht weh, es zu versuchen. Vielleicht tust Du es mir ja gleich.
Trau Dich! Es lohnt sich schon, wenn einer von hundert sich zurückmeldet. Dann wirst Du zu einem derer, die man findet ohne zu suchen. Zu einem echten Weihnachtswunder.

In diesem Sinne:
Einen gesegneten 2. Advent!

Sincerely

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Vor- und Nachteile des Schwebens

1. Advent. Kein anderer Tag steht so sehr für den Neubeginn, für etwas Besonderes, das jetzt auf uns zukommt. Mit dem ersten Advent beginnt für Christen das neue Jahr, das neue Kirchenjahr. Das große Ereignis vier Sonntage später wirft im Kerzenschein des Adventskranzes seine Schatten voraus.

Paris 02 046 tür kleinDas passt. Zumindest auf mich. Vielleicht auch auf den einen oder anderen von Euch. Bei mir herrscht zurzeit Aufbruchsstimmung. Alles wird anders. Aber wie? Das Examen liegt hinter mir und damit eine Zeit, die nicht nur mich herausgefordert hat. Damit haben die letzten neun Jahre meines Lebens (ja, ein Theologiestudium ist recht zeitintensiv) ein Happy End bekommen. Ende Abspann. Danksagung. Und was kommt jetzt? Die große Freiheit? Der Augenblick, auf den ich seit Jahren gewartet habe? Von einer großen Last befreit, fühle ich mich, als würde ich fliegen.

Ich bin sicher nicht die einzige, die dieses Gefühl kennt. Eine schwierige Aufgabe, einen vergangenen Lebensabschnitt, eine große Etappe auf unserem Weg haben wir hinter uns gebracht. Und dieses Hochgefühl verleiht einem Flügel. Alles scheint möglich. Alles ist offen. Und doch habe ich das Gefühl, in der Schwebe zu hängen. Was kommt als nächstes? Werde ich gut genug sein, um von meinem Traumberuf leben zu können? Werde ich mit meinen Worten Menschen erreichen können? Werde ich meiner Familie etwas von dem zurückgeben können, was sie mir in den letzten Monaten gegeben hat?

Ich habe große Pläne, Träume, Ziele, aber zum ersten Mal in meinem Leben ist nicht klar, was direkt vor mir liegt. Dieses In der Schwebe Hängen zwischen dem, was war, und dem, was sein wird, kann Angst machen. Unwissenheit ist nie schön. Wir kennen eben nur den Teil unseres Lebens, der bereits hinter uns liegt. Darauf können wir uns berufen, von diesen Erfahrungen und Erinnerungen können wir zehren. Und wenn ich zurückblicke, dann sehe ich, wie verboten viele Zufälle (und wer meine Weihnachtsgedanken schon in den vergangenen Jahren verfolgte, der erinnert sich sicher an meine Definition von „Zufall“) dazu geführt haben, dass ich das Examen bestehen konnte, dass meine Lesung auf der RingCon (tut mir leid, ich werde mich bemühen, ihn morgen endlich zu posten) so ein Erfolg war  und dass unsere zweite, so unglaublich kurzfristige Mission:Change  so gut funktionierte. Immer wieder begegnete ich im richtigen Moment den richtigen Menschen, hörte die richtigen Worte, die richtigen Fragen und die richtigen Antworten. Ich mag diese kleinen Zufälle. Sie erinnern mich daran, dass ich nicht allein bin in dem, was ich tue, und dass es offenbar jemanden gibt, der einen besseren Überblick über mein Leben hat – und das derer, denen ich immer dann begegne, wenn ich sie brauche oder sie mich.

Und diese Erinnerungen sorgen dafür, dass ich mich nicht mehr hin und her gerissen in der Schwebe fühle, sondern das Fliegen genießen kann.

Ganz gleich, ob ihr nun so wie ich direkt vor einem Neuanfang steht oder ihr in Eurem eingespielten Alltag lebt: mein Wunsch für Euch in der Adventszeit ist Vertrauen in Eure Zukunft. Wer auch immer da mal mehr und mal weniger seine Finger im Spiel hat: bis hierher seid ihr gekommen, warum nicht auch weiter? Habt keine Angst vor dem, was kommt. Seid neugierig, offen und nutzt die Zeit um Weihnachten, um Euer Leben mit etwas Optimismus neu kennenzulernen.

