Welcome to my world.

Tag: Selfpublishing

„In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit“

Dieses Zitat von Thomas Carlyle steht auf einem meiner Messemitbringsel und drückt am besten aus, weshalb dieser Messebericht etwas ausufern könnte. Meine „gewesene Zeit“ auf der Buchmesse wäre auch ein eigenes Buch wert. Es ist so viel passiert, von dem ich Euch berichten will.

Am schönsten sind all die Eindrücke, die mit besonderen Menschen verbunden sind. Und davon habe ich jede Menge getroffen – solche, die ich schon kannte und vermisst habe, und solche, die ich  neu kennenlernte und schon jetzt vermisse. Autorenkollegen und Blogger, meine tolle Agentur und mein neues Verlagszuhause, engagierte (für mich) neue Gesichter bei BoD und begeisterte Leser. Ich konnte so viele Gespräche führen, dass ich jetzt noch heiser bin. 🙂

Aber fangen wir am Anfang an. Am Mittwochmorgen. Um drei Uhr morgens, um genau zu sein. Als Emily – mein lieber Schützling von Author Wing – mich weckte, weil mein Wecker entweder geschwiegen oder hoffnungslos versagt hatte (kein Wunder, wo ich doch das letzte Mal gegen eins auf die Uhr gesehen hatte). Tags zuvor hatte mich mein verlässlicher Wegbereiter Flixbus von Berlin nach Leipzig gebracht und nun sollte Teil II folgen: Die Autofahrt nach Frankfurt. Unser Ziel: Bis zehn an der Messe zu sein. Wir waren kurz nach acht da. Und so aufgedreht, als könnten wir nicht ausgeruhter sein. Während der Autofahrt jagte ein guter Song den nächsten und im guten Gewissen, dass niemand zuhört, grölten wir so laut wie möglich mit (wir waren also zugegeben schon vor der Messe das erste Mal heiser).

Und dann kam kurz nach unserer Ankunft dieser erste besondere Moment. Der Moment, wenn das Piepen des Scanners Dir sagt: Du bist da, Willkommen auf der Buchmesse. Noch kurz zur Garderobe und einmal um die Ecke – durch die erste Tür direkt in Halle 3. Der Moment, der in Filmen damit beginnt, dass man in Großaufnahme die strahlenden Augen und das immer breiter werdende Grinsen der Protagonisten zeigt, um dann immer weiter rauszuzoomen und dem Zuschauer das zu präsentieren, was sie so glücklich macht: Bücher. Eine gigantische Halle voller Bücher. Eins neuer und schöner als das andere. Und das Wissen: Das ist nur eine Halle von vielen. Herrlich.

Es gibt nur ein Gefühl, dass diesen Moment zu dieser Zeit noch toppen konnte: Nur wenige Meter gerade aus und wir standen vor dem Stand von BoD – und damit vor unseren Büchern, die dort den Messetisch zusammen mit lauter anderen schönen Exemplaren zierten. Auf der weltgrößten Buchmesse durften meine Nafishurs stehen. Was für ein wahnsinns Gefühl. Danke fürs Möglich Machen, BoD! Wenn ich von „unseren Büchern“ spreche, dann liegt das übrigens daran, dass vor kurzem Emily’s erster Roman „Kontaminiert“ erschien und mich zur stolzen „Roman-Oma“ macht, denn irgendwie fühlt es sich so an, als hätte ich Emily bis hierher etwas… bemuttert. Aber ich schweife ab (allerdings habe ich Euch ja eben schon davor gewarnt)… Für Emily war vielleicht auch der beste Kaffee der Messe (am BoD-Stand) nach dieser irren Autofahrt ähnlich phänomenal, aber das Funkeln in ihren Augen, als sie ihr Kontaminiert stehen sah, sprach für sich: ihr ging es ganz genauso wie mir. 😉

Kurz nach unserer Ankunft habe ich mit meiner Agentur über ein neues Projekt gefachsimpelt und freue mich jetzt schon darauf, Euch bald davon zu erzählen, denn ich werde mit diesem Projekt meine Fühler in ein anderes Genre ausstrecken. Ein Genre, das ich eigentlich sogar noch mehr liebe als die Fantasy (ja, das geht – es ist schwer, aber möglich). Insider dürfen an dieser Stelle erste Hypothesen äußern. 😉 Darüber hinaus war der Mittwoch vor allem dafür da, die Messe kennenzulernen, den Lageplan mit allen wichtigen Standorten bei mir im Hinterkopf an die Wand zu pinnen (was ausgesprochen sinnvoll war, weil ich den Rest der Messe über für jedermann den Reiseführer spielen würde).

Am nächsten Tag habe ich mich mit meiner Lektorin von feelings, die ich endlich persönlich treffen durfte, über „Houston Hall – Schatten der Vergangenheit“ ausgetauscht. Das Cover steht und begeisterte feelings, bald wird sich herausstellen, ob es auch Euch Leser begeistern wird. Auch der Klappentext ist schon fertig und am Sonntag werde ich dann hoffentlich die letzte Lektoratsrunde abgeschlossen haben. Denn nun steht der Tag: Mein erstes Verlagsbuch wird am 02.01. erscheinen – als Ebook und Print on Demand. Darin werde ich Euch in das Schottland der 60er entführen – der 1960er und der 1660er und der 1760er… Hä? Lasst Euch überraschen von historischer Romantasy. 😉 Von einem etwas griesgrämigen Laird, der erst einem aufmüpfigen, geheimnisvollen Dienstmädchen begegnen muss, um wieder aufzutauen und nebenher das tragische Geheimnis um seine Familie zu lösen. Von schottischen Legenden und Fabelwesen, die lebendig werden, und vergangenen Geheimnissen, die ihre Schatten bis in die Gegenwart fallen lassen.

