Welcome to my world.

Category: News

Magische Buchmesse und Bücher auf der Magiccon & Eventupdate

Ich werde mich wohl nie bessern. Ist es zu glauben, dass wir nun schon mitten im Mai sind? Wo ist die Zeit hin? Ging es Euch auch so oder rast sie nur bei mir? Seit einem guten Monat will ich jetzt schon meinen Bericht von der Buchmesse und der Magiccon schreiben. Danach hatte ich noch die Freude, zu meinem Geburtstag die wunderschöne Stadt Lübeck zu besuchen und morgen geht der Flieger nach Rom – meiner Mutter einen Traum erfüllen. Damit dieses Ereignis nicht auch noch zwischen mir und meinem arg veralteten Messebericht steht, melde ich mich nun endlich. Vielleicht sollte ich mir einen Bericht pro Quartal angewöhnen, das wäre möglicherweise realistischer als nach jedem Event. Oder wäre Euch das zu lang hin?

Die Leipziger Buchmesse

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass ich so lange gewartet habe, um über den März zu reden. Dabei war diese Buchmesse doch in mehr als einem Punkt etwas ganz Besonderes. Zum einen dank Houston Hall und Droemer Knaur, die mein neues Buch tatsächlich an ihrer schönen orangefarbenen Wand gezeigt (und verkauft!) haben. Es ist schon ein besonderes Gefühl, über die Buchmesse zu laufen und sein eigenes Buch dann an einem Stand stehen zu sehen – noch dazu an einem so großen. Ich freue mich sehr, dass feelings das möglich gemacht hat. Meine Lesezeichen und Leseproben waren stets im Nu verschwunden und die Bücher waren am Ende der Messe ausverkauft. So soll es sein. 🙂 Ich hoffe, dass alle Leser von Houston Hall an diesem Buch ihre Freude haben.

Das zweite Highlight war die Leipziger Autorenrunde. Nachdem ich Jahr für Jahr Besucher war und dort unglaublich viel gelernt habe, durfte ich dieses Mal nicht nur zuhören, sondern auch selbst eine Tischrunde schmeißen. „Weltenerschaffer“ hieß sie (solche Titel entstehen, wenn Theologen über Fantasyliteratur reden): „Am Anfang steht die Idee. Die Idee, die zu einer Geschichte wächst und ein Buch werden will. Vielleicht ist es ganz wortwörtlich eine neue Welt, die da erschaffen wird, vielleicht ist es aber auch eine Geschichte, die uns die Augen für eine fremde Welt vor unserer eigenen Haustür öffnet. So oder so: Autoren sind Weltenerschaffer. Aber wie sorgen wir dafür, dass unsere Welt lebendig wird? Wie wird sie für den Leser anfassbar, fühlbar, erlebbar? Wie und was müssen wir schreiben, damit die Welt in unserem Kopf für andere sichtbar wird?“

Die 2×45 Minuten haben uns vorn und hinten nicht gereicht, aber zumindest wurde mir von meinen „Lehrlingen“ versichert, dass sie viel gelernt und viel Inspiration mitgenommen hätten. Was wünscht sich ein Lehrer mehr? Zumal meine beiden Runden voll besetzt waren, trotz ausgezeichneter anderer Tische und deren herausragenden Rednern. Ich kann nur hoffen, dass ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein darf. Mir machen solche Vorträge und Workshops zu viel Spaß, um einmalig zu sein.

Der Sonntag wurde dann gekrönt von meinem ersten Messe-Blogger-Leser-Treffen (jenseits einiger toller Interview-Treffen während der Messe) und meinem abendlichen Treffen mit meiner Fantasywochen-Autoren-Crew rund um Mira Valentin, Janna Ruth und Andreas Suchanek (die logische Folge war übrigens ein Last-Minute-Buchkauf-Exzess). Was mir aber neben all diesen Treffen und Erlebnissen vor allem im Gedächtnis bleiben wird, ist das Wetter. Damit hatte wohl niemand gerechnet: Der Winter war nicht halb so winterlich, wie diese Woche im März. Halb erfroren beim Warten auf die Züge, vereist während der Fußwege … waren wir meist schon erledigt, bevor wir auch nur auf dem Messegelände ankamen.

Die Magiccon

Direkt am folgenden Wochenende stand schon das nächste Event an. Ja, der März war verflucht voll und das Schreiben kam dadurch viel zu kurz. Aber jedes der drei besonderen März-Ereignisse war jede Minute wert. Auf der Magiccon konnte ich endlich meine FedCon-Family wiedersehen und wie nicht anders zu erwarten war, ist sie auch direkt gewachsen. Ich habe sogar Julius Caesar persönlich getroffen. Wer kann das im Jahr 2018 n. Chr. schon von sich behaupten? (Inspiriert von ihm geht es für meine liebe Mutter und mich morgen früh auf einen Kurztrip nach Rom – ihr einen kleinen Lebenstraum erfüllen). Auch Ian (Somerhalder alias mein Dariel-Double) habe ich mal wieder gesehen – und den Teufel persönlich in Gestalt von Tom Ellis, dem Darsteller von Lucifer Morningstar. Die Serie hat es mir wirklich angetan und es wäre zu schön, mal eine teuflische Charity-Mission zu machen – oder? 😉

Meine Hauptaufgabe auf der Con war wohl das Fotografieren. Meine Karten waren nach den 2,5 Tagen randvoll (ergo so +/- 3000 Bilder). Stars und Cosplayer zieren dabei gleichermaßen meine Bilder. Einmal mehr wurde mir klar, dass Event- und Cosplayfotografie meine großen Leidenschaften sind. Ein Nährboden für die Fantasyautorin in mir.

Daneben hatte ich die Freude, einen höchst produktiven Fantasy-Schreib-Workshop von Robert Corvus zu besuchen. Man lernt nie aus und Austausch und Inspiration hat sowieso niemand genug. Erst recht kein Autor. Das Resultat der 90 Minuten Workshopzeit waren zwei neue Buchideen. Wann soll ich die denn noch schreiben? 😀 Keine Angst, jetzt kommt erstmal Nafishur. Es geht gut voran. Auf mary-cronos.world seht ihr übrigens immer den aktuellen Fortschritt meiner Bücher. Ich bemühe mich, ihn einmal die Woche zu aktualisieren. 🙂

Geburtstag

Einen kleinen Absatz hat auch mein Geburtstag verdient. Er brachte mir das dritte Highlight des März: Einen kurzen Ausflug nach Lübeck. Schon seit Jahren möchte ich wieder mehr reisen – in andere Länder, aber eben auch im eigenen. Lübeck stand ganz oben auf meiner Liste und inzwischen kann ich sagen: Da steht es ganz zu recht. Es war – trotz anhaltendem Schnee-Matsch eine schöne Zeit. Wir waren viel spazieren, Kirchen besuchen (ich war in einer wunderschönen Karfreitags-Abend-Andacht im Lübecker Dom), Marzipan und Waffeln essen und am Ende stand die Erkenntnis: Ein Besuch reicht nicht. Ich will wieder hier her. Und dann bitte mit besserem Wetter. Denn diese Stadt hat unglaublich viele schöne Gassen, Fassaden, Aussichten und jede Menge Natur. Und wie ich danach erfuhr: Eine meiner Lieblingscosplayerinnen. Ein richtiges Fotoshoot muss also sein. Noch mehr Lübecker Cosplayer? Wer will mitmachen? (Berliner Cosplayer sind mir übrigens auch immer willkommen – einfach melden).

Übrigens habe ich in Lübeck direkt den nächsten Teufel getroffen. Muss ich mich verfolgt fühlen? 😀

News

Self-Publishing-Day

Natürlich möchte ich den Post auch direkt nutzen, um Euch über die neuesten Events zu informieren. Leider wurde ja das Heroes and Villains Fanfest Germany um ein Jahr verschoben. ABER zum einen: verschoben ist nicht gecancelt und der Veranstalter ist nicht dafür bekannt, einen hängen zu lassen. Ich bin also optimistisch für 2019. Zum anderen: Dafür werde ich nun beim Self-Publishing-Day dabei sein – als Vortragende. Im vorigen Jahr noch war ich als Besucherin dabei, dank der lieben E.R. Swan, die zwei Karten gewonnen hatte und ihren Wing mitnehmen wollte. Diesmal rede ich zum Thema „Self-Publishing versus Verlag“. Wie ihr wisst, habe ich auf beiden Seiten des Veröffentlichungsmeers meine ersten Züge gemacht. Es wird Zeit für ein erstes Resume. Bei der Gelegenheit will ich mit meinen lieben Kollegen und angehenden Kollegen herausfinden, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind und worauf man bei seiner Wahl achten sollte. Nicht uninteressant oder? Wenn ihr am 26.05. noch nichts vor habt, dann kommt doch in Düsseldorf vorbei. Wen das noch nicht überzeugt hat: Am Abend wird gegrillt. 😀

Comic Con Germany

Und dann dauert es auch nicht mehr lang, bis die nächste Comic Con ansteht: Die Comic Con Germany in Stuttgart. Das erste Mal werde ich dort nicht nur Gast sein, sondern in der Artist Alley auf Euch warten. Mit Bildern und Büchern, Fragen und Antworten, einem leeren Magen und einem Kopf voll mit Ideen. Am 30.06./01.07. ist es soweit. Natürlich freue ich mich auch dort über Euren Besuch. Verewigt Euch in meinem Gästebuch, fragt mich über das Zeichnen oder Photoshop aus – oder über meine Bücher. Ich freu mich über jede Frage. Was sich für dieses Event vielleicht noch darüber hinaus entwickelt… wer weiß. 🙂 Ich halte Euch auf dem Laufenden und bin gespannt!