Sincerely

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RingCon is coming

Unglaublich, wie die Zeit verfliegt! Eben noch im Examensstress, aber jetzt Rotieren für die RingCon. Im Flur stapelt sich das Gepäck, das irgendwie mit in meinen Zug passen muss; der Schreibtisch liegt noch voller unerledigter, wichtiger Dinge; die Outfits für das Wochenende wollen noch gebügelt werden und irgendwann sollte ich vielleicht auch für meine Lesung üben. Schon verrückt, was wir uns (Mission:Change) wieder alles vorgenommen haben. Geistige und leibliche Leckereien, Charity mit allem drum und dran, Lesung, Überraschungen – macht Euch auf was gefasst! Und kommt auf jeden Fall bei uns vorbei! Sobald wir wissen, wo unser Stand ist, informieren wir Euch auf der Mission:Change– und der Colors of Cronos-Seite in Facebook über unseren Standort. Außerdem werdet ihr dort über unsere Angebote und Überraschungen informiert und wer weiß, was noch alles. 😉 Wir freuen uns darauf, so viele von Euch wie möglich zu treffen!

lesung ablauf aushang II klein


 

Incredible! I just finished my examinations successfully and now I am busy preparing myself for RingCon. My floor is filled with all my baggage, my table is filled with a lot of unfinished papers, I need to irone my outfits for the weekend and somewhen I should train for my reading on Sunday. The first one! And during this amazing convention. It’s kind of crazy what we planned for this RingCon! FUH! A lot of tasty stuff – to eat and for your mind.  We are also working on some surprises. Be prepared and don’t miss to visit our Colors of Cronos – Mission:Change-booth! Our Facebookpages will fill you in with all information (where we will be, what we will offer etc). We are looking forward to meeting you!

mission ringcon2015

Sincerely

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Nach dem Examen ist vor der RingCon

Das Wichtigste vorab: Ich hab mein Examen bestanden! Wahnsinn! Was für ein Ritt! Immer wieder während der Vorbereitung und auch in den Prüfungen hatte ich so viele glückliche „Zufälle“, dass man wirklich problemlos von Wundern sprechen kann. Ich bin unendlich dankbar. Für die Unterstützung von Oben und auch für die ganz irdische Unterstützung hier unten. Besonderer Dank (und meine Gratulation) gilt dabei meiner lieben Freundin und Mitleidenden Clarissa. Wir haben es beide geschafft und das ist großartig! Ein weiteres besonders großes Dankeschön gilt meiner Mutter, die mich rund um die Uhr unterstützt hat, mir für lange Monologe als Zuhörer diente und teilweise doch recht trockene Lektüre über sich ergehen ließ (ohne sie wäre ich wohl jedes Mal nach einer Seite eingeschlafen. Mein Dank gilt aber auch Euch allen, die ihr mir bei meiner Umfrage geholfen habt. Vielen Dank für Eure ehrlichen, teilweise sehr persönlichen und bereichernden Antworten! Meine Prüfer waren so begeistert, dass sie mir die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Studie empfohlen haben! Ich habe mir übrigens vorgenommen – denn das finde ich nur fair -, dass ich meine Umfrage auch selbst beantworten werde – in meinem nächsten Blogbeitrag.

Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten. Zum einen läuft gerade wieder ein Gewinnspiel beim lieben Parviz Khosrawi, bei dem ihr mit einem simplen Kommentar unter seinen Beitrag meine Bücher gewinnen könnt – inklusive Widmung und Signatur. Also schaut vorbei, wenn ihr Facebook habt!
Mit diesem kleinen Gewinnspiel will ich mein Examen mit Euch feiern – und meine erste Lesung: Auf der RingCon 2015 am 08.11., 13-14 Uhr. Damit verbunden: Damit ich während der Con genugbuttonfever nafishur quad Bücher zum signieren und verkaufen habe, habe ich die Restbestände der ersten Auflage von Nafishur zu mir geholt. Deshalb ist es zurzeit nur auf Amazon als Ebook zu finden. Aber keine Panik: Ihr könnt jederzeit ein Exemplar bei mir ordern und in Kürze wird die zweite Auflage (wieder Taschenbuch, aber voraussichtlich einen Tick größer) erscheinen; dann auch für jeden Buchhändler sichtbar und überall zu bestellen!

Da Convention-time immer etwas Besonderes ist, habe ich dort auch etwas Besonderes für Euch! Ich habe ein paar coole Nafishur-Buttons designt und hoffe, sie gefallen Euch. Lesezeichen und Postkarten etc werde ich natürlich auch im Gepäck haben. Dazu kommt dann wieder – Besucher der RPC in diesem Jahr werden es vielleicht wissen – einige süße Versuchungen aus Nafishur kommen: Dariel- und Cara-Muffins, fabriziert von einer begabten, kreativen Food-Bloggerin.

Aber an meinem Stand wird es nicht nur um Nafishur gehen. Ich werde mich bemühen Zeichnungen, Poster, Postkarten und anderes von meiner Kunst für Euch mitzubringen (mal sehen, wie viele Convention-Gäste ich noch gezeichnet bekomme) und der Verkauf meiner Kunst wird wieder ganz im Zeichen von Mission:Change stehen. Diesmal führt uns unsere Mission nach Schottland, in die Welt von Outlander. Unsere aktuelle Aktion unterstützt Bloodwise in UK und direkt vor Ort die Kölner Klinikclowns e.V.. Beide Organisationen werden je 50% unseres Gewinns als Spende erhalten.

Sincerely

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