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Tag: Leipziger Buchmesse

Die Fantasywoche und andere Winterhighlights

Jedes Mal, wenn ich dazu komme, hier eine Nachricht für Euch zu verfassen, staune ich, wie viel ich nach wenigen Wochen schon wieder zu berichten habe. 2018 hat so rasant begonnen, wie 2017 aufgehört hat und ich kann kaum glauben, dass es inzwischen schon Mitte März ist. Wer meine Nachrichten nur hier und nicht auf Facebook, Instagram oder Twitter verfolgt, der wird nun wohl eine wahre Informationsflut erleben. Also schnallt Euch besser an. 😉

Die Fantasywoche

Ende Februar fand in Facebook die Fantasywoche statt. Ein großes Onlineevent der Agentur mainwunder rund um gute Fantasyliteratur. Eine spannende, interessante, lustige, lehrreiche und in vielen Dingen herausfordernde Woche liegt hinter mir und meinen lieben Kollegen. Ich bin noch immer damit beschäftigt, die Spätfolgen unter Kontrolle zu bekommen: Die liegen gebliebene Arbeit, viele große und kleine Buchpakete signieren, schnüren und zur Post bringen, Dates mit meinen neu entdeckten Autorenkollegen und tollen Bloggern für die Buchmesse ausmachen, Videos schneiden und und und. Und wer ist Schuld an dem Schlamassel? Mira Valentin, die mir Anfang des Jahres von der Fantasywoche erzählte und mich kurzerhand mit sich tief in den Kaninchenbau zog.

Mira, ich danke Dir von Herzen! <3

Bevor ich von dem berichte, was meine lieben Kollegen und ich so beigetragen habe, möchte ich die 100 fleißigen Blogger und Bloggerinnen erwähnen, die uns mit ihrem Elan, ihrem Fleiß, ihren Ideen und einfach ihrer Präsenz unterstützt haben. Rund um die Uhr und mit mehr als „nur ein paar Rezensionen“. Für mich begann die Woche mit den Bloggerstatements, die durch die engagierten Damen von Trimagie zusammengetragen wurden: Vielen dank für den tollen Einsatz liebe Trimagie-Ladies und vielen Dank für Euer tolles Feedback, liebe Reading is like taking a journeyDrakonias BücherweltFräulein M liebt BücherKirja Fairy und Vampirwaschbaers Wahnsinn! Ihr habt dafür gesorgt, dass ich schon am ersten Tag ein paar Tränchen verdrückt habe.

Mir direkt aus dem Herzen gesprochen hat Michèle Seifert von Elchi’s World of Books & Crafts:

„Houston Hall – Schatten der Vergangenheit“ erinnert mich an eine Mischung aus Inspector Barnaby und Miss Marple verwoben mit den mystischen Sagen und Legenden schottischer Mythologie. Die perfekte Mischung für fantastische Lesestunden mit einem Hauch Romantik!“

Aber das war nicht alles. Während der Woche wurden dank des einzigartigen Einsatzes von Anna (The Anna Diaries) die Locations von Houston Hall auf einzigartige Weise vorgestellt: Sie hat Houston Hall Stein für Stein und Raum für Raum im neuen The Sims 4 nachgebaut (bzw. ist noch dabei). So konnte die liebe Meike von Vampirwaschbärs Wahnsinn das Anwesen in 3D und Farbe zeigen. Und sobald Anna Houston Hall vollendet hat, wird sie es in die Sims 4 Galerie stellen und Euch allen damit die Möglichkeit geben, Houston Hall hautnah zu erleben! Unglaublich oder? Die liebe Eva von Bücherfansite hat sich hingegen dem Castle in Dirleton gewidmet, das im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Das schöne hier: Dank Google Maps habt ihr auch hier die Chance auf eine virtuelle 3D-Besichtigung. Ich war begeistert, als ich diese Neuerung entdeckte. Für diese Beiträge war ich einmal mehr meiner lieben Freundin Monja Bauer dankbar, die für mich in Dirleton war, um dort die Locations des Buches zu erkunden und zu fotografieren.

Aber nicht nur die Schauplätze aus Houston Hall wurden vorgestellt. Auch seine Protagonisten Anthony und Mary. Die liebe Jasmin von Kitterella.de hat sich mein mysteriöses Hausmädchen vorgeknöpft, während sich Marion von Fräulein M liebt Bücher meinen grantigen Laird zur Brust genommen hat. Sie haben die realen Vorbilder der Beiden kennengelernt, ihre Geschichte und ihnen ein Gesicht verliehen.

Dank Jasmin bekam auch mein Gewinnspiel zur Fantasywoche eine besondere Note: Denn sie hat nicht nur wunderschöne Schmucklesezeichen für mich – und Euch – gebastelt, sondern auch noch den Schmuck, den zwei Damen bei passender Gelegenheit im Buch tragen.

Vielen, vielen Dank liebe Jasmin! <3 Vielen lieben Dank, Anna!