Und nun verkrümel ich mich wieder zu Dariel und Ginga nach Nafishur (Cara kommt nächste Woche wieder, sie und Dariel teilen sich ihr Sorgerecht für mich). Ich freu mich auf die nächsten Events und ich freue mich darauf, Euch endlich Nafishur zu zeigen. Nach nunmehr zehn Jahren (!!!) wird es Zeit, dass ich nicht mehr die Einzige bin, die diese Welt kennt. Die QR-Codes werden auch wieder cool. Ich werde Euch Nefishit beibringen – die Schrift und Sprache Nafishurs. Ich werde Euch Bilder der Welt zeigen, Landkarten, Grundrisse, Stadtpläne und vieles mehr. Ich sag Euch: Da kommt was auf Euch zu, etwas, das das Warten hoffentlich wert war. 🙂

Sincerely

 

Die Fantasywoche und andere Winterhighlights

Jedes Mal, wenn ich dazu komme, hier eine Nachricht für Euch zu verfassen, staune ich, wie viel ich nach wenigen Wochen schon wieder zu berichten habe. 2018 hat so rasant begonnen, wie 2017 aufgehört hat und ich kann kaum glauben, dass es inzwischen schon Mitte März ist. Wer meine Nachrichten nur hier und nicht auf Facebook, Instagram oder Twitter verfolgt, der wird nun wohl eine wahre Informationsflut erleben. Also schnallt Euch besser an. 😉

Die Fantasywoche

Ende Februar fand in Facebook die Fantasywoche statt. Ein großes Onlineevent der Agentur mainwunder rund um gute Fantasyliteratur. Eine spannende, interessante, lustige, lehrreiche und in vielen Dingen herausfordernde Woche liegt hinter mir und meinen lieben Kollegen. Ich bin noch immer damit beschäftigt, die Spätfolgen unter Kontrolle zu bekommen: Die liegen gebliebene Arbeit, viele große und kleine Buchpakete signieren, schnüren und zur Post bringen, Dates mit meinen neu entdeckten Autorenkollegen und tollen Bloggern für die Buchmesse ausmachen, Videos schneiden und und und. Und wer ist Schuld an dem Schlamassel? Mira Valentin, die mir Anfang des Jahres von der Fantasywoche erzählte und mich kurzerhand mit sich tief in den Kaninchenbau zog.

Mira, ich danke Dir von Herzen! <3

Bevor ich von dem berichte, was meine lieben Kollegen und ich so beigetragen habe, möchte ich die 100 fleißigen Blogger und Bloggerinnen erwähnen, die uns mit ihrem Elan, ihrem Fleiß, ihren Ideen und einfach ihrer Präsenz unterstützt haben. Rund um die Uhr und mit mehr als „nur ein paar Rezensionen“. Für mich begann die Woche mit den Bloggerstatements, die durch die engagierten Damen von Trimagie zusammengetragen wurden: Vielen dank für den tollen Einsatz liebe Trimagie-Ladies und vielen Dank für Euer tolles Feedback, liebe Reading is like taking a journeyDrakonias BücherweltFräulein M liebt BücherKirja Fairy und Vampirwaschbaers Wahnsinn! Ihr habt dafür gesorgt, dass ich schon am ersten Tag ein paar Tränchen verdrückt habe.

Mir direkt aus dem Herzen gesprochen hat Michèle Seifert von Elchi’s World of Books & Crafts:

„Houston Hall – Schatten der Vergangenheit“ erinnert mich an eine Mischung aus Inspector Barnaby und Miss Marple verwoben mit den mystischen Sagen und Legenden schottischer Mythologie. Die perfekte Mischung für fantastische Lesestunden mit einem Hauch Romantik!“

Aber das war nicht alles. Während der Woche wurden dank des einzigartigen Einsatzes von Anna (The Anna Diaries) die Locations von Houston Hall auf einzigartige Weise vorgestellt: Sie hat Houston Hall Stein für Stein und Raum für Raum im neuen The Sims 4 nachgebaut (bzw. ist noch dabei). So konnte die liebe Meike von Vampirwaschbärs Wahnsinn das Anwesen in 3D und Farbe zeigen. Und sobald Anna Houston Hall vollendet hat, wird sie es in die Sims 4 Galerie stellen und Euch allen damit die Möglichkeit geben, Houston Hall hautnah zu erleben! Unglaublich oder? Die liebe Eva von Bücherfansite hat sich hingegen dem Castle in Dirleton gewidmet, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Das schöne hier: Dank Google Maps habt ihr auch hier die Chance auf eine virtuelle 3D-Besichtigung. Ich war begeistert, als ich diese Neuerung entdeckte. Für diese Beiträge war ich einmal mehr meiner lieben Freundin Monja Bauer dankbar, die für mich in Dirleton war, um dort die Locations des Buches zu erkunden und zu fotografieren.

Aber nicht nur die Schauplätze aus Houston Hall wurden vorgestellt. Auch seine Protagonisten Anthony und Mary. Die liebe Jasmin von Kitterella.de hat sich mein mysteriöses Hausmädchen vorgeknöpft, während sich Marion von Fräulein M liebt Bücher meinen grantigen Laird zur Brust genommen hat. Sie haben die realen Vorbilder der Beiden kennengelernt, ihre Geschichte und ihnen ein Gesicht verliehen.

Dank Jasmin bekam auch mein Gewinnspiel zur Fantasywoche eine besondere Note: Denn sie hat nicht nur wunderschöne Schmucklesezeichen für mich – und Euch – gebastelt, sondern auch noch den Schmuck, den zwei Damen bei passender Gelegenheit im Buch tragen.

Vielen, vielen Dank liebe Jasmin! <3 Vielen lieben Dank, Anna!

Viel Spaß haben mir auch die Interviews mit Ann-Sophie von Reading is like taking a journey, Nadja von Fairy of Books und Michèle von Elchi’s World of Books and Craft gemacht. Die drei haben sich ein paar wirklich gute Fragen ausgedacht und es fiel mir einmal mehr schwer, mich kurz zu fassen.

Apropos Kurzfassen. Ich werde an dieser Stelle schnell zu meinem Beitrag für die Fantasywoche übergehen und mir Mühe geben, hier nicht so auszuufern. Aber hey! Ich durfte Blogger treffen, die für mich stundenlang in Sims basteln, Schmuck herstellen und Videos für mich drehen. Das kann einen schon Mal etwas aus dem Konzept bringen. 🙂

Die moderierten Livelesungen am Abend waren täglich ein Highlight. Nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für uns Autoren. Wir waren vorher hibbelig und aufgeregt, fühlten uns von unseren Moderatoren und Moderatorinnen wunderbar durch den Abend geführt und lernten, wie es ist, vor Publikum zu lesen, das man nicht sehen oder hören kann. Das ist tatsächlich eine sehr verwirrende und herausfordernde Erfahrung!

Für mich persönlich sollte meine Livelesung aber nicht der einzige Höhepunkt dieser Art bleiben. Einer spontanen Idee kurz vor Eventstart folgend, hatten Mira, Janna Ruth und ich beschlossen, einen gemeinsamen Liveworkshop zum Thema Fantasy-Weltenbau zu gestalten. Das Resultat: 90 Minuten Weltenbautalk, viele gute Publikumsfragen, knallharte Kritik an bekannten Fantasywelten und vor allem: Wir waren uns schnell einig, dass wir häufiger zusammenarbeiten wollen. Wir hatten so viel Spaß, dass wir nur hoffen können, dass unsere Zuschauer wenigstens ansatzweise genauso viel hatten – und vielleicht neben den Lachmuskeln auch ihre Kreativität und ihre Motivation trainieren konnten. Wir drei sind zumindest gespannt, was 2018 noch bringen wird und haben da die eine oder andere Idee…

Darüber hinaus stand die Woche für mich ganz im Zeichen der Videos ganz allgemein. Ich habe für die Fantasywoche nicht nur eine animierte Lese/Hörprobe und einen Buchtrailer gebaut, ich habe auch ein Video zur Entstehung des Covers meines neuen Buchs Houston Hall – Schatten der Vergangenheit gedreht und geschnitten. Und dann gab es noch einen kleinen Liveauftritt mit einer verrückten kleinen Kurzgeschichte, die während, mit und für die Fantasywoche entstand. Gerade rendert die Vollversion der Kurzgeschichte.