Im Anschluss an das Gespräch mit meiner Lektorin umrundete ich den schönen, orangenen Messestand (eher eine großzügige 3-Zimmer-Wohnung) von Droemer Knaur und entdeckte Sebastian Fitzek in der VIP-Lounge. Worüber wir uns unterhalten haben, werde ich Euch hoffentlich bald berichten können. Ich bin gespannt, was ihr zu unseren Plänen sagt – so sie gelingen.

Und dann war da noch das „kleine“ Bloggerinterview mit Kitterella, das leicht ausuferte. Statt geplanten 30 Minuten, plapperten wir gute zwei Stunden miteinander und hörten erst auf, als wir mit anderen Terminen kollidierten. Teilweise half nur der Videomitschnitt. Und das, wo ich noch nicht ein Video gesehen habe, auf dem ich nicht doof in der Weltgeschichte herumzappel und albern lache. Man darf gespannt sein!

Außerdem traf ich am Donnerstag auch zum ersten von so einigen Malen auf Ireen Bow. Es war ein riesen Spaß und ihr werdet staunen, wenn wir Euch (hoffentlich bald) berichten werden, was wir zwei uns gemeinsam ausgedacht haben. Ich gründe ja immer mal gern Dinge… Lasst Euch überraschen, worum es diesmal gehen könnte. 😉

Der Freitag ließ mich in Erinnerungen schwelgen und wieder zum Studenten werden. Es ist schön, dass sich meine verschiedenen Jobs so gut miteinander verknüpfen lassen. Ich hatte den Auftrag, Prof. Dr. Dr. hc mult Markschies auf dem Blauen Sofa des ZDF zu fotografieren. Er ist der Grund für meine schönsten Studienerinnerungen, denn er hat die spannendsten Exkursionen gemacht. Dank ihm konnte ich Kulturen und Bauwerke sehen, deren Anblick ich niemals vergessen werde. Bauwerke, die es heute wegen Terror und Fanatismus in Syrien nicht mehr gibt. Ich hätte damals, 2008, nicht gedacht, dass es meine letzte Chance sein würde, Palmyra, Aleppo und viele andere prächtige Orte und Städte zu fotografieren, zu sehen, zu erleben. Der Gedanke, dass diese unglaublich alte, schöne und denkwürdige Architektur zerstört wurde, macht mich unfassbar traurig. Der Gedanke, dass ich die Chance hatte, all das noch einmal zu sehen, macht mich dankbar. Am Messefreitag durfte ich meiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen. „Aufbruch oder Katerstimmung?: Zur Lage nach dem Reformationsjubiläum“ heißt Professor Markschies neues Buch. Für Theologen wie ich so nebenbei auch einer bin, ist das eine berechtigte Frage – und vielleicht ja auch für Interessierte darüber hinaus.

Jenseits dieses kleinen Flashbacks hatte ich vor allem die Freude, viele liebe Menschen zu treffen. Endlich lernte ich Nadine von Outlander Germany persönlich kennen und auch dieser Tag wurde durch ein lustiges und schönes Bloggerinterview aufgewertet. Diesmal war es sogar ein „flotter Vierer“. Tamara brachte noch Stella mit und ich Emily und so gab es zwei Interviews für alle. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass ich tatsächlich neue Fragen höre – egal wie viele Interviews kommen. Ihr seid so kreativ darin, uns Autoren aufs Neue zum Schwitzen zu bringen. Ich freue mich schon darauf zu lesen, was ihr aus unseren Antworten gezaubert habt.

Der Samstag war dann mein persönlicher Messehöhepunkt. Frühstück bei BoD, ein schönes Interview mit Buntes Tintenfässchen im schönsten Sonnenschein auf der Agora und dann am Nachmittag der Fantasyworkshop, den ich zusammen mit Laura Newman für und mit BoD in deren Workspace halten durfte. Thorsten Simon, der Pressesprecher von BoD, fragte uns aus über unsere Techniken und Erfahrungen beim Erschaffen und Schreiben von Fantasywelten. Dank Laura und hoffentlich auch ein kleines Bisschen meinetwegen war der Workspace mehr als gut gefüllt. Man kann mit Fug und Recht von einer Thrombose in den zwei umliegenden Gängen reden. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, sich den Fragen zu stellen und dadurch auch seine eigenen Techniken zu reflektieren. Ein großes Dankeschön für diese tolle Chance an BoD und auch an Laura, mit der dieser Workshop wirklich klasse funktioniert hat.

Direkt im Anschluss und auch im Workspace fand dann das Fantasy-Meet & Greet statt. Nun nicht mehr mit Laura, die bereits zum nächsten Termin eilen musste, sondern mit Mira Valentin, die frisch von ihrer Siegesfeier zu uns stieß. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmal zum Kindle Story Teller Award, Mira! Ich habe mich sehr gefreut, dass dieses Meet & Greet auch mir die Chance gab, Dich, Mira, besser kennenzulernen. Ich habe so das Gefühl, dass das nicht unser letztes Zusammentreffen war. Es würde mich zumindest freuen, gemeinsam ein paar Pläne zu schmieden. Dein Energydrink hat mich übrigens als Nicht-Kaffee-Trinker echt über den Tag gerettet! Sehr lecker!

Ein zusätzliches Schmankerl war das anschließende Videointerview mit BoD. Ich bin gespannt, ob ich irgendetwas brauchbares von mir gegeben habe, dass vielleicht noch den Weg auf die BoD-Website finden wird.