Viel Spaß haben mir auch die Interviews mit Ann-Sophie von Reading is like taking a journey, Nadja von Fairy of Books und Michèle von Elchi’s World of Books and Craft gemacht. Die drei haben sich ein paar wirklich gute Fragen ausgedacht und es fiel mir einmal mehr schwer, mich kurz zu fassen.

Apropos Kurzfassen. Ich werde an dieser Stelle schnell zu meinem Beitrag für die Fantasywoche übergehen und mir Mühe geben, hier nicht so auszuufern. Aber hey! Ich durfte Blogger treffen, die für mich stundenlang in Sims basteln, Schmuck herstellen und Videos für mich drehen. Das kann einen schon Mal etwas aus dem Konzept bringen. 🙂

Die moderierten Livelesungen am Abend waren täglich ein Highlight. Nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für uns Autoren. Wir waren vorher hibbelig und aufgeregt, fühlten uns von unseren Moderatoren und Moderatorinnen wunderbar durch den Abend geführt und lernten, wie es ist, vor Publikum zu lesen, das man nicht sehen oder hören kann. Das ist tatsächlich eine sehr verwirrende und herausfordernde Erfahrung!

Für mich persönlich sollte meine Livelesung aber nicht der einzige Höhepunkt dieser Art bleiben. Einer spontanen Idee kurz vor Eventstart folgend, hatten Mira, Janna Ruth und ich beschlossen, einen gemeinsamen Liveworkshop zum Thema Fantasy-Weltenbau zu gestalten. Das Resultat: 90 Minuten Weltenbautalk, viele gute Publikumsfragen, knallharte Kritik an bekannten Fantasywelten und vor allem: Wir waren uns schnell einig, dass wir häufiger zusammenarbeiten wollen. Wir hatten so viel Spaß, dass wir nur hoffen können, dass unsere Zuschauer wenigstens ansatzweise genauso viel hatten – und vielleicht neben den Lachmuskeln auch ihre Kreativität und ihre Motivation trainieren konnten. Wir drei sind zumindest gespannt, was 2018 noch bringen wird und haben da die eine oder andere Idee…

Darüber hinaus stand die Woche für mich ganz im Zeichen der Videos ganz allgemein. Ich habe für die Fantasywoche nicht nur eine animierte Lese/Hörprobe und einen Buchtrailer gebaut, ich habe auch ein Video zur Entstehung des Covers meines neuen Buchs Houston Hall – Schatten der Vergangenheit gedreht und geschnitten. Und dann gab es noch einen kleinen Liveauftritt mit einer verrückten kleinen Kurzgeschichte, die während, mit und für die Fantasywoche entstand. Gerade rendert die Vollversion der Kurzgeschichte.

Animierte Mary

All das hat mir so dermaßen viel Spaß gemacht, dass ich beschlossen habe, meinen YouTube-Kanal nun regelmäßig für Euch zu bespielen. Und dabei verlasse ich mich voll und ganz auf Euer Feedback: Mehr Buchtrailer, mehr Lese- und Hörschnipsel aus meinen Büchern und vielleicht sogar aus noch unveröffentlichten Manuskripten von mir, damit ich weiß, woran ich als nächstes arbeiten soll. Darüber hinaus Schreibtipps, Speedarts zu meinen Photoshop-Kompositionen und meinen fotorealistischen Zeichnungen, Foto-Tipps und Liveevents.

Was davon wollt Ihr auf meinem Kanal sehen? Verratet es mir und baut mit mir meinen Kanal auf, macht ihn so, wie er Euch gefällt. Ich bin gespannt auf Eure Ideen und Anregungen.

Die neue Autorenseite

Neben all den animierten Premieren während der Fantasywoche, gab es noch eine weitere: Meine neue Autorenseite hat das Licht der Welt erblickt. Einige Unterseiten sind noch ungefüllt, aber schon jetzt ist sie randvoll mit jeder Menge Magie. Kommt mich doch mal in meiner Welt besuchen, auf mary-cronos.world!

Genaugenommen plane ich diese Website schon seit Jahren. Und doch habe ich immer wieder meinen Kunden den Vorrang gegeben, bevor ich mich um meine eigenen Seiten gekümmert habe. Nun geht es endlich los. Sobald meine Autorenseite vollständig ist (und auch die versteckten Seiten aus meinen Nafishur-Büchern wohlbehalten umgezogen sind – ohne dass die Links in Euren Büchern ihre Funktionalität verlieren), werden auch colors-of-cronos.de und dieser Blog hier ein Update erfahren.

Drückt mir die Daumen, dass mir das noch vor der großen Comic Con Germany im Sommer in Stuttgart gelingt. Das nämlich ist die Deadline, die ich mir selbst gesetzt habe.

Buchprojekte

Als wäre das alles nicht schon genug, habe ich mit der Enthüllung meiner neuen Autorenseite auch die Enthüllung meiner aktuellen Buchprojekte vollbracht. Ganz still und heimlich und ohne es Euch zu erzählen.