Animierte Mary

All das hat mir so dermaßen viel Spaß gemacht, dass ich beschlossen habe, meinen YouTube-Kanal nun regelmäßig für Euch zu bespielen. Und dabei verlasse ich mich voll und ganz auf Euer Feedback: Mehr Buchtrailer, mehr Lese- und Hörschnipsel aus meinen Büchern und vielleicht sogar aus noch unveröffentlichten Manuskripten von mir, damit ich weiß, woran ich als nächstes arbeiten soll. Darüber hinaus Schreibtipps, Speedarts zu meinen Photoshop-Kompositionen und meinen fotorealistischen Zeichnungen, Foto-Tipps und Liveevents.

Was davon wollt Ihr auf meinem Kanal sehen? Verratet es mir und baut mit mir meinen Kanal auf, macht ihn so, wie er Euch gefällt. Ich bin gespannt auf Eure Ideen und Anregungen.

Die neue Autorenseite

Neben all den animierten Premieren während der Fantasywoche, gab es noch eine weitere: Meine neue Autorenseite hat das Licht der Welt erblickt. Einige Unterseiten sind noch ungefüllt, aber schon jetzt ist sie randvoll mit jeder Menge Magie. Kommt mich doch mal in meiner Welt besuchen, auf mary-cronos.world!

Genaugenommen plane ich diese Website schon seit Jahren. Und doch habe ich immer wieder meinen Kunden den Vorrang gegeben, bevor ich mich um meine eigenen Seiten gekümmert habe. Nun geht es endlich los. Sobald meine Autorenseite vollständig ist (und auch die versteckten Seiten aus meinen Nafishur-Büchern wohlbehalten umgezogen sind – ohne dass die Links in Euren Büchern ihre Funktionalität verlieren), werden auch colors-of-cronos.de und dieser Blog hier ein Update erfahren.

Drückt mir die Daumen, dass mir das noch vor der großen Comic Con Germany im Sommer in Stuttgart gelingt. Das nämlich ist die Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe.

Buchprojekte

Als wäre das alles nicht schon genug, habe ich mit der Enthüllung meiner neuen Autorenseite auch die Enthüllung meiner aktuellen Buchprojekte vollbracht. Ganz still und heimlich und ohne es Euch zu erzählen.

Natürlich arbeite ich auf Hochtouren an den beiden neuen Nafishurbänden. Und wenn ich bis zur Veröffentlichung auf das Schlafen verzichte: In diesem Jahr erlöse ich Euch endlich. Und ich werde alles dafür tun, dass sich das Warten für Euch gelohnt hat. Nafishur ist unglaublich. Ich hab Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, wie riesig diese Welt inzwischen ist. Ich habe so viele Ideen und Träume für diese Buchreihe. Videos, Spiele, Apps und so viel mehr. Ich kann nur hoffen, dass ich die Zeit und die Möglichkeiten haben werde, um wenigstens einen Teil davon für Euch umzusetzen.

Daneben gibt es aber zwei weitere Buchprojekte, die sich still und heimlich in mein Herz und in mein Hirn geschlichen haben und nun werde ich sie einfach nicht mehr los. Mit beiden wage ich mich aus der Fantasy heraus. Das eine wird eine Krimi-Reihe – ganz klassisch nach meinem großen Vorbild Agatha Christie – und das andere passt in keine Schublade. Am ehesten könnte man es wohl ein Drama nennen, aber dieser Begriff wird ihm nicht wirklich gerecht.

Schaut doch auch mal bei meinen aktuellen Projekten auf der Website vorbei, um mehr darüber zu erfahren.

Heroes of Cronos und die runde 1000

Vor und während der Fantasywoche haben meine Accounts bei Instagram und Facebook (ich habe meine Seite übrigens umbenannt in „Mary Cronos – Colors of Cronos“, damit ihr sie zukünftig leichter findet und nicht auf meinem privaten Profil landet) die 1000der Marke geknackt und direkt locker hinter sich gelassen. Ich freu mich riesig und kann kaum glauben, dass es mehr als 1000 Menschen da draußen gibt, die es interessiert, was ich Euch zu sagen und zu zeigen habe. Ich danke Euch für Euer Interesse, Eure Zeit und Euer Feedback.

Gerade jetzt und auch im Hinblick auf all die großartigen neuen Blogger, die ich kennenlernen durfte, will ich noch einmal meine ganz persönlichen Helden erwähnen: Die Heroes of Cronos, meine VIP-Blogger. Seit heute können sie sich nun auf ihren Blogs ausweisen und morgen wird ihre Seite auf meiner Autorenseite folgen. Ich bin froh, so kreative, liebe und engagierte Menschen um mich zu wissen, die genauso gern in fantastische Welten abtauchen wie ich.

Wer auch gern einer meiner Heroes werden will, kann sich gern bei mir melden. Vielleicht können wir uns ja in dieser Woche in Leipzig kennenlernen? Ich würde mich freuen!

Die Leipziger Buchmesse

Und nun noch ein klitzekleiner Ausblick auf diese Woche. Es ist wieder Buchmessezeit in Leipzig und ich freue mich schon seit 27.03.2017 auf diesen Donnerstag – also seit dem ersten Tag nach der Messe im letzten Jahr. Die „LBM“ ist für mich jedes Jahr wie Nach Hause Kommen. Besonders schön ist es dabei, wenn dieses Nach Hause Kommen verbunden ist mit neuen Herausforderungen. 2018 darf ich nun verkünden nach fünf Jahren treuer Besucherschaft diesmal zu den Referenten der #LAR18 – der Leipziger Autorenrunde – zu gehören. Mein Thema wird – ähnlich wie in der Fantasywoche – der Weltenbau sein im Blick auf Fantasy und High-Fantasy: Weltenerschaffer – Methoden und Hilfsmittel.

Jedem Autoren und angehenden Autoren kann ich die Autorenrunde nur wärmstens empfehlen. In diesem Jahr – wie in jedem, soweit ich mich erinnere – sind alle Tickets ausverkauft. Aber ab und an springt ein Teilnehmer aus Krankheitsgründen ab. Wenn ihr also den Samstag nicht zusammengepfercht in den Messehallen verbringen wollt und den Sinn von Weiterbildung und Netzwerken versteht, dann schaut doch Samstag früh (vor 10 Uhr) mal vorbei und hofft auf ein spontan freigewordenes Plätzchen.

Während die Autorenrunde Mittagspause feiert, werde ich außerdem einmal quer über die Messe jagen und in Halle 3 auf der Hörbuchbühne meine Chance ergreifen bei der Leipziger Wortmeisterschaft 2018 – Der erste Satz zählt!. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, mich zu unterstützen und ein Stück aus einem meiner aktuellen Projekte – Der Traumwanderer – zu hören.

Den Rest der Messe lang werde ich überall und nirgends sein, werde Bloggerinterviews führen, Kollegen an ihren Ständen besuchen und ein paar Lesungen und Vorträgen lauschen. Damit ihr eine gute Chance habt, mich zu finden, werde ich immer am Anfang des Tages in meiner Facebookveranstaltung berichten, was ich mir für den Tag so vorgenommen habe. Außerdem habe ich beschlossen, am Freitag um 16 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr ein Blogger-Leser-Treffen abzuhalten. Wo genau, das werde ich am Donnerstag herausfinden und Euch auf all meinen Kanälen mitteilen. Dort könnt ihr Euch Widmungen abholen, mich nach meinen Büchern ausfragen oder auch Schreibtipps von mir bekommen (solltet ihr mich jenseits dieser Termine sehen, könnt ihr mich natürlich auch gern ansprechen).

Übrigens: Mein Houston Hall wird an der Feelings-Wand am Droemer Knaur Stand zu finden – und zu kaufen – sein. Mein privater Vorrat ist durch die Fantasywoche noch aufgebraucht und die neue Lieferung ist noch nicht bei mir angekommen. Was ich aber immer dabei habe, sind Leseproben und ein paar andere Nettigkeiten. 😉 Also traut Euch, nur meine Romanfiguren beißen.

So.

Und auch wenn ich jetzt sicher immer noch Dinge vergessen habe – dieser Beitrag ist schon jetzt SEO-tödlich lang (soll heißen: Google mag keine Roman langen Beiträge). Ich hoffe, das Lesen hat Euch Spaß gemacht und dass ihr etwas auf den verlinkten Seiten herumstromert. Ich freue mich darauf, den einen oder die andere im Laufe der Woche in Leipzig zu sehen. Bis Bald.

Sincerely

Ein längst überfälliger Bericht – GCC Dortmund 2017

Gerade noch so im Jahr 2017 fällt mir auf, dass ich Euch einen Bericht unterschlagen habe! Den zu meiner Anwesenheit auf der German ComicCon Dortmund Anfang des Monats. Dabei dreht sich inzwischen bei mir alles um die Veröffentlichung meines neuen Buches Houston Hall. Das lenkt mich „etwas“ ab. Aber ich gebe mir Mühe, für Euch noch mal das Wochenende Revue passieren zu lassen, das den Titel „Winter is coming“ tragen sollte.