Der Sonntag war schon am Morgen überschattet vom Der-letzte-Tag-Gefühl. Koffer packen, Unterkunft ein letztes Mal verlassen, Auto vollpacken, das letzte Mal die U-Bahn zur Messe nehmen… dem Violinisten in der U-Bahnstation der Messe eine Spende dalassen und sich ein letztes Mal bei der Security bedanken, die wacker tausende von Taschen täglich kontrolliert haben, der Garderobiere einen schönen, letzten Messetag wünschen und dann nochmal durch so viele Hallen wie möglich tigern. Überall stoppen, wo wir liebe Menschen getroffen haben, und nochmal das Gespräch suchen – einfach weils so schön war. Zum krönenden Abschluss noch ins Booktubertreffen platzen, ein Selfie mit Laura machen (in der Aufregung doch glatt am Samstag vergessen, aber Erinnerungen müssen sein) und direkt noch ein spontanes Videointerview mit Babsi geführt. Ich hoffe, Bild und Ton haben trotz Messechaos und Nachmittagssonne mitgespielt und es macht Euch Spaß, dann das fertige Video zu sehen.

Danach hieß es dann für uns auch direkt: Aufbruch – zurück in das andere Leben, das außerhalb der Buchmesse, wo die Zeit still steht und zugleich an einem vorbeirast. Es war eine grandiose Zeit und um so emotionaler war die Heimfahrt. Aber Moment. Ich habe Euch nur von der Messe selbst berichtet. Dabei hatte doch jeder Abend so seine ganz eigenen Highlights. Hier also noch ein „kleiner“ Einblick in unsere Abendgestaltung.

Mittwoch endete mit einem Pub’n’Pub nach einem Tag, der um 4 Uhr morgens nach knapp zwei Stunden Schlaf begann und einfach nicht enden wollte. Müde waren wir trotzdem nicht. Den Impuls für den Abend gab Frank Behrendt. Er sprach darüber, mutig und dankbar zu sein, etwas mehr Optimismus zu verbreiten und sein Leben zu nutzen und dabei zu genießen. Eine Einstellung, die ich nur begrüßen kann (solltet ihr meinen letzten Blogpost hier gelesen haben, könnten Euch Parallelen auffallen. Ich jedenfalls musste schmunzeln). Danach war dann das Pub-Dasein angesagt und im Nu hatte sich um uns eine kleine Traube gebildet und wir redeten über alles – von unseren Büchern bis hin zu Weltpolitik, vom peinlichen Urlaubserlebnis bis hin zum Bildungssystem. Leander Wattigs Pub’n’Pub ist in meinen Augen die schönste Art, sich in der Literaturwelt zu vernetzen und wer’s noch nicht erlebt hat, sollte das dringend ändern.

Donnerstag wollten wir es mit einer Krimilesung im Institut für Rechtsmedizin ruhig angehen lassen. Nach dem langen Messetag mussten wir uns aber eingestehen, dass das Ganze etwas zu ruhig war. Und so zogen wir dann um – in eine Trattoria. Auch dort hieß es wieder: tolle neue Kollegen kennenlernen, reden bis die Stimme aufgibt und in meinem Fall: Massagen verteilen. Nach all den Eindrücken während der Messe war der Abend herrlich erholsam – bis auf zwei rasante Taxifahrten zur Lesung und dann wieder fort. Man kann ohne zu übertreiben behaupten: Wenn vier Autoren es eilig haben, wird auch eine Taxifahrt zu einem Erlebnis. Vor allem, wenn trotz Smartphone keiner in der Lage ist, die korrekte Adresse zu nennen. Es gab definitiv einen runden Spannungsbogen: Zeitdruck, die Jagd nach einem freien Taxi, die Aufregung, das Auf die Straße Springen, um eines anzuhalten. Dann der erste Twist: Wir haben es eilig, aber wohin wollen wir überhaupt? Rasch darauf die Lösung: Slawivka tritt als weise Instanz in letzter Sekunde auf und weist uns den Weg. Eine wilde Hatz gegen die Zeit beginnt. Wir erreichen unser Ziel – beinah pünktlich. Die Vorfreude ist groß und gespannt betreten wir den mit eingelegten Hirnen und Mägen dekorierten Hörsaal. Und dann Twist zwei: Die Lesung ist nicht, was wir erwarteten. Die kleine Reise war vergebens. Unser Ziel wird neu gesetzt, die Route neu berechnet: Spaghetti, wir kommen!

Am Freitag hatte ich eigentlich eine kleine Fototour durch Frankfurt geplant. Sie wurde dann noch kleiner, als ich spontan mit Emily zur Party der Independents (Hot List 2017) ins Literaturhaus ging. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so sehr der Partymensch als mehr jemand für gepflegte Konversation bin. Aber zum Glück konnten wir im Literaturhaus beides bekommen – vor allem wenn man Tanja Steinlechner vom Schreibhain begegnet. Ich habe lange nicht mehr so viel gelacht wie an diesem Abend. Und das schönste waren unsere Spaziergänge am Main entlang zur Location und später wieder nach Hause. So kam ich dann auch zu meiner Fototour. 🙂

Der Samstag war so ereignisreich, dass wir irgendwie das Essen vergessen haben (gut, an den anderen Tagen war das auch nicht wirklich anders, aber der Samstag ist eben der Messesamstag und jeder, der schon mal an einem Messesamstag auf einer Messe war, weiß, was ich meine). Dementsprechend zogen wir mit zwei weiteren reizenden Kolleginnen – Mira Mart und Cara Mattea – in Frankfurts Kaiserstraße um kaiserlich zu speisen… und letztlich in einem Burgerladen zu landen. Noch nie hat ein Burger so gut geschmeckt wie an diesem Tag. Was möglicherweise auch am extremen Hunger gelegen haben könnte. Wir blieben, bis die Stühle auf die umliegenden Tische gestellt wurden und uns immer deutlicher wurde, dass die Belegschaft endlich Feierabend machen wollte (hatten wohl auch einen langen Tag). Wir tauschten uns aus über die Vor- und Nachteile von Verlagen und Selfpublishing, klagten uns unser Leid rund ums Schreiben und Lektorieren und schoben uns möglichst zeitgleich mehr Pommes und Burger rein.