Natürlich arbeite ich auf Hochtouren an den beiden neuen Nafishurbänden. Und wenn ich bis zur Veröffentlichung auf das Schlafen verzichte: In diesem Jahr erlöse ich Euch endlich. Und ich werde alles dafür tun, dass sich das Warten für Euch gelohnt hat. Nafishur ist unglaublich. Ich hab Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, wie riesig diese Welt inzwischen ist. Ich habe so viele Ideen und Träume für diese Buchreihe. Videos, Spiele, Apps und so viel mehr. Ich kann nur hoffen, dass ich die Zeit und die Möglichkeiten haben werde, um wenigstens einen Teil davon für Euch umzusetzen.

Daneben gibt es aber zwei weitere Buchprojekte, die sich still und heimlich in mein Herz und in mein Hirn geschlichen haben und nun werde ich sie einfach nicht mehr los. Mit beiden wage ich mich aus der Fantasy heraus. Das eine wird eine Krimi-Reihe – ganz klassisch nach meinem großen Vorbild Agatha Christie – und das andere passt in keine Schublade. Am ehesten könnte man es wohl ein Drama nennen, aber dieser Begriff wird ihm nicht wirklich gerecht.

Schaut doch auch mal bei meinen aktuellen Projekten auf der Website vorbei, um mehr darüber zu erfahren.

Heroes of Cronos und die runde 1000

Vor und während der Fantasywoche haben meine Accounts bei Instagram und Facebook (ich habe meine Seite übrigens umbenannt in „Mary Cronos – Colors of Cronos“, damit ihr sie zukünftig leichter findet und nicht auf meinem privaten Profil landet) die 1000der Marke geknackt und direkt locker hinter sich gelassen. Ich freu mich riesig und kann kaum glauben, dass es mehr als 1000 Menschen da draußen gibt, die es interessiert, was ich Euch zu sagen und zu zeigen habe. Ich danke Euch für Euer Interesse, Eure Zeit und Euer Feedback.

Gerade jetzt und auch im Hinblick auf all die großartigen neuen Blogger, die ich kennenlernen durfte, will ich noch einmal meine ganz persönlichen Helden erwähnen: Die Heroes of Cronos, meine VIP-Blogger. Seit heute können sie sich nun auf ihren Blogs ausweisen und morgen wird ihre Seite auf meiner Autorenseite folgen. Ich bin froh, so kreative, liebe und engagierte Menschen um mich zu wissen, die genauso gern in fantastische Welten abtauchen wie ich.

Wer auch gern einer meiner Heroes werden will, kann sich gern bei mir melden. Vielleicht können wir uns ja in dieser Woche in Leipzig kennenlernen? Ich würde mich freuen!

Die Leipziger Buchmesse

Und nun noch ein klitzekleiner Ausblick auf diese Woche. Es ist wieder Buchmessezeit in Leipzig und ich freue mich schon seit 27.03.2017 auf diesen Donnerstag – also seit dem ersten Tag nach der Messe im letzten Jahr. Die „LBM“ ist für mich jedes Jahr wie Nach Hause Kommen. Besonders schön ist es dabei, wenn dieses Nach Hause Kommen verbunden ist mit neuen Herausforderungen. 2018 darf ich nun verkünden nach fünf Jahren treuer Besucherschaft diesmal zu den Referenten der #LAR18 – der Leipziger Autorenrunde – zu gehören. Mein Thema wird – ähnlich wie in der Fantasywoche – der Weltenbau sein im Blick auf Fantasy und High-Fantasy: Weltenerschaffer – Methoden und Hilfsmittel.

Jedem Autoren und angehenden Autoren kann ich die Autorenrunde nur wärmstens empfehlen. In diesem Jahr – wie in jedem, soweit ich mich erinnere – sind alle Tickets ausverkauft. Aber ab und an springt ein Teilnehmer aus Krankheitsgründen ab. Wenn ihr also den Samstag nicht zusammengepfercht in den Messehallen verbringen wollt und den Sinn von Weiterbildung und Netzwerken versteht, dann schaut doch Samstag früh (vor 10 Uhr) mal vorbei und hofft auf ein spontan freigewordenes Plätzchen.

Während die Autorenrunde Mittagspause feiert, werde ich außerdem einmal quer über die Messe jagen und in Halle 3 auf der Hörbuchbühne meine Chance ergreifen bei der Leipziger Wortmeisterschaft 2018 – Der erste Satz zählt!. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, mich zu unterstützen und ein Stück aus einem meiner aktuellen Projekte – Der Traumwanderer – zu hören.

Den Rest der Messe lang werde ich überall und nirgends sein, werde Bloggerinterviews führen, Kollegen an ihren Ständen besuchen und ein paar Lesungen und Vorträgen lauschen. Damit ihr eine gute Chance habt, mich zu finden, werde ich immer am Anfang des Tages in meiner Facebookveranstaltung berichten, was ich mir für den Tag so vorgenommen habe. Außerdem habe ich beschlossen, am Freitag um 16 Uhr und am Sonntag um 15 Uhr ein Blogger-Leser-Treffen abzuhalten. Wo genau, das werde ich am Donnerstag herausfinden und Euch auf all meinen Kanälen mitteilen. Dort könnt ihr Euch Widmungen abholen, mich nach meinen Büchern ausfragen oder auch Schreibtipps von mir bekommen (solltet ihr mich jenseits dieser Termine sehen, könnt ihr mich natürlich auch gern ansprechen).