Die Anreise

Es ging noch ganz harmlos los. In Berlin schien die Sonne, nur der Wind war kalt. Am ZOB beim Messegelände musste ich nach dem richtigen Bussteig (herrliches Wort oder?) suchen, da hier gerade umgebaut wird. Ich stellte schnell fest, dass ich bei weitem nicht die Einzige war, die nach NRW wollte. Der Bus war gerammelt voll und ich hatte das Glück, eine reizende Sitznachbarin zu haben – wie eigentlich immer. Sogar einen Weihnachtsgruß habe ich vor ein paar Tagen von ihr bekommen.

In Bochum wurde ich dann von Dauerregen begrüßt – und von meiner lieben Mission-Agentin Anja. Dir Vorbereitungen für die ComicCon gingen in die heiße Phase. Wir falteten und formten kleine Papier-Vogelkäfige, drapierten zusammen mit Mission-Agentin Tatjana unglaublich leckere, selbstgemachte Schoko-Spekulatius-Trüffel in ihnen und bauten dann am Freitag meinen Stand in der Artist Alley auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Dauerregen allerdings in Dauerschnee verwandelt. Und so war wie in jedem Jahr der Winter plötzlich und unerwartet mitten im Winter da – und überforderte Autofahrer und die öffentlichen Verkehrsmittel. Unser Stand stand trotzdem pünktlich.

Der Aufbau

An dieser Stelle muss ich etwas mosern. Mir ist bewusst, was für einen immensen Aufwand das Planen und Organisieren einer Convention bedeutet. Mir ist bewusst, dass nicht immer alles glatt geht. Aber leider lief diesmal wirklich viel schief. Glücklicherweise betrafen die meisten Probleme nicht unmittelbar mich – aber meine lieben Kollegen und Standnachbarn ringsum. Viele hatten sich in der Artist Alley Tische und Stühle zu ihrem Standplatz dazu gebucht. Ist ja auch praktisch nicht alles mit anschleppen zu müssen. Und wenn man etwas vorbestellt und bezahlt, geht man schließlich davon aus, es auch zu bekommen. Dennoch standen noch Samstag am späten Vormittag so einige Kollegen ohne Stühle oder Tische da. Manche improvisierten sich einen Tisch aus Kisten, manche standen noch am Sonntagabend, weil sie noch immer keinen Stuhl bekommen hatten. Ich war noch nie so froh, selbst für das komplette Equipment gesorgt zu haben. Als dann noch gegen 11 am Samstag ein paar Tische und Stühle kamen, waren diese nass und vereist (Künstler arbeiten zumeist mit Papier, da ist Wasser nicht sooo günstig) und noch dazu waren die Tische von Bierzeltgarnituren und mit ihren 2,20 zu groß für die Standflächen von 2m. Dadurch passten sie nur dort, wo nicht zu beiden Seiten schon andere Stände aufgebaut hatten.

Die Con

Ihr seht schon, es ging „gut“ los. Das Chaos wirkte sich auf die Stimmung aus, auf die Besucher, die einen Bogen um die Bereiche machten, in denen Mittags noch immer aufgebaut wurde. Dabei war doch kaum Platz. Denn das war ein anderes Problem der Con: Der Samstag war leider völligem Missmanagement zum Opfer gefallen. Die Hallen wurden wegen Überfüllung früh geschlossen, so dass keine neuen Besucher hinein konnten – nicht einmal solche, die bereits Tickets im Vorverkauf erworben hatten. Wenn im Vorverkauf so viele Tickets verkauft wurden, dass die voraussichtlichen Besucher die Hallen mehr als gut füllen, sollte vielleicht von einer Tageskasse abgesehen werden. Das hätte letztlich für weniger Verärgerung gesorgt.

Ich hatte am Samstag eine Lesung und am Sonntag einen Workshop. Für beide Events musste ich quer vom Ende der einen Halle zu dem der anderen – durch den einzigen Verbindungsgang. Der gleichzeitig den Ausgang für die Raucher in den Innenhof bot, den Zugang zu den Toiletten und am Samstag auch noch die Fotoschlangen beherbergte. Der Stau war nerviger als bei Berufsverkehr in Berlin auf der B1. Zum Glück kam der Veranstalter – besser spät als nie – für den Sonntag auf die Idee, eine dritte Halle anzumieten und die Fotoshoots auszulagern. An der Stelle bei aller Meckerei ein großes Lob an all die ehrenamtlichen Helfer in der Staff, die in einer Nacht- und Nebelaktion mal eben die halbe Con umgebaut haben. Der Sonntag war dann schon um einiges entspannter.

Dennoch bleibt mir der Gedanke, dass bei um die 30 Stargästen mit Autogrammstunden, Photoshoots und Panels (dazu noch viele Künstler und Händler) zwei Hallen an zwei Tagen (Sonntag nur bis 17 Uhr!) eindeutig zu wenig sind. Egal, ob man alles irgendwie ins Programm gequetscht bekommt. Es ist einfach nicht mehr schön. Ich habe den Direktvergleich zur GCC in Berlin – gleicher Veranstalter, gleiches Event. Kleiner hier bei mir, aber dadurch auch entspannter: In Berlin hatte ich 45 Minuten für meine Lesung und 60 für meinen Workshop. Wenige Tage vor Dortmund erfuhr ich, dass ich dort nur 25 (letztlich waren es 20) Minuten für meine Lesung und 30 für den Workshop haben würde. Die Photoshoots in Dortmund waren teilweise mit 5 oder 10 Minuten pro Star angesetzt. Selbst wenn es wenige Vorverkäufe gegeben haben sollte… man weiß nie, was auf dem Event noch passiert…

Das Resultat von all dem war, dass mir unglaublich viele genervte, gestresste Menschen begegneten. Conventions sollen vor allem eins: Spaß machen. Und den Alltagsstress vergessen lassen. Das gelang dieses Mal leider nicht. Und auch wenn ich mir Mühe gegeben habe, meine volle Lesung und den vollen Workshop gut zu unterhalten und meine Zuhörer mitzureißen, war das noch nie so schwer wie dieses Mal. Während der kurzen Lesung kamen vier Hallendurchsagen. Spannungsaufbau? Keine Chance. Durchsagen müssen manchmal sein. Und doch hatte ich nicht den Eindruck, dass ich auf anderen Events so viele gehört hätte. In jedem Fall zeigt das, dass Lesungen vielleicht auch eher in einer separaten Halle oder einem Extraraum stattfinden sollten. Dem Workshop ging es ganz ähnlich. Er war auf einer Empore über einer der Hallen. Etwas separiert – so gut es eben ging. Leider gab es in Dortmund keine so schöne Möglichkeit wie in Berlin, wo ich einen eigenen Raum für den Workshop hatte.

Auch die Werbung vorab hatte in Berlin besser funktioniert. Auch dort war alles etwas „kurz vor knapp“ und etwas zu spät. Aber immerhin wurden wir „niederen Künstler der Artist Alley“ dort in den Social Media vorgestellt. Diesmal geschah das nicht. Immer wieder sah ich gesponsorte Posts zu den großen Stars. Zu uns allerdings: nichts. Weder mein Stage-Auftritt, noch der Workshop, noch mein Stand (oder die Stände der anderen) wurden angekündigt. Wir noch eher kleinen Künstler sind aber genau auf diese Werbung angewiesen. Und der Aufwand, die Ankündigungsbilder in Facebook vorzuplanen und dann Tag für Tag automatisiert abzufeuern hält sich nun wirklich in Grenzen. Wirklich schade, dass es so gelaufen ist.

Fazit

Ihr merkt schon: Es war laut und chaotisch und das klingt alles ziemlich unzufrieden. Die extremen Massen am Samstag sorgten dafür, dass sich die meisten Menschen nur vorbeischoben und die wenigsten mal an einem Stand stehenblieben. Die unglückliche Planung sorgte für schlechte Laune und grimmige Gesichter. Tatjana und ich haben trotzdem stur um die Wette gelächelt und Schokotrüffel für bessere Laune verteilt. Chaos hin oder her: Ich konnte vielen Menschen von dem erzählen, was ich tue, konnte vielen helfen; ich habe unzählige Leseproben und anderes Merch verteilt; und ich habe wunderbare Menschen wiedergesehen und neu kennengelernt. Also hey! Na klar! Es hat sich trotzdem gelohnt! Und in allem, was aufs Ganze gesehen auch schief lief, hatte ich noch jede Menge Glück.

Und immerhin hatte ich auf dieser Con die Bühne für meine erste Lesung aus Houston Hall. Das war spannend und ich war sehr happy, dass meine Lesung gut ankam. Genauso wie mein Workshop zum Erdenken und Schreiben von Fantasywelten. Ich wünsche meinen Schülerinnen und Schülern ganz viel Erfolg und Spaß beim Schreiben ihrer Projekte! 🙂 Nicht aufgeben!

