Bilder über Bilder machen den Sommer…

by MaryCronos

Und mein Bericht geht weiter. Allerdings werde ich den Juli und den August in einen Bericht packen. Autoren können sich schwer kurzfassen, aber ich werde mir Mühe geben und im Grunde kann man die beiden Monate als ein einziges großes Fotoshoot bezeichnen. Die Monate standen ganz im Zeichen der Fotografie. Ich habe verschwundene Friedhöfe besichtigt, einer aufstrebenden Hoppegartner Sängerin und ihrer Band zu schönen neuen Coverbildern verholfen, die Gärten der Welt unsicher gemacht und als ich in Berlin nichts Neues mehr fand, hab ich in Dresden weiterfotografiert (natürlich findet man in Berlin immer Motive, aber in Dresden und seiner Umgebung auch). 😀

leona-shoot

Besonders mit Leona Heine und später dann auch zusammen mit ihrer Band haben die Shoots viel Spaß gemacht. Wir haben jede Menge gelacht und dabei auch noch schöne Fotos gemacht. Wer sich wie ich von Ihrer Stimme und ihren selbstgeschriebenen Songs verzaubern lassen will, sollte unbedingt mal hier vorbeischauen. Auch die Bilder auf dem Cover ihrer brandneuen Single „Weites Land“ sind von mir.

leona-cd

Ihr merkt es schon. In diesem Beitrag gibt es ein deutliches Übergewicht an Bildern. Die folgenden Bilder stammen aus einigen Fototouren mit meiner lieben Freundin und Mission-Agentin Ines. Ein paar Tage verbrachte sie mit mir in Berlin (wir haben nicht nur gearbeitet, sondern bei der Gelegenheit die Premiere vom neuen Teenage Mutant Ninja Turtles Movie (OT) geschaut), danach fuhren wir gemeinsam nach Dresden (unter anderem waren wir hier im Auftrag von Mission Change unterwegs, um ichhelfe.jetzt noch nachträglich persönlich ihren Scheck zu überreichen). Aber die meiste Zeit über testeten wir ein paar Ideen mit meiner Kamera aus.

Wer mich kennt, weiß, dass ich zu jenen Wesen gehöre, die sich zwar auch mal auf einer Bühne als Agent ausgeben, aber im Grunde ihres Herzens lieber hinter der Kamera stehen. Um so erstaunlicher, dass Ines dennoch auch ein paar ansehnliche Bilder von mir gezaubert hat. Und damit sie sich heute nicht allein geniert, zeig ich Euch eine Auswahl von uns beiden – damit wir beide rot anlaufen können. Die Bearbeitung der Bilder stammt übrigens aus dieser Woche. Ein kleiner „Voraus-Zurück-Blick“: Ich hatte die Freude, zwei Webinaren von Laura Helena Photography zu folgen und inspiriert durch ihre wunderschönen, fantasievollen Bilder, sind meine Bildlooks entstanden. Ich bin gespannt, wie sie Euch gefallen.

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Ich denke, man sieht uns an, dass wir beim shooten jede Menge Spaß hatten. 🙂 Die Locations waren übrigens die Gärten der Welt und der Potsdamer Platz in Berlin und die Klosterruine Altzella in der Nähe von Dresden. Aber ich habe in meinem Bilderwahn im Sommer nicht nur Fotos produziert, sondern auch viel gezeichnet (leider nicht genug, denn ich wollte viel viel schneller sein, aber so schnell geb ich nicht auf 😉 ). Wie nutzt man eine Sommergrippe richtig? Richtig! Man setzt sich gemütlich in seinen Lieblingssessel, legt die Beine hoch, klappt seinen Laptop auf und beginnt hyperrealistisch zu zeichnen. Stopp. Irgendwas daran klingt komisch. Aber anscheinend ist das für mich die richtige Therapie. Es ging mir schnell wieder besser und ganz nebenbei habe ich endlich mein Bild von George Clooney beendet und ein Portrait von Alexander Skarsgard komplett gezeichnet. Letzterer wurde durch die Tarzanpremiere spontan zum Motiv. Ich hoffe, auch die beiden gefallen Euch. Ines Besuch inspirierte mich auch direkt zur nächsten Zeichnung: Stephen Amell als Arrow und sein Cousin Robbie Amell in seiner Rolle aus Code 8, dem Film, den die beiden gerade zusammen realisieren. Ihr habt schon Zeichnungen von mir gesehen, in denen die Augen farbig waren und der Rest klassisch schwarz-weiß. Ihr kennt vielleicht auch mein Bild von Mario Goetze mit dem WM-Pokal. Auch dieses mal kommt wieder etwas Farbe ins Spiel. Diesmal ist es farbiges Licht. Meine Handykamera weigert sich, diese Tatsache richtig abzubilden, aber ein paar erste Eindrücke findet ihr auf meinem Instagramaccount. Die anderen beiden, bereits fertigen Herren zeige ich Euch auch gern hier nochmal:

george-clooney003 alexander-skarsgard003

Wo wir gerade von Zeichnungen sprechen: Im August bekam ich das erste Mal Fanpost. Eine Anfrage nach einem Autogramm mit einer kleinen Skizze. Ich fühle mich geehrt und vielleicht lesen Hans und Ulrike ja auch diesen Beitrag. Ich werde mich sehr gern in Eure Sammlung einreihen und zusätzlich möchte ich an dieser Stelle schon mal verraten: Ich werde auch auf der German Comic Con in Dortmund sein. Ich würde mich freuen Euch dort kennenzulernen!

Jenseits dieser primär visuellen Informationsflut gab es für mich vor allem ein wichtiges Ereignis, das eine spontane (und strenggeheime) Reise wert war: Unser Mission:Change Agentin Anja feierte im Juli ihre Silberhochzeit und wir alle waren eingeladen.  Offiziell konnte ich nicht teilnehmen. Offiziell. Um so größer wurden ihre Augen, als ich plötzlich mit den anderen zusammen vor ihr stand. Dieser Blick allein und ein paar verdrückte Tränchen waren die 12 Stunden im Linienbus wert. 🙂 Ich liebe Überraschungen! … vor allem, wenn ich sie plane. 😀

Wie ihr merkt, war mein Sommer alles andere als tatenlos. Nicht erwähnt bleiben an dieser Stelle das Romanschreiben im Garten, der U-Bahn und eigentlich überall, wo sich gerade etwas Zeit ergab. Soweit aber nun erstmal zum Juli und August. Ich hoffe, ich habe keine wichtigen Ereignisse vergessen. Am Sonntag folgt ein kleiner Ausbrecher und Dienstag dann voraussichtlich mein Blick auf den September. Er mag ja erst halb um sein, aber jetzt schon gibt es einiges, auf das ich zurückblicken kann. 🙂

Sincerely

the wingscriber pls sig

 

P.S.: Anscheinend werden meine Bilder nicht mehr in der richtigen Größe angezeigt seit dem jüngsten Update. Ich werde versuchen, schnell eine Lösung zu finden, damit ihr etwas mehr von den Bildern in meinen aktuellen Beiträgen habt.

Edit: Ich hab tatsächlich noch was vergessen! Der Beitrag ist geplant und ich könnte das einfach noch unauffällig ändern. Aber ich habe mich gerade selbst der Vergesslichkeit überführt. So viel Ehrlichkeit muss sein. Und unterschlagen will ich es auch nicht. Auf der Suche nach ein paar süßen Figuren in einem eigenen Stil probierte ich erst im PowerPuff-Style herum (vielleicht kennt jemand von Euch ja – durch Kinder oder Enkel die Powerpuffgirls), um dann einen eigenen Style zu finden. Was haltet ihr von den drei Mädels. Wer für die drei Modell stand, verrate ich nicht (dazu hätte ich fragen müssen und momentan ist es 2:55 in der Nacht), aber ich versichere Euch, es gibt eine Geschichte hinter dem Look dieser drei Mädels. 🙂

rinery-generationen