Übrigens: Mein Houston Hall wird an der Feelings-Wand am Droemer Knaur Stand zu finden – und zu kaufen – sein. Mein privater Vorrat ist durch die Fantasywoche noch aufgebraucht und die neue Lieferung ist noch nicht bei mir angekommen. Was ich aber immer dabei habe, sind Leseproben und ein paar andere Nettigkeiten. 😉 Also traut Euch, nur meine Romanfiguren beißen.

So.

Und auch wenn ich jetzt sicher immer noch Dinge vergessen habe – dieser Beitrag ist schon jetzt SEO-tödlich lang (soll heißen: Google mag keine Roman langen Beiträge). Ich hoffe, das Lesen hat Euch Spaß gemacht und dass ihr etwas auf den verlinkten Seiten herumstromert. Ich freue mich darauf, den einen oder die andere im Laufe der Woche in Leipzig zu sehen. Bis Bald.

Sincerely

„Zum Glück war der Holz aus Tisch!“

 (dear friends, sorry for writing my report in German only – for now. I will publish an English one asap! I promise!)

IMG_7269Eine Woche ist es her, als ich mich auf den Weg zur Leipziger Buchmesse machte. Eine Woche! Die Zeit dort verging wie im Flug. Sightseeing und Messeplanung, Vorträge und Nachgetragenes, Autorenrunden und Leserschlangen, heiße Argumente und süßes Eis. Über mangelnde Abwechslung konnte ich nicht klagen. Aber ich sollte der Reihe nach berichten:

Mittwoch – Stürmische Ankunft

2015-03-11 14.02.31Leipzig. Wind. Die Frisur hält – nicht. Aber das muss sie ja auch nicht. Zum Glück verdeckt mein Hut das Schlimmste. Mit dem Fernbus lande ich direkt am Messegelände und gönne mir einen ersten Blick auf die Hallen, die für die nächsten Tage so etwas wie mein Zuhause sein werden. Es tut gut, wieder hier zu sein!

Da mir aufgefallen ist, dass aus gegebenem Anlass meine Beiträge etwas Buch-lastig sind, an dieser Stelle zuerst eine ganz und gar unliterarische Feststellung: Ich liebe meine neue Kamera! Die Canon PowerShot G1 X Mark II. In Leipzig erworben und direkt vor, nach und auf der Messe erprobt. Sie ist (verhältnismäßig) klein, macht aber Bilder wie ihre große Schwester. Ich bin glücklich und kann es kaum abwarten, sie auch hier in Berlin auf Herz und Nieren zu testen.

Was macht man also mit einer schönen neuen Kamera? Die Leipziger Altstadt erkunden. Der Haken an der Geschichte: Da die Kamera „frisch“ gekauft ist, ist der Akku so leer wie meiner jetzt nach der Messe. Ich wandere also mit meiner lieben Freundin und Messe-Mitbewohnerin Helga (Autorin und im Dienste der Presse auf der Messe) durch die Straßen Leipzigs, seufze bei jedem schönen Motiv, schaue auf meine schicke, aber schweigende Kamera und nehme mir vor, im nächsten Jahr alles nachzuholen. Bis dahin muss das Handy herhalten (traurig, aber leider wahr).

Was lernen wir also daraus? Immer – und das meine ich im originären Sinne des Wortes „immer“ – eine funktionsfähige Kamera dabei haben! Zumindest wenn man so verrückt nach Fotografie ist, wie ich das bin.

Nach dem kulinarischen Hochgenuss von Spätzle im örtlichen Einkaufszentrum (ein typisches, traditionelles Gericht – allerdings nicht in Leipzig), ziehen wir uns mit einigen nötigen und unnötigen Errungenschaften in unser Domizil zurück, um uns der Messeplanung zu widmen. Das Ganze gipfelt dann in einer nächtlichen, aber dennoch hoch akribischen Analyse verschiedener  Buchcover. Müde und neugierig zugleich fallen wir – eigentlich schon am Donnerstag – in unsere Betten.

Es ward Morgen und Abend. Der erste Tag.

Donnerstag – Leichte Startschwierigkeiten

IMG_0031„Wo bleibt mein Messehochgefühl?“, frage ich mich anfangs verzweifelt. Meine Gedanken sind bei den Familienmitgliedern, die im Kampf gegen alljährliche Viren nicht so erfolgreich sind wie ich, und bei meinen Büchern, die es leider nicht rechtzeitig in meinen heimischen Briefkasten geschafft haben. Alles in Allem brauche ich dringend einen Moment, der mich so sehr die Messe genießen lässt, dass ich alles andere vorerst vergessen kann.