Ich durfte dank Anja und Tatjana sogar noch ein persönliches Highlight haben: Ein Foto mit Dariels Vater. Also… mit Peter Facinelli, der in meinen Augen super als Dariels Vater durchginge. (Okay, das Bild ist trotz zweitem Anlauf unscharf… aber mal sehen, was ich am PC noch rausholen kann.)

Die Abreise

Mein glorreicher Abgang darf natürlich nicht fehlen. Der setzte dem Ganzen eigentlich das Sahnehäubchen auf. Flixbus war – wie der Rest der Öffentlichkeit – heillos überfordert mit dem Wintereinbruch mitten im Winter. Anjas lieber Sohn brachte mich nach Dortmund. Wir waren überpünktlich da. 11:20. Mein Bus sollte 11:45 fahren. Wir waren besser als erwartet durchgekommen.

Ich freundete mich mit zwei weiteren Wartenden an und zu viert standen wir im Schneetreiben vor einem kleinen Häuschen, in dem man leider keine Zuflucht finden konnte. Das kurze Vordach reichte nicht einmal, um die zwei Koffer mit meinen Nässe empfindlichen Büchern und Künstlerutensilien zu schützen. Wir warteten und wartete. Der Mensch im Häuschen wusste nichts. Meine Flixbus-App wusste nichts. Als eine gute halbe Stunde vergangen war, kam dann die erste Info: Der Bus habe 90 Minuten Verspätung. Ich schickte meinen tapferen Fahrer nach Hause und begab mich mit ca 40kg Gepäck und meinen neuen Freunden ans andere Ende des Bahnhofs. Wir wollten uns bei einer gewissen Fastfood-Kette (die mit dem gelben M, wie Mary) aufwärmen. Eine heiße Schokolade später machten wir uns auf den Rückweg. Von den 90 Minuten war ja bei Eintreffen der Nachricht schon die Hälfte um gewesen.

Wir stellten fest: Wir hatten nichts verpasst. Von nun an gab es ca alle 30-60 Minuten eine neue Nachricht, dass sich die Verspätung leider weiter ausgebaut habe. Gegen ca 15 Uhr bekam ich in meiner App die Push-Nachricht, dass wir nun die Fahrt stornieren könnten, umbuchen oder erstattet bekommen. Zu dieser Zeit hatte ich noch nicht ganz aufgegeben. Ich wollte am nächsten Tag bei meinem Nebenjob im Büro sitzen. Wir warteten weiter. Unterhielten uns, machten Witze (ein paar letzte Leseproben wechselten den Besitzer). Als es bereits begann zu dämmern, dämmerte es mir, dass dieser Bus wahrscheinlich ausfallen würde. Er kam aus Bonn! Wenn er von Bonn bis Dortmund bereits ca 4 Stunden Verspätung hatte, wann würde er dann in Berlin ankommen – sollte er jemals eintreffen? Ich entschloss mich, meine liebe Anja zu bitten, mich wieder abzuholen. Während die erfrorenen Überreste Meinerselbst mit Kinderschokoweihnachtsmännern und kuscheligen Decken wieder aufgepeppelt wurden, versuchte ich, meinen non-existenten Bus (wie von der App versprochen) umzubuchen auf einen Bus am nächsten Tag. An der Hotline in gebrochenem Deutsch die ernüchternde Info: Das geht leider nicht. Sie haben ihre Handynummer nicht mit angegeben. Die Push-Nachrichten der App seien nicht ausreichend. Die könnten nicht nachgeprüft werden. Ich müsse mir einfach einen neuen Bus buchen und den alten stornieren (nicht, dass so eine kurzfristige Busfahrt nicht viel teurer wäre, aber was solls). Dumm nur, dass ich den anderen Bus nicht stornieren konnte – weder am Telefon, noch auf der Website, noch in der App. Denn angeblich war er bereits abgefahren und ich säße drin. Zu dieser Zeit – so wusste ich aus zuverlässiger Quelle – war er nur noch immer nicht in Dortmund. Es war nun übrigens 18 Uhr. Ich beantragte also Erstattung. Die wurde auf Englisch, mit unpassenden, fertigen, unzusammenhängenden Textbausteinen abgelehnt, weil ich die Fahrt ja angetreten wäre.

Kurz nach 18 Uhr kam übrigens der Bus tatsächlich noch und meine neuen Freunde waren dann gegen 2 Uhr in der Nacht in Berlin. Am meisten Leid tut mir eigentlich der Busfahrer. Irre, was dieser Mensch geleistet hat. Der Kundenservice von Flixbus Mein Fernbus hingegen hat meine bisher durchweg positive Meinung zum Unternehmen leider sehr getrübt. Kommunikation und Entgegenkommen sind in so einem Fall doch alles. Schade, dass Flixbus das nicht besser gelungen ist.

Wieder Zuhause

Wieder Zuhause hieß es dann: Arbeit Nachholen. Die Blogtour mit Inhalt füllen (meine armen Heroes of Cronos kamen ganz schön ins Schwitzen, weil ich ihnen sehr kurzfristig meine Texte lieferte), die Zeit vom Nebenjob nachholen, mein Okay zur letzten Version von Houston Hall geben nach einem letzten Check der 550 Seiten, endlich mit der neuen Autorenwebsite beginnen und und und…

Ein kleiner erster Blick auf meine Bastelei für die Autorenseite. Und nein, sie hat noch keinen Schatten. Das Bild ist noch lange nicht fertig. Aber es ist schon das 12te seiner Art. 🙂 Lasst Euch überraschen.

Nachdem ich nun meinen mimimi-Bericht verfasst habe, werde ich mich an meinen Jahresrückblick machen. Wenn ich den rechtzeitig schaffe, erwartet er Euch morgen – im Notfall dann erst im nächsten Jahr. 🙂

Ich hoffe, Euer Weihnachtsfest war besinnlich und voller schöner Momente. Rutscht gut ins neue Jahr und fühlt Euch eingeladen: Am 2.1. ab 20 Uhr werde ich auf meiner Facebookseite Color of Cronos (bzw. in der verknüpften Gruppe) live sein und Euch Rede und Antwort stehen: zu meinen Büchern und dem Schreiben im Allgemeinen. Es wird eine Livelesung geben und ein Quiz. Wer mit mir auf der #ReiseNachHoustonHall war und meine Heroes of Cronos auf ihren Blogs besucht hat, der hat beste Chancen, mein Quiz zu gewinnen. Und unter den Gewinnern wird es jede Menge Houston Hall geben. Also schaut vorbei. 🙂

Sincerely

Houston Hall – Schatten der Vergangenheit

In meinem Messebericht zur Frankfurter Buchmesse habe ich es kurz erwähnt, mein neues Buch. Aber nun ist es an der Zeit, ihm hier einen eigenen kleinen Beitrag zu widmen. In den Social Media habe ich es Euch ja schon ein wenig vorgestellt. Aber mir fiel mit Schrecken auf, dass dem hier nicht so ist.

Zuerst möchte ich Euch an dieser Stelle den Klappentext verraten:

Eine spannende, übernatürliche Liebesgeschichte vor der Kulisse Nordenglands – ein Kampf um Leben und Tod und für die eine große Liebe.

Anthony lebt allein auf dem Familienlandsitz Houston Hall in Nordengland, seit seine ganze Familie einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Der Tod der Eltern und der geliebten Schwester haben den aufstrebenden Anwalt aus Edinburgh zu einem anderen Menschen gemacht; die Dorfbewohner halten ihn für wunderlich, manche gar für verflucht.
Nachdem er die letzte Haushaltshilfe gefeuert hat, steht überraschend eine junge Frau vor der Tür, die sich auf die Stelle bewirbt: Mary Smith. Mit Mary beginnt Anthony wieder am Leben teilzunehmen und lässt sogar – wenn auch zögerlich – Gefühle zu. Doch er weiß nicht, wen er in sein Herz lässt: Mary weiß um die Wahrheit hinter dem Unglück seiner Familie. Sie weiß um die Monster, die nicht nur sein Leben bedrohen, denn sie stellt sich ihnen schon seit 200 Jahren in den Weg. Als plötzlich eine Totgeglaubte wieder auftaucht, ist Mary sicher, dass Anthony in großer Gefahr schwebt. Nun muss sie kämpfen, um zugleich Houston Hall und ihre Liebe zu Anthony zu retten.