Als dann der Sonntagabend kam, war die Messe plötzlich vorbei – und wir schon fast wieder in Leipzig (meine liebe Emily hatte mich ab dort mitgenommen, so dass ich diesmal keine ganz so lange Flixbusfahrt hatte). Dementsprechend konnten wir die ganze Fahrt über in Erinnerungen schwelgen, abwechselnd Lachen vor Freude und Wimmern, weil nun schon wieder alles vorbei war. Wochenlang bereiteten wir uns vor, schufen Leseproben und andere Give Aways, planten Termine und freuten uns auf die Zeit – und dann ist alles so schnell vorbei. Wenn man dann so in seinen Messeblues verfällt, ist es schön, jemand gleichgesinnten neben sich zu wissen. Gemeinsam „leiden“ ist doch schöner als allein. Und zum krönenden Abschluss lagen wir im Garten hinter Emilys Zuhause auf dem Boden und sahen synchron mit meiner Kamera auf die Milchstraße – natürlich nicht, ohne direkt neue Buchideen zu produzieren. Was für eine schöne Zeit.

Und an dieser Stelle will ich mich nochmals bei allen bedanken, die diese Buchmesse für mich zu so einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben. Wen genau ich dabei im Sinn habe, wird wohl aus dem kleinen Roman hier deutlich genug. Ich danke Euch und ich freue mich schon jetzt auf unser Wiedersehen auf der BuchBerlin, der German Comiccon in Dortmund, der Leipziger Buchmesse und all den anderen Events, die dann 2018 auf uns warten!

Und danke auch an Euch fleißige Blogleser, die ihr bis hierher durchgehalten habt. Um diesen Bericht nicht noch länger zu machen, belasse ich es an dieser Stelle dabei. Bald aber werde ich Euch mehr zu Houston Hall – Schatten der Vergangenheit berichten können, Euch mein Cover zeigen können und die nächsten Eventankündigungen mit Blick auf die BuchBerlin und die nächste German Comiccon vom Stapel lassen. Außerdem stehen noch einige Bloggerinterviews aus, die wir digital nachholen, weil die Messezeit einfach nicht für alle reichte. Und sonst so? Neue Missions, neue Fotos, Weihnachtsüberraschungen und neue News. Freut Euch drauf und genießt das herrliche Herbstwetter!

Sincerely

P.S.: Ach Du Schande, ist das lang geworden! Ich hätte vielleicht einen Zweiteiler draus machen sollen. 😉 Tut mir leid.

Leipziger Buchmesse – oder auch: Willkommen Zuhause

Auch in diesem Jahr war die Buchmesse wieder über und über ein erfüllendes und bereicherndes Erlebnis. Ich habe so viele großartige neue Menschen kennengelernt, liebe Freunde wiedergetroffen, tolle Gespräche geführt, sehr viel gelernt und jede Sekunde genossen.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu berichten. Sonst arbeite ich in meinen Berichten immer die einzelnen Messetage ab, aber diesmal scheint das nicht so gut zu passen. Diesmal sortiere ich nach Themen. Macht Euch auf einen Roman gefasst. Oder zumindest eine „längere Kurzgeschichte“…

Meine ersten real-life-Interviews

In diesem Jahr hatte ich täglich Blogger-Interviews. Ich muss sagen, dass diese Interviews wirklich sehr viel Spaß gemacht haben. Jedes Treffen war anders, jeder hatte andere Frage und manche haben mich ganz schön zum Grübeln gebracht. Besonders nervös gemacht haben mich Jasmin und Jens, die nicht nur meine Stimme mitgeschnitten haben, sondern Videos gedreht. Ich hoffe sehr, dass ich nicht zu sehr herumgezappelt habe und ihr Spaß dabei habt, die Interviews zu lesen, hören oder sehen. Mittwoch ist mein 30ster Geburtstag und deshalb machen wir aus allen Interviews eine kleine Geburtstags-Woche. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wann ihr wo welches Interview mit mir finden könnt. Und diesen Artikel dann täglich aktualisieren. 😊

Mittwoch: Das Wortzauber-Interview

Donnerstag: Nicky’s Buchecke

 

The King of Thrillers

Aber ich hab mich nicht nur mit Bloggern getroffen. Vor allem während der Autorenrunde habe ich viele wundervolle Kollegen getroffen. Allen voran habe ich für mich ein neues Vorbild entdeckt: Sebastian Fitzek. Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Autor, sondern auch ein großartiger Mensch. Ich hatte die Freude, ihn neben seiner Signierstunde auch noch in der Autorenrunde zu treffen. Seine “kleine” Eröffnungsrede hätte gern noch länger sein dürfen und ich habe festgestellt, dass ich nicht der einzige Autor bin, der auch gern redet. 😃 Ich habe jede Minute genossen. So viele schöne und auch ermutigende Anekdoten.

Spontane Lesung beim BVjA

Am Freitag nahm mich die liebe Iris Fox mit zur offenen Bühne des BVjA. Ein toller Abend! Viele unglaublich kluge, lustige, ernste, unterhaltsam oder auch spannende Lesungen. Ich hab mich auch getraut und so gab es auch 8 Minuten Nafishur zu hören. Das goldene Mikro hab ich leider nicht gewonnen. Der Abend aber war ein klarer Gewinn und ich mach gern im nächsten Jahr wieder mit. Ich hab mich besonders gefreut, viele der lesenden Autoren am nächsten Morgen bei der Autorenrunde wiedergesehen zu haben.

Lost

Aber der Lesungs-Abend war nicht nur schön – allerdings habe ich das erst einen Abend später bemerkt: Mir ist ein Körperteil verlorengegangen. Ich habe tatsächlich im Horns Erben (der Location der offenen Bühne) meine Kamera verloren. Als ich ihren Verlust bemerkte, brach für einen Augenblick meine Welt zusammen. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich sie nicht zurückbekommen hätte. Zum Glück half mir Iris und rettete meine Kamera. Ich bin ihr dafür unendlich dankbar! Den Rest der Buchmesse hab ich meine Kamera nicht mehr losgelassen. Am besten „therapiere“ ich mich mit einem schönen Fotoshoot.