Mein erster Weg führt mich deshalb in die Reihe H der Halle 2, vorbei an einigen Fantasy-Verlagen und der passenden Lese-Bühne, längs dem Stand von WerkZeugs, an dem man wie in einer Messebuchhandlung Fantasy-Literatur shoppen kann, direkt an den Stand des Bundesamts für magische Wesen – kurz zum BAfmW. Der mit Abstand und Sicherheit wichtigsten Behörde unserer Bundesregierung. Man stelle sich vor, niemand würde sich um die Belange von Drachen, Orks, Vampiren und „allerley anderen schröcklichen Geschöpfen“ kümmern. Es möchte nun wirklich niemand einem dieser Wesen begegnen, sollte dieses erbost oder gar wütend sein.

Glücklich und ziemlich aufgeregt stelle ich meine kleinen Aufsteller mit samt der ersten Fuhre Leseproben ins Regal. Ich bin gespannt, was die Messebesucher von meiner Geschichte halten und ob sie das Cover ansprechend genug finden, um zumindest einen näheren Blick zu riskieren. Auch einige Lesezeichen lasse ich da. Den Rest verstaue ich in meinen Taschen und denen meiner Begleiterinnen. Mit einem wehmütigen Blick schaue ich auf die Bücher am Stand. Schade, dass meines noch immer nicht angekommen ist. Auch morgen wird es also nicht dabei sein. Dennoch fühlt sich die Messe nun schon ein ganzes Stück besser an. Das Amt kümmert sich eben um das Wohlergehen seiner Schäfchen und Wölfe.

IMG_7283Dann  mache ich mich auf den Weg zu meiner Lieblingsbühne vom Vorjahr: B600 in Halle 5. Meine Motivation: Für Self-Publisher und Debütanten interessante Vorträge und Diskussionen am laufenden Band. Das Meiste ist mir inzwischen schon bekannt, aber dafür fühle ich mich nun noch etwas „messiger“. Schon beim zweiten Vortrag ertappe ich mich dabei, meine benachbarten Zuhörer zu beobachten. Viele schreiben emsig mit und wirken hochkonzentriert. Hab ich letztes Jahr auch so ausgesehen?

Das Sahnehäubchen des ersten Messetages: Trotz steinzeitlichen Bedingungen im medialen Bereich – das Handynetz war quasi nicht vorhanden – gelingt es mir, nicht nur Helga immer wieder zu finden, sondern auch meine lieben Freundinnen Anja (Lieblingsbuchhändlerin, PA und wenn von Nöten Bodyguard-in) und Franzi (Autorin, Motivationskünstlerin und ebenfalls Teil des Security-und-Platz-verschaffen-Teams) zu treffen.  Langsam bin ich bereit für diese Messe! Meine Füße schlagen sich tapfer und mein Rücken ist glücklich über die Anschaffung des Trolleys.

Es ward Morgen und Abend. Der zweite Tag.

Freitag – Gute Nachrichten

IMG_0099Endlich! Am Mittag kommt die erlösende Nachricht: Das Buch ist da! Aber wie bekomme ich es nun nach Leipzig und wie dann dort an den Amts-Stand in Halle 2? Sofort setzt meine strategische Hirnhälfte ein zu planen. Zuerst muss eine Ecke des Messegeländes her, in der ich telefonieren kann. Da ich am Morgen feststellte, dass bereits nach dem ersten Tag beinah alle meine Leseproben weg waren (ich hatte zwischendurch nachgefüllt), nutzte ich die Chance auch gleich, um in meinem Lieblingscopyshop in Berlin nachzuordern. Herrlich! Endlich etwas, das auf Anhieb klappt. „Ah! Mary, Du bist das. Klar, kein Problem. Sind nachher fertig.“ Dann ist meine liebe Stephie da, die sich selbstlos bereiterklärt, meine Botin zu sein und dann weiß ich es: Samstag werde ich wieder neue Leseproben haben und mein Buch! Einziger Wehmutstropfen: Ich weiß, dass ich nicht anwesend sein werde, wenn mein Buch auf der Messe seinen Platz findet. Die Autorenrunde wird mich zu dieser Zeit voll in Beschlag nehmen. Aber dieses Opfer bin ich bereit zu bringen. Ich kenne meine Geschichte ja schon. Wichtig ist, dass andere sie lesen. Je mehr, desto besser!

Schlagartig geht es mir besser! Das war es also, was mir die Messe so madig gemacht hatte.  Plötzlich machten die Wanderungen durch die Hallen trotz Menschenmassen und Trolley Spaß und auch die Vorträge klangen um einiges interessanter. Künstler sind einfach Mimosen!