Mein erstes Verlagsbuch. Ich bin wahnsinnig aufgeregt und kann es kaum erwarten, 2018 willkommen zu heißen. Denn der Erscheinungstermin meines Buchs ist der 02.01.2018. Am besten schreibt ihr das direkt in Eure Kalender ein. 😉 Um Euch die Wartezeit auf Houston Hall etwas zu versüßen, startet diesen Freitag – also quasi in wenigen Stunden – eine digitale Reise nach Schottland. Wer mag, kann mit mir und meinen „Heroes of Cronos“ auf Reisen gehen. Damit niemand verloren geht, an dieser Stelle mal der Überblick, über unsere Reiseroute:

01.12. Wer ist Mary Cronos?
L.C.’s Bookshelf
L C’s Bookshelf Website 1 & Teil 2

08.12. Was ist Houston Hall?
Buntes Tintenfässchen
Buntes Tintenfässchen Website

15.12. Schottische Mythologie & Houston Hall
BlueSiren
Blue Siren Website

22.12. Weihnachts-Autorview & Bookview
Kitterella’s Welt
Kitterella’s Welt Website

29.12. Recherchearbeit für Houston Hall
The Anna Diaries
The Anna Diaries Website

 

02.01. Release-Live-Lese-Party
Colors of Cronos
http://cronos-post.de/

Und weil in Bildern alles schöner ist, hier nochmal eine visuell etwas ansprechendere Version – die ihr gern auch teilen könnt. Das schöne an virtuellen Reisen ist: Sie kosten nichts und es gibt kein Teilnehmerlimit. Ich freue mich über jeden Reisegefährten.

Wer mitliest und davon erzählt UND den Hashtag #ReiseNachHoustonHall benutzt, hat übrigens die Chance auf ein sehr dickes Goodie-Paket, bestehend aus: Leseprobe, Lesezeichen, Anthonys Lieblingstee und dem Badesalz einer Ceasg im HoustonHall-Design und einer Weihnachtsleckerei aus Beatrix‘ Küche.
Wer Anthony und Beatrix sind? Was zum Geier eine Ceasg sein soll?
Unter anderem das werdet ihr auf dieser Reise erfahren. 🙂

Und für die, die aufs Ganze gehen wollen: Am Ziel unserer Reise wird es ein Quiz geben – am 02.01. Wer vorher gut aufgepasst hat, hat dort die Chance, zusätzlich zu den tollen Goodies auch noch ein signiertes Printexemplar zu gewinnen! Also passt gut auf und kommt mit. 🙂 Es lohnt sich.

Übrigens könnt ihr Euch gewissermaßen mit einem Reiseticket ausstatten, wenn ihr mögt. Zumindest auf Facebook. Dort gibt es ja die wunderbare Möglichkeit, sich Rahmen über seine Profilbilder zu legen. Für Houston Hall gibt es zwei Rahmen und noch einige mehr für Nafishur. Bei wem sie – so wie bei mir – unscharf werden, der kann sich gern bei mir melden, dann füge ich beides in Photoshop zusammen. 🙂

Sincerely

P.S.: Wer mit mir reist, wird am Ende übrigens auch belohnt. Aber dazu später mehr.

Ein Event folgt dem nächsten

Die Zeit rast mal wieder. Am Wochenende war die BuchBerlin und kaum ist sie vorüber, stecke ich in der Vorbereitung der German ComicCon in Dortmund und einer super coolen Blog-Reise gen Houston Hall. Mein Adventskalender geht in diesem Jahr nicht bis zum 24.12., sondern reicht noch zwei Tage ins neue Jahr hinein. Aber dazu später mehr. Jetzt will ich Euch von der BuchBerlin berichten. Sie war mit ihren zierlichen zwei Tagen wesentlich kürzer als die Frankfurter Buchmesse und so habt ihr die Chance, dass auch dieser Bericht kürzer wird.

Dennoch war sie etwas Besonderes für mich, denn zum ersten Mal hatte ich einen Stand auf einer Buchmesse. Er war etwas kleiner als die Stände, die ich von den ComicCons und der RingCon gewöhnt bin, aber dafür konnte ich ja meine Kunst zuhause lassen. Diesmal sollte es sich (fast) ausschließlich um meine Bücher drehen. … Meine Portfoliobücher mit meinen Zeichnungen und Designs hatte ich natürlich mit (sind ja auch Bücher) und den einen oder die andere haben sie neugierig gemacht. Houston Hall schlug sich hervorragend im Kampf gegen das Merchandise-kräftigere Nafishur. Meine Leseproben-Vorräte, Postkarten und Lesezeichen sind alle und so werde ich für die ComicCon nochmal ordentlich nachdrucken lassen müssen. Aber nicht nur Leseproben verließen meinen Tisch. Ich durfte auch so einige Nafishurs signieren – und stempeln! Mein liebstes Hobby auf solchen Events. Ich brauche dringend mehr Stempel!

Aber das schönste an Messen sind ja die neuen Bekanntschaften, die entstehen. Auch dieses Mal habe ich wieder ein paar neue, wundervolle Kollegen und Kolleginnen kennengelernt. Zum Beispiel Swantje Niemann, die uns immer mal wieder besuchen kam und die so viel Ruhe und Freundlichkeit auf der bunten, lauten Messe ausgestrahlt hat, Sophie alias S. M. A. Goetze, unsere liebe Standnachbarin, mit der wir lauter gute Gespräche geführt haben, und Aurelia L. Night – wir haben gegenseitig bei unseren Büchern zugeschlagen und hatten jede Menge Spaß.

Aber nicht nur die neuen Gesichter waren eine Bereicherung. Mit jeder weiteren Messe steigt auch die Menge der Menschen, die man schon kennt und nach denen man Ausschau hält, sobald die Messe beginnt. Ich habe ein ganzes Rudel von Author Wings und Welpen getroffen und vor allem endlich unsere furchtlose Anführerin Alice persönlich kennengelernt. Lauter liebe Freunde, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte, schauten vorbei und auch meine tolle Agentin Kristina besuchte mich und Houston Hall. Von den ganzen Autorenkollegen und dem Bundesamt für magische Wesen ganz zu schweigen. Besonders schön war auch das Wiedersehen mit den Dragonfairy’s Glücksdrachen. Drache Darius hat zusammen mit seinen menschlichen Zieheltern nach seinen Feuerdrachengeschwistern gesehen, die sich bei mir am Stand tummelten. Ein ganzes Rudel an Schwausis hat sich bei mir niedergelassen. Und ich durfte so einige Blogs, Websites und Autorenvereinigungen kennenlernen – wie z.B. das Autorencafé. Ich bin gespannt und werde mich spätestens zum Jahreswechsel durch meinen Visitenkartenberg kämpfen.

Begleitet wurde ich diesmal übrigens von meinem neuen Authorwing-Schützling F. K. White. Trotz Erkältung stand sie mir tapfer bis zur letzten Minute bei, machte Bilder, verteilte Leseproben übte ganz nebenbei das Autor-Sein.

Eine Lesung war in diesem Jahr leider noch nicht dabei. Dafür war ich zu spät dran. 2018 werde ich vorausschauender planen und noch einiges mehr für Euch in petto haben. Aber nun folgt ja erst einmal die German ComicCon in Dortmund. Und dort habe ich nicht nur die aller erste Lesung aus Houston Hall – noch vor der Veröffentlichung, ganz genau, ganz exklusiv! – für Euch, sondern auch wieder einen Fantasy-Schreib-Workshop. Und natürlich bin ich auch wieder in der Artist-Alley dabei. Sobald ich für Euch konkrete Uhrzeiten und eine Standnummer habe, verrate ich sie Euch – versprochen.

Und dann gibt es noch eine andere Neuigkeit – eine für alle Blogger: Vor einigen Tagen entstanden die „Heroes of Cronos“ – ein Zusammenschluss von ganz wundervollen Bloggern, die zu meinem großen Glück etwas für mich und meine Bücher übrig haben. Wir haben eine kleine, aber feine – und vor allem geheime Facebookgruppe, in der wir gemeinsam Pläne zur Erringung der Weltherrschaft schmieden (oder zumindest Blogtouren, Gewinnspiele, Interviews, Treffen, Lesungen und und und). Und nicht zuletzt sind meine Helden Beraten rund ums Schreiben. Sie erfahren zuerst von neuen Büchern und Projekten, können mit ihren Ideen und Meinungen beeinflussen, was ich so zusammenschreibe. Wer das auch gern würde, kann sich gern bei mir melden und ein Hero werden!
Unser erstes gemeinsames Projekt startet übrigens am Freitag. Aber bevor ich Euch davon erzähle, brauchen wir noch ein ansprechendes Banner, dass noch designt werden will. Ihr kennt mich, ich brauch das. 😉 Noch etwas Geduld.