Networking around the clock

Mein Networking begann schon auf der Busfahrt zur Buchmesse am Mittwoch. Was für eine verrückte Fahrt! Ich bin über ein paar Fantasyfans gestolpert, die mich ebenso mochten, wie ich sie. Wir haben uns toll unterhalten und plötzlich war ich fast alle Bücher los, die ich überhaupt für die Messe mitgenommen hatte. Ich bin gespannt, was die Mädels von Nafishur halten und hoffe, sie haben viel Spaß beim Lesen.

Eine Besonderheit dieser Buchmesse war meine Begleitung: Ich bin Teil des Paten-Projektes Author Wings. Eine wundervolle Initiative, die angehenden Autoren Unterstützung und ein Zuhause bietet. Und während dieser Buchmesse habe ich einen meiner beiden Schützlinge begleitet und geleitet: E. R. Swan. Es war mir eine riesige Freude, zuzusehen, wie sie direkt von ihrer ersten Leipziger Buchmesse verzaubert wurde. Ich wünsche ihr – Dir, liebe Emily – viel Erfolg, immer wieder neue Ideen und eine niemals erlöschende Liebe für das geschriebene Wort!

Buchmesse – Land der Möglichkeiten

Mein Bericht umfasst lange nicht alles, was ich erlebt habe. Vor allem, weil ich nicht alles schon jetzt erzählen kann. Aber ich kann sagen, dass die Leipziger Buchmesse 2017 von all meinen bisherigen Buchmessen einen neuen Höhepunkt dargestellt hat. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß, hab viel gelernt und einige ganz besondere Menschen getroffen. Vielen Dank an alle, die diese vier Tage für mich und alle anderen zu einer so schönen Zeit gemacht haben!

Ich freu mich schon darauf, Euch mehr berichten zu können! Viel Spaß mit den Interviews und den Gewinnern all meiner Goodie-Packs viel Spaß in Nafishur!

Sincerely

Und nun noch eine kleine Galerie mit weiteren Messeimpressionen (nicht in bester Qualität, aber ich fotografiere auf Messen am liebsten einfach mit dem Handy):

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Terminkalender

gcc-berlin-cocNun, da wir den Riss im Raum-Zeit-Kontinuum zwischen Eurem Wissen und meinen Erlebnissen wieder ausgeglichen haben, ist es Zeit für ein paar Neuigkeiten. Vorerst hab ich eine grobe Übersicht über alle Events, bei denen ich anwesend sein werde. Wann genau ich dort was mache, kann ich im einzelnen noch nicht immer sagen. Aber ich verspreche, Euch auf dem Laufenden zu halten.

  • Bis Sonntag befinde ich mich noch auf der Photokina in Köln. Da ich diesen Eintrag gerade vor der Messe schreibe und plane, weiß ich noch nicht genau, wann ich wo sein werde. Aber wer Instagram verfolgt oder Twitter und Co, wird es wahrscheinlich schnell herausfinden.
  • Am 27.09. (also am kommenden Dienstag) steht eine Kleinigkeit in Facebook an. In der Gruppe „Outlander Pub“ zum Autoren-Dienstag werde ich den ganzen Tag über Rede und Antwort stehen, über Nafishur II und vielleicht auch ein weiteres aktuelles Projekt plaudern – wir sind dort schließlich unter uns…
  • Am 15./16.10. werde ich auf der German Comic Con in Berlin sein – an einem Stand in der Artist Alley 🙂 Ob auch Nafishur da sein wird, wird sich noch herausstellen. Leider gibt es in Berlin wohl keine Möglichkeit für eine Lesung. Vielleicht lasse ich mir aber noch was einfallen. 😉
  • 20.-22.10. werde ich die Frankfurter Buchmesse besuchen. Diesmal leider ohne Stand. Aber wer mich findet, für den hab ich bestimmt irgendetwas schönes dabei (Buttons, Lesezeichen und was ich sonst noch so tragen kann 🙂 ).
  • Am 31.10. werde ich in der Buchhandlung Lehmkul in Witten eine ganz besondere Halloween-Fantasylesung halten – in Kombination mit einem Vortrag dazu, wie man Autor wird, worauf man besser achten sollte, was man heute für Möglichkeiten hat und welche für mich funktioniert haben. Heute habe ich von ein paar großartigen Freunden noch dinge wie Kürbissuppe, Nafishur-Muffins und Cara-Tee-Punsch angekündigt bekommen. Vorbeischauen wird sich also lohnen!
  • Am Wochenende 19./20.11. werde ich auf der Buch Berlin unterwegs sein. Klein aber fein und vor allem nun mal in meiner Stadt. Das ist ein Muss. 🙂 Ich freu mich schon darauf, viele mir liebe Gesichter wiederzusehen. Außerdem wird Nafishur am Stand des Bundesamtes für magische Wesen zu finden sein. Vorbeischauen empfiehlt sich schon von Amtswegen 😉
  • gcc-dortmund-cocVom 02.-04.12. werde ich dann auch auf der German Comic Con in Dortmund an einem Stand in der Artist Alley sein. Und mit etwas Glück kann ich dort auch eine Lesung halten. Ich hatte gehofft, schon eine Antwort zu haben, bevor ich Euch davon berichte, aber sie machen es spannend. Also drückt mir die Daumen! 🙂 Ich bin genauso gespannt wie ihr.
  • Zudem werde ich vielleicht noch an einem kleinen Adventskalender einer Berliner Gemeinde mit einer Lesung teilnehmen. Aber dazu kann ich Euch noch nicht mehr verraten.