11041956_842046952535509_2506334557154462506_oUm Mimosen wie mich kümmern sich dann zum Glück Literaturagenten. Und dank noch mehr Glück, Zufällen und vielleicht auch guten Buchprojekten durfte ich mich heute mit meinen Agentinnen der Literaturagentur Langenbuch & Weiß treffen. Ich bin sehr froh und dankbar, die beiden zu haben und bin gespannt auf das Leben als Hybrid-Autorin zwischen Verlag und Selbstverlag. Wie schön, dass mich Gesa und Kristina auf beiden Wegen nach Kräften begleiten und unterstützen.

Um einiges glücklicher und müder falle ich – nun in Gesellschaft von zwei tollen Mitbewohnerinnen (Helga und Anja) in mein Bett. In der Hand „Obsidian“. Ich hatte das Cover und den Klappentext schon seit Wochen vor Augen und endlich war ein Hardcover-Exemplar in meinen Besitz übergegangen. Ich schlage die erste Seite auf und noch ehe das Buch auch nur die Chance hatte, mich zu fesseln, schiebt die Müdigkeit meine Augenlider herunter und ich schlafe mit dem Buch im Arm selig ein.

Es ward Morgen und Abend. Der dritte Tag.

Samstag – Nafishur Praeludium

IMG_7287Der Samstag ist traditionell der beliebteste und damit vollste Tag. Umso schwieriger ist es heute, einen Parkplatz zu finden (Helga nutzt mit Freuden ihren Presseausweis und wir ihr Auto). Aber wir sind diesmal früher unterwegs und haben so zum Glück noch Chancen. Begannen unsere ersten Messetage eher entspannt irgendwann zwischen 10 und 11, wollen wir heute schon eine halbe Stunde vor Messestart da sein. Grund ist die Autorenrunde. Leander Wattig, die Leipziger Messe und alle Unterstützer haben sich nicht lumpen lassen und das Event ist nun beinah doppelt so groß wie im Vorjahr! Über 200 Autoren tummeln sich im Mehrzweckraum des CCL an 18 Tischen zu wechselnden Themen rund um das Schreiben, Verlegen und Vermarkten von Büchern. Es wird genetzwerkt, beraten und diskutiert wie verrückt und ich bin froh, dass Franzi und Helga dabei sind. Wir haben uns vorher einen Plan zurechtgelegt und die interessantesten Vorträge unter uns aufgeteilt, so dass wir so viel wie möglich mitnehmen können. Lag mein Schwerpunkt im letzten Jahr noch bei Themen wie „Brauche ich einen Literaturagenten“ oder „Wie schreibe ich ein Exposé“, konzentriere ich mich nun vor allem auf Themen rund um PR-Arbeit (sei es der Aufbau einer Autorenmarke, Werbung in den Social Media oder die Erstellung von Buchtrailern).

Ein paar Vortragende fallen leider kurzfristig aus, aber während meine Kollegen das eher missmutig stimmt, schaue ich auf die Uhr und könnte Freudensprünge machen. Es ist kurz vor 14 Uhr und mein Vortrag findet nicht statt. Um 14 Uhr wird Stephie mit meinem Buch und den Leseproben an der Messe ankommen. Ich überlege nicht lange, schnappe mir meine Sachen und stürze mich ins Messegetümmel in Richtung des Stands vom BAfmW. Ich stelle einmal mehr fest: Ja, der Samstag ist der besucherstärkste Tag. Kaum betrete ich jenseits des Fachbesucherareals die erste Halle, verringert sich meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf nahe Null. Der schwarzen Mamba nicht unähnlich (oder wegen mangelnder Eleganz hoffentlich eher unsichtbar wie ein wendiger Ninja) schlängle ich mich durch die Besuchermassen. Irgendwie scheinen alle mehr Zeit zu haben als ich.

IMG_7351Als Stephie um die Ecke biegt (ich hatte es etwas schneller zum Stand geschafft), überrollt mich eine Welle voll Erleichterung – dicht gefolgt von einer Welle mit Endorphinen, als ich das Päckchen öffne, dass sie mir erreicht. Ich darf es also doch als erste in Händen halten. Mein Exemplar von Nafishur Praeludium Dariel! Nach dem ersten Moment der Glückseligkeit nehme ich mein Buch (ach es fühlt sich so gut an, „mein Buch“ zu sagen, denken oder schreiben) genauer unter die Lupe. Cover, Papier und Satz sehen vernünftig aus. Auch meine innerbuchlichen Überraschungen sind gut zu erkennen. Überglücklich stelle ich das Buch neben den zu gleicher Stunde mit frischgedruckten Exemplaren aufgefüllten Leseprobenständern auf. Ein paar Lesezeichen lege ich wieder davor… Ja, so sieht das doch gut aus! Ich hoffe, dass es nicht nur mir so geht und auch andere den Anblick anziehend finden; drücke nochmal Stephie und aus Freude auch noch alle anderen am Stand und jage wieder zurück zur Autorenrunde. Mein Zeitfenster ist begrenzt und der nächste Vortrag wartet. Als ich Helga und Franzi begegne, werden auch sie Opfer meiner überschwänglichen Freude und können sich nicht gegen einige Umarmungen unter „Es ist endlich da“-Ausrufen erwehren. Glücklicherweise freuen sie sich mit.