Sincerely

Nach der Comiccon ist vor der Buchmesse

Vor einer Woche um diese Zeit hieß es Halbzeitpause für die German Comic Con in Berlin. Ein ereignisreicher Tag lag hinter uns. Und wenn man den Freitag als Aufbau-Tag mitzählt, dann sogar zwei. „Uns“, das meint in diesem Fall ein weiteres Mal meine Mutter und mich. Sie scheint langsam auf den Geschmack zu kommen, was Conventions angeht.
Ich genieße diese ganz besonderen Wochenenden im Jahr auch immer in vollen Zügen. Danach würde ich zwar am liebsten Urlaub machen, aber es lohnt sich. Jedes Mal treffe ich Freunde wieder und entdecke neue. Sei es Sven, der Supervisor an der Comicstage, der immer gut gelaunt war und für jedes Problem eine Lösung fand, oder unsere Freunde von Deleted Scenes, die wir eigentlich auf jeder Comic Con treffen. Mein Mitbringsel ist der supersüße Adventskalender von Melanie Stoll. Ich liebe ihre Illustrationen. Überhaupt ist es inspirierend, unter so vielen anderen kreativen Köpfen zu sein und zu begreifen, dass es noch mehr Menschen gibt, die so verrückt sind, wie man selbst. Auch wenn für Streifzüge durch die Artist Alley für uns Künstler eigentlich nur morgens vor dem ersten Ansturm und am Abend nach Auszug der Besucher Zeit bleibt.

Mein persönliches Highlight war in diesem Jahr mein Workshop. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich hätte nie damit gerechnet, dass es so viele in den Workshopraum treiben würde, bei all den tollen Ablenkungen in den Messehallen. Wir merkten gar nicht, wie die Zeit vergeht und ich habe festgestellt, dass ich für eine Autorin ziemlich viel am Stück reden kann – und will. Zum Glück schienen meine Zuhörer wach, neugierig und gut unterhalten zu sein. Zumindest habe ich niemanden schnarchen gehört.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass mir Workshops und Vorträge viel Spaß machen und ich dringend mehr davon brauche. Ich bin selbst noch am Anfang, aber vielleicht erinnere ich mich ja auch gerade deshalb noch sehr gut daran, wie dankbar man für jeden Rat und Hinweis ist und wie schön es ist, wenn man vor Fallstricken und Fehlern gewarnt wird, bevor es zu spät ist.

Aufregend war natürlich auch die Lesung am Sonntag auf der Comicstage. Vor allem vorher. Denn sie musste mit dem Game of Thrones-Panel mithalten. Ich hatte ehrlich mit einem durch Abwesenheit glänzenden Auditorium gerechnet. Aber auch bei meinem zweiten Auftritt wurde ich überrascht. Trotz Panel und Schwertkämpfen und vielen anderen Ablenkungen ließen mich meine Leser und zukünftigen Leser nicht im Stich. Zum zweiten Mal habe ich zur Belohnung ein Stück aus den zweiten Bänden von Nafishur vorgelesen. Yngwie, mein Feuerdrache von den Dragonfairy’s, hat mich wieder begleitet und für mich mitgelächelt. Ich konnte ihn zum Glück davon überzeugen, weder meine Zuhörer noch meine Bücher in Brand zu setzen.

Wenn ich nicht gerade unterwegs war, dann war ich an meinem Stand zu finden – zwischen Mini-Heldinnen und meinem Tiger. Ich hab gezeichnet, signiert, Bücher verteilt und Fragen beantwortet wie „Wie lange brauchst Du für so eine Zeichnung?“. Ich habe die ganze Woche gebraucht, um wieder vernünftig reden zu können. Über das Leben auf einer Con oder Messe hinwegzuschreien ist gar nicht so einfach (darüber hinweg seine Besucher zu verstehen, übrigens auch nicht). Aber ich habe mich über jeden gefreut, dass Muffin mampfend bei uns stehen blieb, um in meinem Portfolio zu blättern, mit beim Zeichnen zuzusehen oder mehr über meine Bücher zu erfahren. Am schönsten war immer wieder der Moment, in dem neue Leser eine der Besonderheiten meiner Bücher entdeckten. Wann immer ich beide Bücher nahm und Rücken an Rücken aneinanderlegte, während ich die zwei Sichtweisen erklärte, schossen die Brauen zusammen mit den Mundwinkeln nach oben. Und wann immer ich im Laufe der kommenden Wochen fluchen werde, weil es einfach aufwändiger ist, zwei Bücher parallel zu schreiben anstelle von einem, werde ich mich an diese staunenden Gesichter erinnern. Eine tolle Motivation! Danke dafür! 🙂

Wie schon im letzten Jahr war ich kurz versucht, mein Traum- und Wunschauto schlecht hin zu … leihen. Einen schwarzen, „leicht“ modifizierten Pontiac Firebird Trans Am – natürlich nur, wenn zu den Modifizierungen auch K.I.T.T. gehört. Ja, ich habe Knight Rider gesehen. Ja – ausschließlich wegen des Autos. Wie kann man diesen Wagen nicht haben wollen? Ich bin mir sicher, K.I.T.T. würde mir zustimmen, dass es kein besseres Fahrzeug gibt. Im letzten Jahr hatte ich noch keinen Führerschein. In diesem Jahr war die Versuchung ergo noch größer. Aber nein, ich fahre immer noch mit den Öffentlichen (und das habe ich vorgestern, während Xaver Berlin verwüstete, bitter bereut).
Nun ist die Comic Con vorüber, doch die nächste wartet schon am Horizont. Ja, ich werde auch auf der German Comic Con in Dortmund zu finden sein und hoffe, den einen oder die andere dort wiederzusehen oder neu kennenzulernen. Aber bevor es nach Dortmund geht, steht noch Frankfurt an. Ab Mittwoch werde ich mit meinem lieben Ex-Schützling Emily auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs sein. Dann lerne ich ein paar Gesichter kennen rund um mein erstes Verlagsbuch, treffe meine reizenden Agentinnen und werde Teil eines coolen Fantasy-Workshops am BoD-Stand (Halle 3, Stand K16) sein – gemeinsam mit meinen lieben Kolleginnen Mira Valentin und Laura Newman. Im Anschluss werde ich auch noch beim Meet&Greet sein.

Hier für Euch zur Übersicht:

15.00 – 15.45 Uhr: „Genre schreiben: Fantasy – Tipps für Autoren”

16.00 – 16.45 Uhr: „BoD Bookdate: Fantasy”

Wir freuen uns auf Euch und die ganze Messe! Ich werde auch trotz Bitte um kleine Taschen so viele Leseproben, Lesezeichen und Co wie möglich dabei haben – und vielleicht sogar ein paar Bücher. Das kommt auf das Fassungsvermögen meines Koffers an (und darauf, ob ich wieder bereits im Bus meine Bücher loswerde wie auf meiner Fahrt nach Leipzig im Frühjahr).

Und nun werfe ich mich wieder ins Lektorat zu Houston Hall. Schatten der Vergangenheit, um nach der Messe endlich wieder Zeit für Nafishur zu haben und Euch zum Jahreswechsel mit vielen neuen Geschichten erfreuen zu können. Bis bald!

Sincerely

Olympus PlaygroundP.S.: Für die von Euch, die mir eher wegen meiner Kunst als wegen meiner Bücher folgen: Ich war auch jenseits des Schreibens und Con-Besuchens fleißig. Am Wochenende vor der Con habe ich mit zwei Models im Olympus Playground gespielt. Es war ein köstliches Spektakel – wenn man vom Schlange Stehen im Regen absieht. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schaut doch mal bei den Resultaten vorbei:

Und wen auch das nicht reizt. Auch gezeichnet habe ich. Und am Rad gedreht. Am Zahnrad. Victor Mids und sein Mindf*ck/Mindmagic haben mich zu einem verrückten Bild inspiriert. Am verrücktesten aber war, dass ich ihn prompt in Berlin traf – leider, als mein Bild noch nicht fertig war. Zu schade. Was haltet ihr von der Zeichnung? Auch ein Mindf*ck? 😉

Hallo Verlagsautor

Und kaum ist der Bericht vorüber, hab ich auch schon eine weitere Neuigkeit für Euch. Nun ja… Um ehrlich zu sein, weiß ich das schon ein paar Tage. Aber eins nach dem anderen. Ich wollte nicht, dass diese Neuigkeit in meinem Travelreport untergeht. Und ich hatte mir vorgenommen erst ein gewisses Manuskript fertigzustellen, bevor ich es Euch verrate. Also *Trommelwirbel*

Ich habe dank meiner wunderbaren Agentur Langenbuch & Weiß meinen ersten Verlagsvertrag unterschrieben. Es ist mir eine riesige Freude und Ehre und ich kann es kaum erwarten, dieses Buch publiziert und druckfrisch in meinen Händen zu halten. Was kann ich verraten? Es wird zuerst als Ebook und Print on Demand (also auf Eure Bestellung hin – wie Nafishur) erhältlich sein – ab Januar 2018. Und wenn es Euch gefällt und die Verkaufszahlen stimmen, wird es voll und ganz in das Taschenbuchprogramm von Droemer Knaur aufgenommen. Das Genre ist historische Romance (mit einem Fantasybackground, denn ich brauche wohl immer etwas Fantastisches in meinen Geschichten…). Besonders begeistert bin ich, dass mir der Verlag erlaubt, mein Cover selbst zu designen – und das bei meinem Verlagsdebüt! 11Wer mich kennt, weiß, dass ich auch Coverdesigner bin und natürlich nicht nur die Geschichten meiner lieben Kollegen „anziehen“ will, sondern nach Möglichkeit auch meine eigenen.