Damit seid ihr auf dem Laufenden. 🙂 Ganz schön viel los oder? Dazwischen werde ich zeichnen und schreiben, so schnell und gut ich kann. Wir werden sehen, was ich Euch ab und an an neuen Bildern oder Leseproben präsentieren kann. Wenn ihr noch Ideen habt, wo ich dabei sein sollte oder mich gern auch bei Euch in der Nähe lesen hören würdet, dann kommentiert Eure Vorschläge doch einfach. Ich freue mich über jede gute Idee und werde versuchen, sie zu realisieren.

Außerdem ist ja erst Mitte September. Wer weiß, was sich noch ergibt. Ich bin in jedem Fall gespannt, was sich in diesem Jahr noch alles ergeben wird. Die Einladung für die Lesung und den Vortrag bei Lehmkul zeige ich Euch hier separat. Wenn ihr auf das Bild klickt, sehr ihr den Flyer in groß. 🙂

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Sincerely

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RingCon is coming

Unglaublich, wie die Zeit verfliegt! Eben noch im Examensstress, aber jetzt Rotieren für die RingCon. Im Flur stapelt sich das Gepäck, das irgendwie mit in meinen Zug passen muss; der Schreibtisch liegt noch voller unerledigter, wichtiger Dinge; die Outfits für das Wochenende wollen noch gebügelt werden und irgendwann sollte ich vielleicht auch für meine Lesung üben. Schon verrückt, was wir uns (Mission:Change) wieder alles vorgenommen haben. Geistige und leibliche Leckereien, Charity mit allem drum und dran, Lesung, Überraschungen – macht Euch auf was gefasst! Und kommt auf jeden Fall bei uns vorbei! Sobald wir wissen, wo unser Stand ist, informieren wir Euch auf der Mission:Change– und der Colors of Cronos-Seite in Facebook über unseren Standort. Außerdem werdet ihr dort über unsere Angebote und Überraschungen informiert und wer weiß, was noch alles. 😉 Wir freuen uns darauf, so viele von Euch wie möglich zu treffen!

lesung ablauf aushang II klein


 

Incredible! I just finished my examinations successfully and now I am busy preparing myself for RingCon. My floor is filled with all my baggage, my table is filled with a lot of unfinished papers, I need to irone my outfits for the weekend and somewhen I should train for my reading on Sunday. The first one! And during this amazing convention. It’s kind of crazy what we planned for this RingCon! FUH! A lot of tasty stuff – to eat and for your mind.  We are also working on some surprises. Be prepared and don’t miss to visit our Colors of Cronos – Mission:Change-booth! Our Facebookpages will fill you in with all information (where we will be, what we will offer etc). We are looking forward to meeting you!

mission ringcon2015

Sincerely

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Nach dem Examen ist vor der RingCon

Das Wichtigste vorab: Ich hab mein Examen bestanden! Wahnsinn! Was für ein Ritt! Immer wieder während der Vorbereitung und auch in den Prüfungen hatte ich so viele glückliche „Zufälle“, dass man wirklich problemlos von Wundern sprechen kann. Ich bin unendlich dankbar. Für die Unterstützung von Oben und auch für die ganz irdische Unterstützung hier unten. Besonderer Dank (und meine Gratulation) gilt dabei meiner lieben Freundin und Mitleidenden Clarissa. Wir haben es beide geschafft und das ist großartig! Ein weiteres besonders großes Dankeschön gilt meiner Mutter, die mich rund um die Uhr unterstützt hat, mir für lange Monologe als Zuhörer diente und teilweise doch recht trockene Lektüre über sich ergehen ließ (ohne sie wäre ich wohl jedes Mal nach einer Seite eingeschlafen. Mein Dank gilt aber auch Euch allen, die ihr mir bei meiner Umfrage geholfen habt. Vielen Dank für Eure ehrlichen, teilweise sehr persönlichen und bereichernden Antworten! Meine Prüfer waren so begeistert, dass sie mir die Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Studie empfohlen haben! Ich habe mir übrigens vorgenommen – denn das finde ich nur fair -, dass ich meine Umfrage auch selbst beantworten werde – in meinem nächsten Blogbeitrag.

Aber es gibt noch mehr Neuigkeiten. Zum einen läuft gerade wieder ein Gewinnspiel beim lieben Parviz Khosrawi, bei dem ihr mit einem simplen Kommentar unter seinen Beitrag meine Bücher gewinnen könnt – inklusive Widmung und Signatur. Also schaut vorbei, wenn ihr Facebook habt!
Mit diesem kleinen Gewinnspiel will ich mein Examen mit Euch feiern – und meine erste Lesung: Auf der RingCon 2015 am 08.11., 13-14 Uhr. Damit verbunden: Damit ich während der Con genugbuttonfever nafishur quad Bücher zum signieren und verkaufen habe, habe ich die Restbestände der ersten Auflage von Nafishur zu mir geholt. Deshalb ist es zurzeit nur auf Amazon als Ebook zu finden. Aber keine Panik: Ihr könnt jederzeit ein Exemplar bei mir ordern und in Kürze wird die zweite Auflage (wieder Taschenbuch, aber voraussichtlich einen Tick größer) erscheinen; dann auch für jeden Buchhändler sichtbar und überall zu bestellen!

Da Convention-time immer etwas Besonderes ist, habe ich dort auch etwas Besonderes für Euch! Ich habe ein paar coole Nafishur-Buttons designt und hoffe, sie gefallen Euch. Lesezeichen und Postkarten etc werde ich natürlich auch im Gepäck haben. Dazu kommt dann wieder – Besucher der RPC in diesem Jahr werden es vielleicht wissen – einige süße Versuchungen aus Nafishur kommen: Dariel- und Cara-Muffins, fabriziert von einer begabten, kreativen Food-Bloggerin.