Nach der Kaffeepause mache ich mich auf den Weg zu Tisch 16. Es soll um Konflikte gehen – also darum, wie man sie erschafft und dann auflöst. Dann treffen wir auf den ersten Konflikt: Der Vortragende taucht nicht auf. Einige lösen ihn, indem sie sich einen anderen Tisch suchen. Andere – so wie ich – rutschen näher zusammen und überlegen, das Ganze „auszusitzen“. Ich versuche mich spontan als Moderator und wir haben einen mordsspaß mit der Suche nach Konflikten in unseren Büchern, mit dem Definieren verschiedener Typen von Konflikten und wie wir sie auflösen bzw. wie man sie auflösen könnte. Letztlich sind wir uns einig: Das war eine tolle Tischrunde und wir haben nichts und niemanden vermisst. Schade für die anderen, die gegangen sind. Wir hatten Spaß, neue Erkenntnisse und den einen oder anderen Visitenkarten- Austausch.

IMG_7323Als die letzte Tischrunde endet, rauchen unsere Köpfe und wir sind zufrieden mit unseren neuen Kontakten (ich freue mich besonders über Mella und Nora) und Denkanstößen. Um die Köpfe vor einem Großbrand zu schützen und die Rauchentwicklung einzudämmen, treffen wir uns mit dem Rest der verrückten Truppe – nun ergänzt um Franzi II (passionierte Leserin) – zum Eis-Essen. Wir schnatterten zufrieden, teilten unsere Hoffnungen und Wünsche und auf der Suche nach einem Stück Holz zum Draufklopfen entstand das geflügelte Wort “ Zum Glück war der Holz aus Tisch!“. Meiner bescheidenen Meinung nach eine literarische Meisterleistung Franzis. Wir haben jedenfalls alle herzlich gelacht und der Tag wurde dadurch noch ein Stückchen schöner. Man kann es nicht anders sagen: Der Tag war nicht nur voll, sondern toll! Während wir lachend und plappernd in unsere Betten fallen um die Füße schonen, frage ich mich, ob der Sonntag noch eine Chance hat, diesen Messetag zu toppen.

Es ward Morgen und Abend. Der vierte Tag.

Sonntag – Überstürzte Aufbrüche

Da Helga ihrer Gesundheit und ihrem neuen Buch zu Liebe beschlossen hatte, schon am Samstagabend nach Hause zu fahren, hat Anja nun die einmalige und erstmalige Gelegenheit, mit der Tram zur Messe zu fahren. Ein Erlebnis, das kein Messebesucher verpassen sollte. Als besonderes Schmankerl hat sie ihr Gepäck dabei.

IMG_0037Nach der vollen Bahn ist der ruhige, leere Fachbesuchereingang ein Segen. Gleich weiß man diesen Luxus mehr zu schätzen! Heute steht ein Besuch bei meiner Self-Publishing-Plattform Epubli auf dem Programm. Außerdem müssen einige dringende Messeeinkäufe erledigt werden und ich will Cosplayer in ihren wannsinns Kostümen fotografieren! Mein erster Weg führt mich dennoch erst wieder an den Stand des BAfmW. Nachdem ich mich davon überzeugt habe, dass es meinem Nafishur Praeludium Dariel gut geht, habe ich am Stand die Ehre, mein erstes Buch zu signieren. Franzi II hat es am Samstagabend in ihrem Briefkasten entdeckt und direkt mitgebracht. Aufregend! Ob noch mehr Leser meine Unterschrift in ihrem Exemplar haben wollen? Ich bin gespannt und werde mich zur Sicherheit einfach mit meinem Füller bewaffnen (der war übrigens vorübergehend verschwunden, doch dank Anjas und Franzis beherzter Hilfe habe ich ihn nun wieder).

IMG_0062Nach dem  viel zu erfolgreichen Besuch diverser Messebuchhandlungen sind meine Taschen schwerer und mein Konto leichter. Das Meiste ist für meine Lieben Zuhause – Geschenke zur gesundheitlichen Besserung. Nach einem netten Lunch in einem der Messerestaurants geht es gestärkt zu Epubli. Und dann kommt das nächste neue Erlebnis: Gewöhnlich befinde ich mich hinter meiner Kamera – da fühle ich mich sicher und wohl; aber am Epublistand hampelte ich verlegen vor dem Messebildschirm herum, auf dem ein Bild von mir und Nafishur zu sehen war, und schaute einigen blitzenden und surrenden Kameras entgegen. Das fühlte sich schon beinah prominent an (und irgendwie war’s schon schön – wenn es nicht der letzte Messetag gewesen wäre und ich inzwischen nicht reichlich mitgenommen ausgesehen hätte). – Übrigens hat es eine Weile gedauert, bis mein Bild auf dem TV auftauchte. Ich wollte ja gar nicht warten, aber meine Begleiterinnen haben darauf bestanden und standen schon mit ihren Kameras bereit, um im richtigen Moment abzudrücken.