Ich kann es kaum erwarten! Der erste Schritt ist nun getan. Nach einigen Monaten exzessiven Recherchierens und Schreibens habe ich nun schlappe 519 Seiten, die ich nun nochmal am Stück lesen und prüfen werde, bevor sie in das Verlagslektorat gehen. Und dann habe ich endlich wieder Zeit für Nafishur! Das ist direkt die zweite gute Nachricht. Beide zweiten Bände haben schon so einiges an Seiten und ich werde jede freie Minute nutzen, um so schnell wie möglich voranzukommen. Mein erklärtes Ziel ist es, die beiden nächsten Bände noch vor Weihnachten erscheinen zu lassen. Aber ich gebe zu, das ist… ambitioniert. Drückt mir die Daumen! Übrigens… Wenn dem so ist, werde ich im Herbst nach Testlesern für Nafishur Ausschau halten. Meldet Euch gern bei Interesse. 🙂

Ich freu mich riesig und ihr Euch hoffentlich auch. Wer übrigens schon im Sommer in die zweiten Bände von Nafishur hineinschnuppern will, sei nochmal auf das Festival Fantasia hingewiesen, auf dem ich so einiges anbiete – unter anderem zwei Lesungen aus den noch unveröffentlichten zwei zweiten Bänden! Was ich sonst noch so zwischen Feen und Elfen anstelle, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Sincerely

Fantastische Nachrichten: Festival Fantasia

In einem Monat ist es so weit. Ich habe ein Visum erhalten, um in die Welt der Feen, Elfen und Orks einreisen zu dürfen, in das Königreich Schierke. Dort werde ich der amtierenden Königin zu Diensten sein und freue mich auf Begegnungen mit vielen spektakulären Wesen, neuen und alten Lesern, Fans und Freunden. Ich werde aus den beiden noch unveröffentlichten zweiten Bänden meiner High-Fantasy-Reihe Nafishur lesen, werde zwei Schreib- und zwei Fotoworkshops anbieten und ansonsten Cosplay-/LARP-Fotoshoots anbieten so viel es meine Zeit zulässt.

Hier ein kleiner Überblick über meinen bescheidenen Beitrag zum Programm:
Samstag:
11:00 Uhr Lesezelt: Lesung aus Nafishur Custos Abest – Cara
Anschließend Zeit zum Bücher Kaufen, Signieren, Schwatzen – Leser Werden.
13.00 – 15.00 Uhr Fotoshoots
15:00 – 16:00 Uhr Fokus auf Fantastik – Fotoworkshop
16.00 – 18.00 Uhr Fotoshoots
19:00 – 21:00 Uhr Fremde Welten – Schreibworkshop

Sonntag:
11:00 Uhr Lesezelt: Lesung aus Nafishur Custos Abest – Dariel
Anschließend Zeit zum Bücher Kaufen, Signieren, Schwatzen – Leser Werden.
13:00 – 15:00 Uhr Fotoshoots
15:00 – 16:00 Uhr Schreib dein Buch: Von der Idee bis zur Veröffentlichung – Schreibworkshop 
17:00 – 18:00 Uhr Fokus auf Fantastik – Fotoworkshop

>>> Mehr dazu erfahrt ihr auf den entsprechenden Seiten auf festival-fantasia.de:

Zu meinen Workshops

Zu den Lesungen

Zu den Fotoshoots

Zudem habe ich in Facebook eine Veranstaltung erstellt für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Dort werde ich auch in Schierke Infos zu den Veranstaltungen posten (Treffpunkte, wie ihr mich am besten findet und vieles mehr).

Wer wissen möchte, warum ich Fotoshoots und Fotoworkshops anbiete, der kann gern dieses Album als Portfolio betrachten oder auf meiner Künstler-Website vorbeischauen. Wer wissen will, weshalb ich Lesungen und Schreibworkshops anbiete, der kann sich gern auf meiner Autorenwebsite oder der Website meiner Agentur umsehen.

Ich freue mich auf viele bekannte und neue Gesichter und ein zauberhaftes Wochenende!

Sincerely

F*ck Cancer and join the Party!

Hallo Welt,

vorgestern habe ich Euch bereits ein paar Tipps für meine anstehenden Veranstaltungen und andere Neuigkeiten gegeben und nun möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. – Gut also zumindest eine Neuigkeit teile ich heute mit Euch:

LONDON! Vordergründig ist der Aufenthalt in der Stadt der Detektive, Geheimagenten und Abenteurer ein verdienter Urlaub für mich. Ich werde mich auf die Spuren von Sherlock Holmes begeben und vielleicht sogar der Queen zuwinken. Doch, ihr kennt mich, es bleibt natürlich nicht beim schlichten Urlaub. Zum einen erwarten Euch viele Fotos und Eindrücke, zum anderen begleite ich meine Freundin und Mit-Agentin Ines auf das Heroes & Villains FanFest, welches ebenfalls in London stattfinden wird. Einer der Stargäste wird der aus „Arrow“ bekannte Hauptdarsteller Stephen Amell sein, wobei wir auch schon bei meiner Ankündigung angelangt wären.

Stephen Amell unterstützt seit einigen Jahren mit diversen Shirt Kampagnen die Organisation „Fuck Cancer“. Hierbei handelt es sich um eine kanadische Charity, die sich auf die Früherkennung, Prävention und Unterstützung von Krebspatienten spezialisiert haben.

Für diesen Zweck veranstaltet Fuck Cancer u.a. regelmäßig Events und Partys, um Spenden zu sammeln und auf das Thema Krebs aufmerksam zu machen.

Zum ersten Mal findet in London eine „Fuck Cancer“-Party mit Stephen Amell als Gastgeber statt – am Freitag, den 26. Mai. Wie ihr wisst, bin ich im Bereich der Fotografie sehr aktiv unterwegs und habe mich darum als Fotograf für die Party beworben.

Ich freue mich Euch mitteilen zu können, dass ich seit vorgestern die offizielle Bestätigung habe, für Fuck Cancer das Event fotografisch zu begleiten. Es wird mir eine Ehre und Freude sein. Mein Equipment ist gesattelt und ich kann es kaum erwarten, loszulegen.


Hi world,

two days ago I told you about some news and today I’m starting to reveal some stuff. So, here comes the first info:

LONDON is calling! The city of detectives, secret agents and adventurers is awaiting me Monday. Originally it was planned as vacations. At least mainly (you know me – I won’t stop taking photos or writing). Besides following the path of Sherlock Holmes, I will also follow my dear friend and agent Ines to the Heroes & Villains Fanfest, that takes place in London during my „vacation“. THE guest of honor will be Stephen Amell alias Oliver Queen alias Arrow. What brings me to my real news:

Besides that convention, there is another event with him: The first ever „Fuck Cancer“-Party in London! Fuck Cancer is a charity that provides prevention, early detection and support to those affected by cancer. They create change and impact the cancer space by improving health outcomes through digital initiatives, programs, events and cutting edge research. When Fuck Cancer Events announced to search for a photographer, I immediately submitted my portfolio – and here we are! It will be an honor and pleasure to support Fuck Cancer Events in London and I can’t wait to start! Equipment is already packed!

Sincerely

Ankündigungen und Neuigkeiten

Hallo Welt,

die nächsten Tage und Wochen werden sehr aufregend für mich sein.
Am kommenden Wochenende werde ich mich einmal mehr unter die Vampire der BloodyNightCon Europe in Brüssel wagen – dieses Mal allerdings in zivil und ohne einen Agenteneinsatz der Mission:Change (aber wer weiß…schließlich sind Agenten immer auf einer Mission).

Anschließend breite ich die Flügel aus und fliege gen London, um dort ein weiteres aufregendes Colors of Cronos Kapitel aufzuschlagen. Wieso, weshalb und warum ich in London bin, werde ich Euch noch ausführlicher berichten und das beinhaltet auf alle Fälle viele Postings aus der Stadt der Detektive, Geheimagenten und Abenteurer (dafür lohnt es sich auch, ab und an auf meinem Instagram Account @marycronos und in Facebook vorbeizuschauen).

Aber das ist nicht alles. Nicht nur, aber auch im Zusammenhang mit dieser „kleinen“ Reise hab ich ein paar Neuigkeiten für Euch. Drei an der Zahl. Und weil ich eine gemeine Autorin bin, endet diese Nachricht mit einem Cliffhanger, Neugier und fehlenden Informationen. Weil ich aber vielleicht doch nicht ganz so gemein bin, gibt es immerhin drei Tipps zu diesen drei Neuigkeiten. Ihr könnt gern raten, was es damit auf sich hat:

  • Teaser 1: Fluchen für einen guten Zweck.
  • Teaser 2: Mitten ins Herz – mit viel Gefühl.
  • Teaser 3: Elfen, Feen und jede Menge Fantasie.

Ich kann es kaum erwarten Euch in den nächsten Tagen nach und nach mehr Details zu verraten und hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich!

Sincerely