Aber an meinem Stand wird es nicht nur um Nafishur gehen. Ich werde mich bemühen Zeichnungen, Poster, Postkarten und anderes von meiner Kunst für Euch mitzubringen (mal sehen, wie viele Convention-Gäste ich noch gezeichnet bekomme) und der Verkauf meiner Kunst wird wieder ganz im Zeichen von Mission:Change stehen. Diesmal führt uns unsere Mission nach Schottland, in die Welt von Outlander. Unsere aktuelle Aktion unterstützt Bloodwise in UK und direkt vor Ort die Kölner Klinikclowns e.V.. Beide Organisationen werden je 50% unseres Gewinns als Spende erhalten.

Sincerely

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Nafishur – „Sneak Peek“

Nafishur und auch die dazugehörigen Bücher sind voller Geheimnisse und Überraschungen.
Ich habe mir vorgenommen, Euch diese während dieser Woche vorzustellen. Heute Teil VI: „Sneak Peek“

Die sechste Besonderheit: Sieben Bände im Voraus planen…

Achtung, wer jetzt nicht damit rechnet, dass die Folgebände in Nafishur spielen, sollte nicht weiterlesen. 😉

Denn hier seht ihr die Arbeitstitel aller sieben Doppelbände:

Band 1 Der verborgene Schlüssel – Praeludium

Band 2 Der verschwundene Wächter – Custos Absens

Band 3 Zwischen den Porten – Inter Portas

Band 4 Das Geheimnis des Bruders – Secretum Fratris

Band 5 Schatten der Geschichte – Umbra Historiae

Band 6 Am Ende der Zeit – Finis Temporis

Band 7 Das Achte Element Octavum Elementum

Mehr werde ich Euch aber noch nicht verraten. Jetzt ist spekulieren angesagt. Wer allerdings meinen Eintrag über die Besonderheit „Hidden Secrets“ gelesen hat UND wenigstens einen der Nafishur Praeludium Bände besitzt und bis zum Ende liest, der wird bald zumindest zu den zwei zweiten Bänden mehr erfahren. 😉

Sincerely

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Nafishur – „Back to the Roots“

Nafishur und auch die dazugehörigen Bücher sind voller Geheimnisse und Überraschungen.
Ich habe mir vorgenommen, Euch diese während dieser Woche vorzustellen. Heute Teil V: „Back to the Roots“

Die fünfte Besonderheit: Die Grundidee und die drei Hauptcharaktere entstanden bei einem Rollenspiel.

nafishur logo newEines schönen Abends – es war wohl Anfang des Jahres 2008 – wollten drei Freunde ein neues RPG (ein geschriebenes Rollenspiel – ähnlich einem improvisierten Drehbuch) spielen. Laura alias Keks, Chrissy und Mary. Mary sollte sich dafür eine Geschichte ausdenken. Die ersten Fragen waren deshalb: Was soll es für eine Geschichte sein? Wen wollt ihr spielen? Keks wollte – wie wir alle im Twilight-Fieber – ein Vampir sein. Mary auch. Aber zwei Vampire wären langweilig. Also entschied sie sich für das spannende Pendant: Den Vampir-Jäger. Chrissy konnte sich nicht entscheiden: Vampir oder Hexe? Hey, warum nicht beides! Das war die Geburtsstunde von Ginga, Dariel und Cara.

Zu diesem Zeitpunkte hatte Ginga übrigens noch lila Haare. Dariel beschrieb sie immer gern als „die mit dem Lavendelhaar“. Dariel „klaute“ ich mir aus einer Buchidee, die ich schon zwei Jahre zuvor zu Beginn meines Studiums niedergeschrieben hatte (Arbeitstitel: Black & White). Ich mochte die Figur und ich ging ja nicht davon aus, dass aus diesem Rollenspiel jemals ein Buch werden würde (heute hab ich zwei Buchprojekte mit dem gleichen Protagonisten… was ich daraus wohl mache? Mir fällt schon was ein, versprochen! 😉 ).

Eigentlich gab es am Anfang zwei Haupt- und zwei Nebencharaktere: Die Hauptgeschichte sollte sich um Magnus und Cara spinnen. Dariel und Ginga waren gewissermaßen Dekoration der Szenerie und sollten die Geschichte beleben. Aber Charaktere machen selten das, was für sie vorgesehen ist. Weder im echten Leben noch in Büchern. Es kam wie es kommen musste: Dariel und Ginga entwickelten einen so speziellen Charakter, dass sie eine eigene Geschichte entstehen ließen. Eine zweite. Das gegenwärtige Resultat: Ihr könnt die Geschichte nicht nur aus Caras Sicht, sondern auch aus Dariels Sicht lesen.

Unsere kleine Geschichte dauerte an und jeden Abend „spielten“ wir weiter (wir unterhielten und agierten also via Skype und anderen Messengerdiensten miteinander, als seien wir eben nicht wir, sondern unsere Figuren). Und die Geschichte gefiel uns von Tag zu Tag besser. Bis wir den Entschluss fassten, tatsächlich ein Buch daraus zu machen. Zu dieser Zeit dachten wir an ein Gemeinschaftswerk: Chrissy sollte Caras Position einnehmen, ich Dariels. Unser Studium funkte uns für Jahre dazwischen (lästig, dieses ganze Lernen und Prüfungen bestehen 😉 ). Letzten Endes trat Chrissy schweren Herzens von unserem Projekt zurück. Aber ich bin ihr von Herzen dankbar für die vielen Abende, an denen wir gemeinsam nach und nach Nafishur ersponnen (ich hab die Arme manchmal stundenlang zugesponnen mit Ideen).

Vor ungefähr drei Jahren reifte dann der Entschluss: Ich schreibe nicht einfach für mich. Ich will, dass andere die Geschichte von Dariel, Cara und Ginga kennenlernen. Seit dem nahm ich alles mit, was ich an wissen über das Bücher Schreiben und Veröffentlichen kriegen konnte. Und so oft es meine Zeit erlaubte, schrieb ich.