Nachdem Anja wegen einiger Irrungen und Wirrungen mit der DB überstürzt und verfrüht aufbrechen musste, haben Franzi II und ich unsere Besichtigung der Mangaconvention in Halle 1 abgebrochen. Wir wollten sie ja wenigstens verabschieden. Aber immerhin haben wir eine süße Plüsch-Neko erstanden (genaugenommen hat Franzi sie erstanden, ich hab mir meine schon im letzten Jahr gesichert). Sie sieht vielleicht für den ein oder anderen albern aus, aber dieser Eine oder Andere hat sie dann noch nie in der Hand gehabt. Unglaublich kuschelig!

IMG_0071Dann ging die Verabschiederei auf der Messe weiter. Zusammen mit meinen beiden Franzis verabschiedete ich mich lange und Foto- und Wort-reich vom BAfmW samt Repräsentanten; in der Unterkunft angekommen verabschiedeten wir uns von meiner lieben Gastgeberin, die für mich schon beinah zu einem Muss und einer Tradition geworden ist. Dankenswerterweise werden Franzi I und ich von Franzi II im Auto zu unserer Bushaltestelle gefahren (verwirrend mit den beiden, ich weiß – für uns war’s auf der Messe auch nicht einfach). Das Gepäck ist inzwischen um Längen schwerer und unsere Arme um Längen länger.

Nach einer absolut genialen Busfahrt (dank Busfahrer und meiner liebenswerten Busbekanntschaft Lynn) bin ich am späten Abend glücklich, einen großen Bruder zu haben, der mich abholt und quer durch die Stadt chauffiert. Eine wahre Erleichterung. Zum „Dank“ muss er die akustische und  weniger sortierte Version dieses Berichtes über sich ergehen lassen. Zum Glück hat er gute Nerven.

Es ward Morgen und Abend. Der fünfte Tag.IMG_0158

Die Nachwehen

2015-03-16 12.36.32Heute hat mich der Alltag wieder. Mit Altlasten und neuen Aufträgen bepackt, freue ich mich auf ein paar arbeitsreiche und hoffentlich dennoch schöne Wochen. Meine erste „Amtshandlung“ hab ich schon hinter mir. Die Hönower Gemeindebibliothek (in meinem Heimatort am nordöstlichen Berliner Stadtrand) besitzt ein Exemplar beider Nafishur Praeludium-Ausgaben: Dariels und Caras. Die Bibliothek freut sich über die Spende und ich freue mich, dass mein Buch schon einmal merken darf, wie es ist, zwischen vielen anderen Fantasy-Büchern zu stehen.

 

Ich hoffe, mein „kleiner“ Bericht hat Euch gefallen. Kurzfassen liegt mir einfach nicht im Blut. Warum sonst sind meine ersten beiden Bücher um die 500 Seiten lang? 😉

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Buchmesse ich komme!

090331_LBM_Logo__2010Die Koffer stehen im Flur, deren Inhalt liegt noch im ganzen Haus verstreut. Ich sitze am PC, um noch einige letzte wichtige Dokumente auszudrucken. Natürlich streikten sowohl der alte als auch der eigens angeschaffte neue Drucker… Natürlich ist mein Exemplar meines Buches nicht mehr pünktlich bei mir angekommen (Das Buch, für das am Stand des BAfmW extra ein Platz freigehalten wird). Natürlich muss der Stress – gepaart mit einer ordentlichen Menge Adrenalin – bis zur letzten Sekunde durch meinen Körper jagen und meine Konzentration stören. Morgen um diese Zeit stimme ich mich bereits in Leipzig auf ein großartiges verlängertes Wochenende im Kreise anderer Buch-Verrückter ein. Es muss heute alles fertig werden!

Also.

Tief durchatmen. Wusa! Ein Plan B muss her! Möglichst schnell, möglichst gut. Und da ist er auch schon:
Ich habe gedruckte Leseproben und Lesezeichen von Dariels und Caras Version von Nafishur Praeludium im Gepäck – zur Präsentation in schicken, handlichen Aufstellern. Ich habe QR-Codes zu ausführlicheren Online-Leseproben. Ich habe mehrere Boten (einen pro Tag), die mir mein Buch nachbringen sobald es in heimischen Gefilden eintrifft. Jetzt heißt es, mich optisch messetauglich herzurichten, alles sicher und knitter- sowie eselsohrenfrei in meinen zwei Koffern unterzubringen, Kamera-Akkus aufladen und bloß nichts vergessen!

Ich freue mich auf jeden von Euch, den ich während der Messe treffe und hoffe auf zahlreiche strahlende Gesichter, spannende Bücher und neue Tüten (nichts geht über schicke, wiederverwendbare Tüten, die Bücher bewerben)!

the wingscriber pls sig

 

P.S.: während der Messe werde ich übrigens über meinen Instagram-Account berichten – und damit auch automatisch in Twitter und Facebook. Hier gibt’s dann erst nach der Messe einen ausführlichen Bericht.