Mit diesen Jahreszahlen im Gepäck blickt Nafishur auf eine lange Entstehungsgeschichte zurück. Aber keine Sorge! Die nächsten Bänden brauchen nicht so viel Zeit. Nicht zuletzt, weil in den vergangenen Jahren nicht die Geschichte eines Doppelbandes entstand, sondern die Geschichte der gesamten Reihe. Aber davon ein anderes Mal…. morgen vielleicht?

Sincerely

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Nafishur – „The new World“

Nafishur und auch die dazugehörigen Bücher sind voller Geheimnisse und Überraschungen.
Ich habe mir vorgenommen, Euch diese während dieser Woche vorzustellen. Heute Teil IV: „The new World“

Die vierte Besonderheit: Nafishur ist ein besonders schönes Kunstwort – geschaffen aus einer Symbiose alter Sprachen.

Nafishur Front color lookup

Das Wort Nafishur besteht aus einzelnen Silben der verschiedenen Elemente in den drei alten Sprachen, die mich seit fast 20 Jahren begleiten: Latein, Alt-Griechisch und Hebräisch. Die Idee dazu verdanke ich einer lieben Freundin, die diese Sprachen wesentlich besser beherrscht als ich und dieses Kunstwort schuf. Und es gefiel mir von Minute zu Minute besser.

Die Welt Nafishur ist eine relativ junge Welt. Sie entstand – so die Überlieferung – in der frühen Antike unserer Zeit. Latein (natürlich mit teilweise anderen Ausprägungen und Dialekten 😉 ) teilen unsere Welten deshalb als ehemalige Weltsprache. Das Englisch ihrer Zeit. Das ist auch der Grund, für den verhältnismäßig hohen Lateinanteil in den Büchern (es fängt ja schon beim Titel an).

Den „Erdball“, den man von seiner Licht- und Schattenseite auf den beiden Covern der ersten Bände sehen kann, ist übrigens nicht die Erde, sondern Nafishur. Von Band zu Band werdet ihr mehr von dieser Welt entdecken und ich habe mir vorgenommen, auf meiner Autorenseite eine Art Lexikon anzufertigen: mit allen Tieren und Pflanzen, Elementen und Magien, Mythen und Legenden – ein kleines Nafishur-Wiki. Ich hoffe, die Idee gefällt Euch!

Sincerely

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Nafishur – „Dariel’s true Face“

Nafishur und auch die dazugehörigen Bücher sind voller Geheimnisse und Überraschungen.
Ich habe mir vorgenommen, Euch diese während dieser Woche vorzustellen. Heute Teil II: „Dariel’s true face“

Die zweite Besonderheit: Dariel hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem US-Schauspieler Ian Somerhalder.

dariel cara und maryIch habe es bereits in meinem Bericht über die BloodyNightCon (Europe) gebeichtet: Dariel Jean Seine sieht aus wie Damon Salvatore aus The Vampire Diaries. Und nein, das ist keine Absicht gewesen. Denn Dariel habe ich bereits 2006 erfunden – lange bevor ich überhaupt wusste, wer Ian Somerhalder ist oder was es mit The Vampire Diaries auf sich hat. Seitdem begleitete er mich, während ich mich mehr auf mein Studium konzentrierte. Als ich das erste Mal Damon im TV sah, fiel ich dann aus allen Wolken. Was machte mein Dariel da in einer fremden Serie?! Ich fand heraus, wie der Schauspieler hieß, was er sonst noch so machte, entdeckte seine Ian Somerhalder Foundation und begann plötzlich, English zu sprechen, Charity-Events zu planen und auf einer ganz neuen Ebene zu zeichnen. Ich erinnerte mich wieder an Dariel, der in meinem Laptop schlummerte, und machte mich daran, Nafishurs ersten Band endlich zu vollenden.

Geplant sind übrigens insgesamt 2×7 Bände. Und sie werden sicher nicht dünner werden als die ersten beiden mit ihren rund 500 Seiten.

Als ich Ian im Mai/Juni ein weiteres Mal traf (vor der Veröffentlichung hatte ich mir das verboten), hab ich ihm von Nafishur erzählt, von seinem Zwilling Dariel und wie ich deshalb begann, seine Foundation zu unterstützen. Er besitzt sogar ein deutschsprachiges Exemplar von Nafishur Praeludium: Dariel und eine englische Leseprobe (und da ich weiß, dass er viel um die Ohren hat und zum Verschusseln neigt, gab ich ein paar weitere Proben an Kat Graham und Chris Wood aus). Wir dürfen gespannt sein, ob einer der Drei sich vielleicht irgendwas in Twitter und Co dazu äußert. Kat zumindest fand die Idee und Story des Buches toll (Ian auch, aber er findet alles erstmal toll, was ich ihm erzähle 😉 ) und versprach mir, die Leseprobe zu lesen und darüber zu posten. Vielleicht sollten wir sie irgendwann daran erinnern?

Auf diesem Bild seht ihr also Dariel – mit Cappy und ohne Lederjacke -, Mary Cronos – ohne Stift oder Kamera -, und Cara – mit braunen Haaren und ohne Ponny. Im großen und ganzen aber mich zwischen den Protagonisten meiner Bücher. Was würdet ihr von einer Verfilmung halten?

Sincerely

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Nafishur Praeludium Dariel und Cara erscheinen als Ebooks

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In einer Woche ist es endlich so weit! Nafishur Praeludium erobert auch die Ebook Welt. Sowohl Cara als auch Dariel (und natürlich auch Ginga und alle anderen) werden voraussichtlich ab dem kommenden Sonntag durch ein orangenes Portal gen Kindle-Welt schreiten. Zur Feier dieses großen Schrittes wird es beide Bücher – je 500 Seiten geballte Fantasy – eine Woche lang für nur 99 Cent geben. Ich vertraue darauf, dass ihr unsere drei Freunde nicht allein im Web herumirren lasst, sondern sie mit offenen Armen in Euren Kindle-Geräten (Amazon) in Empfang nehmt.

Sincerely

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